Jonas Zipf, Portraitfoto mit Anzug, in seinem Büro stehend

Ein Erfolg für Kunst, Kultur und Kulturelle Bildung in Jena

Eine Besonderheit des Eigenbetriebs JenaKultur ist – im Vergleich zu anderen Kultureinrichtungen oder auch vergleichbaren Institutionen (= den sogenannten kulturellen „Reformbetrieben“) in anderen Städten – die Bewilligung eines städtischen Zuschusses für jeweils vier Jahre. Per Stadtratsbeschluss wird ein gebündelter, fester Zuschuss pro Jahr vereinbart, der es JenaKultur erlaubt, innerhalb dieses Zeitraums frei zu wirtschaften. Bis 2020 hat dies sehr gut funktioniert. Und dann kam Corona. Kaum eine Branche traf und trifft die Pandemie so hart wie die Kultur. Abstands- und Zutrittsregeln, weniger Kapazitäten, Planungsunsicherheit und eine ungewisse Lage sowie vieles mehr belasten die Mitarbeiter:innen, die Betriebe und vor allem auch die Kassen dieser.

Wie es JenaKultur Ende letzten Jahres gelungen ist, trotz allem wieder eine Zuschussvereinbarung mit der Stadt Jena zu schließen, welche Eigen- und Besonderheiten diese aufweist, und warum diese gerade jetzt ein Erfolg für die Kultur ist, erklärt Jonas Zipf im folgenden Video.

Der Vertrag mit der Stadt über unsere Zukunft ist geschlossen. Nun kommt es darauf an, dass wir auch unserer Arbeit und unserer Leideschaft nachgehen können: der Kultur! Hoffen und freuen wir uns gemeinsam auf viele tolle kleine und große Kulturmomente 2022 in Jena!

  1. Julian G.

    Das sind sehr angenehme Nachrichten !
    Glückwunsch und beste Grüße vom Soyuz-Team.

  2. Hallo Herr Zipf,
    denken Sie bitte daran, dass Sie gemeinsam mit Herrn Vogel eine Staffelung der Mietpreise für die Rathausdiele einführen wollten, damit auch freie Künstler in Jena die Chance haben, in einem zentral gelegenen Saal in Jena ihre Programme darbieten können, ohne dabei auch noch drauf zahlen zu müssen.
    Wenn Jenoptik oder Jenapharm oder andere große Firmen für ihre Events tief in die Tasche greifen müssen, um dort representative Veranstaltungen abzuhalten, ist das in Ordnung, aber nicht, wenn ein ohnehin extrem gebeutelter Solo-Selbstständiger ca. 1000 € Miete zahlen soll, aber nur 400 – 800 € über Eintrittsgelder erwirtschaften kann. Mit freundlichen Grüßen

    • Hallo Herr Hejlik,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      In der novellierten Entgeltregelung für die Nutzung der Veranstaltungsräume von JenaKultur, welche am 10.11.2021 vom Jenaer Stadtrat beschlossen worden ist, gibt es einen neuen Passus bzgl. der entgeltfreien Raumnnutzung für in Jena ansässigen Kulturakteure. Damit soll entsprechend den Zielen der Kulturkonzeption 2021-2025 die Arbeit von Jenaer Kulturakteuren im stärkeren Maß unterstützt werden.
      Konkret kann jedem in Jena ansässigen Kulturakteur:in zweimal im Jahr die Diele des Historischen Rathauses oder den Saal im Stadtteilzentrum LISA auf Antrag für öffentliche kulturelle Veranstaltungen gemäß der Richtlinie zur kommunalen Kulturförderung kostenfrei bereit gestellt werden. Das entsprechende Antragsverfahren und weitere Informationen finden Sie unter: https://sessionnet.jena.de/sessionnet/buergerinfo/vo0050.php?__kvonr=11181&voselect=11866

      Für weitere Fragen steht Ihnen gern unser Team Veranstaltungsräume zur Verfügung: http://www.jenakultur.de/de/605838

      Viele Grüße
      JenaKultur

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