Allgemein JenaKultur (übergreifend)

„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles!“ (Goethe)

Jana Gründig

JenaKultur hat eine neue Kaufmännische Leiterin

Am 4. März dieses Jahres haben wir an der gleichen Stelle Thomas Vogl als langjährigen Kaufmännischen Leiter von JenaKultur verabschiedet. Heute nun möchten wir seine Nachfolgerin vorstellen: Jana Gründig. Sie ist jung, voller Tatendrang, und wir haben das Gefühl, sie wird den großen Fußstapfen, in die sie tritt, gerecht werden. Denn in den letzten Monaten konnten wir sie schon ein wenig kennenlernen und haben den Eindruck, sie stellt nicht nur die richtigen Fragen, sondern findet auch gute Antworten darauf. Das ist wichtig. Denn vor ihr und uns liegen große Herausforderungen, gilt es doch, in Zeiten extrem belasteter öffentlicher Kassen für Kultur und Kulturelle Bildung zu streiten, sie zu erhalten, sie als unverzichtbares Bindemittel des gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalts und Motor des Diskurses bewusst zu halten.

Der Startschuss

Meine Tätigkeit bei bzw. für JenaKultur begann bereits vor meinem offiziellen Start als Kaufmännische Werkleiterin im Oktober 2021. Grund hierfür waren die Verhandlungen zur Zuschussvereinbarung 2022-2024, welche bereits im August 2021 begonnen hatten und an denen ich, zum „Reinkommen“ teilgenommen hatte. Mit diesem Wissen und den ersten Eindrücken ging es dann am 1. Oktober 2021 so richtig los.

Die ersten 3 Monate

In Q4 2021 blieb Thomas Vogl noch ganz in seinem Element als Kaufmännischer Werkleiter. In begleitender Funktion habe ich in dieser Zeit die Kolleg:innen und Einrichtungen kennengelernt, die Budgetgespräche begleitet, an Gremiensitzungen teilgenommen, die Verabschiedung der Zuschussvereinbarung 2022-2024 und des Wirtschaftsplans 2022 verfolgt, die internen Prozessabläufe und Systeme kennengelernt und an vielen verschiedenen Terminen teilgenommen, um JenaKultur in seiner Gesamtheit zu begreifen und einen Überblick über ALLES zu erhalten. Woche um Woche vervollständigte sich auf diese Art und Weise sowie dank Thomas Vogl und seinen Antworten auf die verschiedensten Fragen das Bild des Eigenbetriebes. Über den Jahreswechsel hatte ich die Gelegenheit, die erlebten ersten Monate Revue passieren zu lassen und die erhaltenen Informationen rund um JenaKultur zu verarbeiten und zu sortieren.

Übernahme der Kaufmännischen Werkleitung in 2022

Zu Beginn dieses Jahres fand dann der Rollentausch zwischen Thomas Vogl und mir statt – die begleitende Rolle wurde zur führenden Rolle, und die führende Rolle wurde zum Mentor. Wenngleich ich mir in den ersten Monaten einen guten Überblick über JenaKultur verschaffen konnte, so ist die tatsächliche Übernahme der Verantwortung noch immer etwas anderes. Die ersten Wochen des Jahres waren absolviert, und Tag um Tag wurde das zu steuernde „Schiff“ größer, da ich immer mehr Informationen in Bezug auf die jeweiligen Einrichtungen und den kaufmännischen Bereich erlangte. Zu diesem Zeitpunkt wurde aus einer Ahnung, welche Thomas Vogl mir vermittelt hatte, das Bewusstsein, auf einem ganz besonderen vielfältigen herausfordernden „Schiff“ angeheuert zu haben. Trotz unzähliger Notizen und unzähliger Gespräche wird es sicher noch einige Zeit dauern, bis ich alle Ebenen erkundet habe und ich mich sicher auf diesen bewegen kann.

Das JenaKultur-UFO: Alle Einrichtungen, Abteilungen und Häuser fliegen in einem bunten, fahnengeschmückten Hausboot durch das Weltall
Das „JenaKultur-Schiff“ ©skop media

Ausblick

Die Erstellung des Jahresabschlusses sowie die Zusammenarbeit mit der neuen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird der Fokus in den kommenden Monaten sein. Selbstverständlich sollen auch die Projekte weiter voran getrieben werden.

Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiter:innen von JenaKultur.

 

Und wir freuen uns ebenso. Haben Sie, liebe Leser:innen, Fragen und Anregungen, Wünsche oder Kritik an den Eigenbetrieb und an die neue Kaufmännische Leiterin? Dann gern her damit, damit alles in deren Überlegungen zur künftigen Ausrichtung von JenaKultur einfließen kann. Denn eines ist klar: die Kaufmännischer Leitung des Eigenbetriebs ist eine sehr wichtige, vllt. sogar die wichtigste Schaltstelle innerhalb des heterogenen Gebildes JenaKultur. Denn: Sie muss ebenso einen guten Faden mit Politik und Stadtspitze spinnen, um JenaKultur finanziell abzusichern, erfolgreich zu verhandeln. Sie muss aber auch nach innen klug und vermittelnd agieren und all die unterschiedlichen Interessen- und Gemengelagen in Einklang bringen. Wir wünschen bei dieser Herkulesaufgabe viel Erfolg und ein glückliches Händchen!!

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