Allgemein Romantikerhaus Jena

16.435 Tage Romantik!

Romantikerhaus Jena mit der Dauerausstellung von 1999

Der 6. Oktober 1981 war ein Dienstag und für Jena verzeichnet das Archiv der Wetterzentrale milde Temperaturen und aufkommenden Regen. Ein typischer Herbsttag also, an dem sich in Jena jedoch Außergewöhnliches ereignete. Denn am südöstlichsten Zipfel der ehemaligen Altstadt eröffnete unweit des Roten Turms ein neues Museum. Ein Museum, das nicht nur der Kunstsammlung Jena Platz bot, sondern auch einem Erinnerungsort, der so auf dem Staatsgebiet von DDR und BRD kein zweites Mal besucht werden konnte: die Gedenkstätte der deutschen Frühromantik

Man kann sich vorstellen, wie aufregend dieser 6. Oktober 1981 für die Kulturinteressierten der Stadt gewesen sein muss. Endlich ein neues Domizil für die Kunst und endlich auch ein Ort, an dem an eine Sternstunde der Stadtgeschichte erinnert werden konnte – die Frühromantik.

Fast auf den Tag genau 45 Jahre später schloss das heutige Museum Romantikerhaus Jena am 5. Oktober 2026 seine Türen, um die verdiente Dauerausstellung grundlegend neu zu gestalten. Nach genau 16.435 Ausstellungstagen, an denen Besucher:innen aus aller Welt erfahren konnten, was es mit dieser Frühromantik auf sich hat. Grund genug, sich in diesem Blogbeitrag an die Geschichte des Hauses zu erinnern und auch einen Blick in die Zukunft zu werfen.

1981 – eine Verwechslung ermöglicht ein Museum

Im Oktober 1981 muss die Freude jedenfalls groß gewesen sein. Zumindest ist der erste, feinsäuberlich verfasste Eintrag des Gästebuches voll des Lobs. In ihm bestellt der damalige Oberbürgermeister Walter Windrich seine herzlichsten Glückwünsche und zollt seine „persönliche Anerkennung für die vorbildlich gestaltete Gedenkstätte der deutschen Frühromantik“, die zugleich der Kunstsammlung des Stadtmuseums Platz biete. Ganz im Sprachgebrauch der damaligen Zeit heißt es weiter:

„Mit dieser mit Liebe und Sorgfalt gestalteten kulturpolitischen Stätte erweitern sich die Möglichkeiten einer interessanten Begegnung mit dem kulturellen Erbe und der sozialistischen Gegenwartskunst. […] Dem Kollektiv des Stadtmuseums wünsche ich weiterhin viel Erfolg und nochmals Dank für die Gestaltung dieses Hauses.“

Und dieser Dank gegenüber dem „Kollektiv“ war sicher mehr als angebracht. Denn es war ein langer Weg, bis aus der allgemeinen Suche nach einem neuen Platz für die Kunstsammlung die Idee entsprang, das ehemalige Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte zu retten und darin zugleich eine Gedenkstätte für die Frühromantik einzurichten. Zumal sich das Gebäude Ende der 1970er Jahre in einem wahrlich maroden Zustand befand und es einer gewissen Bereitschaft bedurfte, es überhaupt zu retten. Auch das liebe Geld spielte damals wie heute eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dem Plan, ausgerechnet das stark angeschlagene Fichte-Haus als zukünftiges Museumsgebäude zu sanieren, stand man daher – so zumindest die Überlieferung – zunächst skeptisch gegenüber. Umso mehr ist Maria Schmid zu danken: Als Direktorin des Stadtmuseums setzte sie sich unermüdlich dafür ein, das ehemalige Wohnhaus Fichtes zu erhalten.

Dafür bedurfte es aber wohl einiger Überzeugungskraft und sogar einer kleinen Unwahrheit. Denn die Gedenkstätte der deutschen Frühromantik wurde nur aus der Taufe gehoben, da man über viele Jahrzehnte glaubte, das Fichte-Haus sei auch das historische Romantikerhaus gewesen. Jenes Gebäude also, in dem sich ab 1796 die jungen Rebellen der Jenaer Frühromantik in einer Wohngemeinschaft zusammenfanden, um der deutschen Romantik den Weg zu bereiten. Heute wissen wir, dass sich dieses historische Romantikerhaus einst in der Leutragasse 5 befand, die mitten auf dem heutigen Eichplatz verlief. Das Fichte-Haus (und heutige Museum) haben die Frühromantiker nie bewohnt.

Ende der 1970er Jahre waren diese Details aber alles andere als gesichert und noch viel weniger verbreitet. Das wusste auch Maria Schmid, die die tatsächliche Faktenlage zwar erahnte, aber dennoch darauf beharrte, dass das Fichte-Haus auch das historische Romantikerhaus gewesen sei. Damit traf sie auf offene Ohren und so wurde das Gebäude im Irrglauben, es sei das echte Romantikerhaus, gerettet und als Museum saniert.

Mit Blick in die erhaltenen Bauakten lässt sich erahnen, welche Kraftanstrengung nötig war, um das baufällige Fichte-Haus museumstauglich zu machen. Nach einigen Jahren intensiver Arbeit war es dann am 6. Oktober 1981 um 17 Uhr so weit: Das ‚Romantikerhaus‘ öffnete seine Türen. Im Erdgeschoss präsentierte sich die liebevoll gestaltete Gedenkstätte der deutschen Frühromantik, in den Obergeschossen bezog die Jenaer Kunstsammlung ihr neues Domizil.

Von der Gedenkstätte zum Literaturmuseum

Seitdem erinnert Jena also an die Frühromantik und mit ihr an eine Strömung innerhalb der deutschen Kulturgeschichte, deren Bedeutung sich auf ganz Europa auswirkte. Und nicht nur das: Jena erinnert seitdem auch an ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal der Stadt. Denn obwohl die Frühromantik ein dezentrales Phänomen ist, kann Jena von 1796 bis 1803 mit Fug und Recht als die Wiege der Romantik gelten.
Bis die Gedenkstätte aber zum eigenständigen Museum wurde, die Kunstsammlung das gemeinsam genutzte Gebäude also verließ und alle Etagen für eine Ausstellung zur Frühromantik genutzt werden konnten, war es noch ein langer Weg. Erst Ende der 1990er Jahre eröffnete sich die Möglichkeit, das ‚Romantikerhaus‘ grundlegend neu zu denken und großflächig neu zu gestalten. Geleitet wurde das Museum nunmehr von Klaus Schwarz, der sich voller Herzblut, Elan und Leidenschaft gemeinsam mit seinen Helfern dem Ziel verschrieb, der Frühromantik eine neue Dauerausstellung zu widmen. In mühevoller Kleinarbeit und Recherchelust konzipierte man die Ausstellung „Der romantische Aufbruch“, die den Kosmos Frühromantik facettenreich vermittelte.

1999 war es dann so weit: Das neue Romantikerhaus wurde als Literaturmuseum eröffnet und bot auf drei Etagen einen Einblick in die Frühromantik. Das Erdgeschoss bereitete den Besucher:innen dabei einen warmen Empfang und gab Einblicke in das Umfeld der Frühromantik. Dafür gestaltete man zahlreiche Vitrinen, die Jena als die „Stapelstadt des Wissens“ (Goethe) um 1800 vorstellten und natürlich auch Johann Gottlieb Fichte als den ehemaligen Hausherrn Raum gaben. Das erste Obergeschoss wechselte dann die farbliche Gestaltung und konzentrierte sich auf die Frühromantik als solche: Nicht nur das Leben in der Romantik-WG und ihre Bewohner wurden vorgestellt, auch ein historisch eingerichteter ‚Salon‘ eröffnete den Gästen die Möglichkeit, sich in die Gedanken- und Lebenswelt der Frühromantiker zu versenken. Das zweite Obergeschoss setzte die Vertiefung in einzelne Themenfelder der Frühromantik fort, legte den Fokus aber auf die romantische Naturwissenschaft und bot zudem Platz für Wechselausstellungen.

Es gilt hier zu betonen, mit wie viel Energie, Einfallsreichtum und Leidenschaft Klaus Schwarz den Museumsbetrieb über viele Jahre hinweg aufrechterhielt. Ihm und seinen eingeschworenen Unterstützern ist es zu verdanken, dass Jena mit zahlreichen Veranstaltungen an die Frühromantik erinnerte und das Romantikerhaus zum Ort der Geselligkeit und Begegnung wurde. Klaus Schwarz ist es auch gewesen, der den Ausstellungsbetrieb lebendig hielt. Unzählbar sind die Wechselausstellungen, die neben der Dauerausstellung gezeigt wurden, und die nicht nur historische Themenfelder aus der Zeit der Romantik aufarbeiteten, sondern auch die Stadtgeschichte beleuchteten, zeitgenössischer Kunst Raum boten oder sich an die kleinsten Besucher des Museums richteten. Blättert man heute in den alten Gästebüchern ab 1999, wird deutlich: Ein Museum lebt nicht allein von Objekten, Leihgaben oder Finanzen, sondern vor allem von der Seele, die die Mitarbeiter:innen dem Haus und seinen Themen einhauchen.

Unruhige Zeiten – Wasserschaden und ein internationaler Bestseller

2019 endete für das Literaturmuseum Romantikerhaus eine Ära. Nach über 37 Jahren Dienstzeit beendete Klaus Schwarz seine Arbeit als Leiter des Museums. Er übergab den Staffelstab an Philipp Albrecht, der sich als museumspädagogische Hausleitung um das Romantikerhaus kümmerte, bis Ulf Häder die Museumsleitung übernahm.

Dann der Schock: In der Nacht vom 12. Februar 2021 platzte eine Wasserleitung im Obergeschoss des historischen Gebäudes. Die Schäden waren immens: Unter enormem Zeitdruck rückten Mitarbeiter der Städtischen Museen Jena – allen voran das Team Technik – an, um zu retten, was zu retten war. Schnell wurde klar: Es muss umfassend gehandelt werden, um die massiven Schäden an den eingestürzten Decken und Wänden zu beheben. Dass diese unumgänglichen Sanierungsmaßnahmen als Anlass genutzt wurden, auch die technische Infrastruktur zu modernisieren, war für das Romantikerhaus ein glücklicher Umstand. Die Dauerausstellung von 1999 blieb jedoch unangetastet und zog mit der Wiedereröffnung des Museums im April 2022 an ihren angestammten Platz zurück. Nunmehr verantwortete Max Pommer als Leiter des Romantikerhauses die Geschicke des Museums und war kurz nach seinem Dienstantritt mit einer für das Museum günstigen Situation konfrontiert.

Denn Anfang 2022 erschien Andrea Wulfs internationaler Bestseller Fabelhafte Rebellen. Die frühen Romantiker und die Erfindung des Ich. Auf über 500 Seiten entfaltete Andrea Wulf den Kosmos der Jenaer Frühromantik und wies nicht nur die Stadt Jena, sondern die ganze Welt auf die Bedeutung der beginnenden Romantik hin. Entsprechend rege war das Interesse an dem kleinen Museum, das mit jeder neuen Übersetzung internationalere Gäste empfangen konnte. Nur ein Wermutstropfen blieb: Die verdiente Dauerausstellung des Romantikerhauses wurde mit jedem Jahr älter und konnte den Sehgewohnheiten des Publikums immer weniger entsprechen.

Es folgten vier Jahre intensiver Arbeit, in denen das kleine Romantikerhaus am Löbdergraben keine Mühe scheute, das Banner der Frühromantik hochzuhalten. Die Notwendigkeit einer Neugestaltung der Dauerausstellung wurde dabei stets mitformuliert und stieß bei Stadtgesellschaft, Politik und Werkleitung zunehmend auf offene Ohren.

Der Durchbruch: Fördermittel für das Romantikerhaus als „national bedeutsame Kultureinrichtung“

Im Mai 2026 gelang dann endlich ein Durchbruch. Das Romantikerhaus Jena wurde in das Bundesförderprogramm Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland (INK) aufgenommen. Eine Auszeichnung, die zweierlei bedeutet: Zum einen würdigt die Bundesrepublik Deutschland das Romantikerhaus und seine Bedeutung für die bundesdeutsche Museumslandschaft als national bedeutsame Kultureinrichtung. Zum anderen stellt sie gemeinsam mit der Stadt Jena und dem Land Thüringen einen großzügigen Geldbetrag zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Dauerausstellung des Museums grundlegend überarbeitet werden kann.

Insgesamt stehen für die Neugestaltung der Dauerausstellung 1.119.700 € zur Verfügung, von denen 559.800 € der Bund, 168.000 € das Land und 391.900 € der Eigenbetrieb JenaKultur übernimmt. Diese Gelder ermöglichen eine grundlegende Neukonzeption der Dauerausstellung und deren Umsetzung gemäß aktueller Sehgewohnheiten und Technik.
Doch damit nicht genug. Denn nicht nur bedarf es für eine neue Dauerausstellung eines notwendigen Eingriffs in die Gebäudesubstanz durch den Eigentümer Kommunale Immobilien Jena (KIJ), auch die Freianlagen des Romantikerhauses müssen überarbeitet werden. Auch dafür wurden Gelder in beachtlicher Höhe zur Verfügung gestellt: Die Umbaumaßnahmen im Gebäude wurden mit 300.000 € veranschlagt, die Außenanlagen des Museums werden mit 600.000 € finanziert, davon 400.000 € Städtebaufördermittel.

Frühromantik damals und heute – ein Blick in die Zukunft des Museums

Mit der Zusage der Bundesförderung stieg die Stimmung am Romantikerhaus. Endlich sah man eine realisierbare Möglichkeit, der Stadt ein Museum zu präsentieren, das der Bedeutung der Frühromantik für Deutschland und Europa gerecht werden würde. Gleichzeitig stiegen Ehrfurcht und Respekt vor der Aufgabe: Denn nicht nur die Höhe der öffentlichen Gelder, sondern auch Arbeitsaufwand und die Komplexität des Themas bedeuten eine hohe Verantwortung für das Museumsteam – zumal das Romantikerhaus bereits Anfang 2029 wiedereröffnen soll.

Insofern war von Anfang an klar: Eine professionelle Agentur ist nötig, um das kuratorische Konzept und die Ansprüche an eine zeitgemäße Museumsvermittlung umzusetzen. Denn das Ziel ist anspruchsvoll: Die Frühromantik in Jena soll nicht nur in ihrem historischen Verlauf vorgestellt, sondern deren Bedeutung für unser heutiges Leben verdeutlicht werden. Freilich nur wo es geht. Denn natürlich hat eine über 200 Jahre in der Vergangenheit liegende Geistesströmung nicht in jedem Aspekt mit den Sorgen und Nöten der Gegenwart zu tun. Im Fall der Frühromantik ist die Bedeutung der Vergangenheit für unser Denken und Handeln aber dennoch groß. So weiß zum Beispiel jeder, was unter einem ‚romantischen Abend‘ zu verstehen ist und zahlreiche Sprachen benutzen dieses Wort: romantic evening, soirée romantique, serata romantica, romantyczny wieczór und viele andere mehr. Warum wir aber dieses seltsame Wort ‚Romantik‘ bzw. ‚romantisch‘ für einen ‚romantischen Abend‘ verwenden, wissen die wenigsten. Grund genug also, diese und ähnliche Fragen in der neuen Dauerausstellung aufzuwerfen und Antworten zu liefern. Zumal es nicht nur um eine Wortwahl geht, sondern um existenzielle Fragestellungen unseres Lebens, die sich die Frühromantiker ähnlich stellten. Und noch mehr: Die Frühromantik stellte nicht nur ähnliche Fragen an die Welt, sie gibt auch Antworten, die für uns immer noch interessant sind. Denn so fern die Frühromantik auch in der Vergangenheit liegen mag, gemeinsam mit der europäischen Aufklärung brachte sie die Moderne hervor. Jene Epoche also, die immer noch andauert und in der wir gemeinsam leben.

Einer neuen Dauerausstellung am Romantikerhaus soll also etwas Anspruchsvolles gelingen: Sie soll Einblicke in die Vergangenheit geben und das Denken und Leben historischer Persönlichkeiten vermitteln, gleichzeitig aber auch zeigen, dass diese Vergangenheit lebendig ist. Ziel ist es, den Besucher:innen im wörtlichen Sinne Selbst-Bewusstsein und Selbst-Erfahrung zu ermöglichen, sodass man das Museum reicher verlässt, als man es betreten hat. Wichtig ist dabei, ein möglichst breites Publikum im Blick zu haben, wie es das Romantikerhaus schon seit Jahrzehnten treu besucht: Von Kindergarten- und Vorschulkindern über Schüler:innen sowie interessierten Laien bis hin zu Studierenden und Experten.

Auch gestalterisch sind die Prämissen klar gesetzt. Die technischen Möglichkeiten haben sich seit 1999 grundlegend verändert und eröffnen vielseitige Pfade. Digitale Vermittlungsformen erlauben es, komplexe Themen niedrigschwellig und dynamisch aufzubereiten und partizipative Stationen können die Frühromantik auf intelligente Weise vergegenwärtigen. Dennoch bleibt der Raum für das historische Objekt zentral. Denn der Zauber des Digitalen kann analoge Exponate zwar hervorragend ergänzen und Kontexte stiften, ersetzen kann er sie jedoch nicht. Im Zentrum stehen daher auch weiterhin historische Originale und seltene Erstausgaben, die die Aura der Vergangenheit erfahrbar machen.

Romantikerhaus Jena
Das Romantikerhaus in Jena | © JenaKultur, K. Krampitz

Ein Ort der Geselligkeit und Kulturbegegnung

Wenn das Romantikerhaus Jena in den 16.435 Tagen seines Bestehens eines war, dann ein Ort der geselligen Begegnung. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1981 hat es unzählige Gäste empfangen, die in den unterschiedlichsten Formaten mit der Geschichte in Berührung, mit der Kultur in Kontakt und miteinander ins Gespräch kamen. Und genau so soll es bleiben!

Im Zuge der Sanierung zieht der altgediente Veranstaltungsraum aus der ersten Etage gemäß den aktuellen Brandschutzbestimmungen ins Erdgeschoss. Durch das behutsame Entfernen einer Wand entsteht dort künftig mehr Platz für Veranstaltungen, die zudem erstmals barrierefrei zugänglich sein werden. Das Romantikerhaus bleibt also auch in Zukunft ein lebendiger Treffpunkt und öffnet seine Türen für Diskussionsrunden, Vorträge, Lesungen und Konzerte.
Auch Wechselausstellungen bleiben ein fester Bestandteil der Museumsidentität. Zukünftig ist ihnen das zweite Obergeschoss vorbehalten. Dort werden sie weiterhin historische Facetten der Romantik vertiefen und in bewährter Tradition Künstlerinnen und Künstlern Raum geben, ihre Werke zu präsentieren.

Bis es so weit ist, werden die Türen des Romantikerhauses jedoch vorerst geschlossen bleiben. Doch nicht nur die Frühromantiker waren Meister des Aufbruchs und des progressiven Blicks nach vorn. Auch das Team des Romantikerhauses freut sich auf die bevorstehenden Jahre der Erneuerung und dankt allen Unterstützer:innen.
Mit großem Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Erbe und voller Optimismus entsteht hinter den Kulissen ein lebendiges Museum und wir freuen uns schon jetzt darauf, alle Gäste in einem neuen Romantikerhaus willkommen zu heißen!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Max Pommer, dem Leiter des Jenaer Romantikerhauses, für diesen kleinen geschichtlichen Abriss und freuen uns wie er schon jetzt auf die Wiedereröffnung des Museums.

(Alle Abbildungen stammen, wenn nichts anderes
ausgewiesen, aus dem Bestand der Städtischen Museen Jena)

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