Arbeit und Beschäftigung Bildung und Ausbildung

Auswertung Woche der seelischen Gesundheit 2012: Arbeit und Beschäftigung

In einer Werkstatt sitzt eine Person in einem Rollstuhl, dahinter 2 Personen auf einer Werkbank.

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Jena (PSAG): Auswertung Woche der seelischen Gesundheit 2012

In einer Werkstatt sitzt eine Person in einem Rollstuhl, dahinter 2 Personen auf einer Werkbank.
© Jena Inklusiv

Ergebnisse der Workshops vom 11.10.2012 im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit „Seelische Gesundheit morgen – wir gestalten Zukunft“

Themengruppe: Arbeit und Beschäftigung

Kernfragen der Teilnehmer:

Wie kommen die anders Leistungsfähigen in eine sinnvolle Tätigkeit:

  • Was kann die Kommune tun?
  • Wie kann der Mittelstand begeistert werden?
  • Wie kommen diese Menschen in einem angemessenen Zeitraum in die Art von Unterstützung, die sie brauchen?
  • Wie können kommunale Arbeitsgeber/Träger/Bundesgesetzgeber zusammenarbeiten?
  • Es braucht flexible Arbeits- und Ausbildungsplätze – über welche Anreizsysteme kann das unterstützt werden?

Ergänzung während der PSAG-Sitzung:

  • Es gibt bereits eine Beratungsstelle für das persönliche Budget. Dies müsste bekannt gemacht werden.
  • Als Arbeitgeber auch für leistungseingeschränkte Menschen ist besonders die Stadtverwaltung interessant, da dieser sich über wirtschaftliche Interessen hinwegsetzenkönnte. Zur Zeit bietet er auch Außenarbeitsplätze über die WfB (20 – 22 Arbeitsplätze). Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Barth, Behindertenbeauftragter der Stadt Jena.
  • Nischenarbeitsplätze – Akquise erfolgt bereits an mehreren Stellen: Es gibt den Arbeitgeberservice, das Integrationsamt, FAW, ebenso gibt es die Möglichkeit der begleiteten Arbeitsplätze.
  • Wichtig ist es, herauszufinden, wo sich die Interessengebiete der Akteure überschneiden. Es bedarf intensiver Überlegungen, damit es nicht zu ungewollten Quereffekten kommt (wie z.B. Verdrängung von Arbeitsplätzen…).

Möglichkeit des Weiterarbeitens am Thema:

  • Gründung eines Arbeitskreises „Arbeit“ ähnlich dem Arbeitskreis „Prävention“ in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stellen der Stadtverwaltung/Jenarbeit. Vorschlag von Stadtverwaltung/Herrn Barth: Nutzung der Arbeitsgruppen des Beirats für Menschen mit Behinderungen.

Downloads

Auswertung Woche der seelischen Gesundheit 2012 (PDF-Datei)

  1. Hallo, was ich für sehr wichtig halte ist das man nicht immer nur über die Menschen diskutiert, sondern mit ihnen redet.

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