{"id":9834,"date":"2023-08-04T07:28:00","date_gmt":"2023-08-04T05:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=9834"},"modified":"2023-08-02T17:00:17","modified_gmt":"2023-08-02T15:00:17","slug":"ich-wollte-immer-nur-spielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2023\/08\/04\/ich-wollte-immer-nur-spielen\/","title":{"rendered":"&#8222;Ich wollte immer nur spielen.&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Derzeit wird im <a href=\"https:\/\/www.stadtmuseum-jena.de\/de\/startseite\/677121\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stadtmuseum Jena<\/a> der Jenaer Keramikerin Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth eine Sonderausstellung zu ihrem Lebenswerk gewidmet. Gezeigt werden Objekte aus \u00fcber 70 Jahren Schaffenszeit.<\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Gastbeitrag wird Doris Weilandt, Kuratorin der Ausstellung und langj\u00e4hrige Freundin der K\u00fcnstlerin, den Lebensweg von Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth vorstellen, mit besonderem Fokus auf die Phasen ihres k\u00fcnstlerischen Werdegangs.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Keramikerin und K\u00fcnstlerin Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth \u2013 Ein Film von Doris Weilandt, 2004\" width=\"900\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Lw45ZiYQEaA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Interview mit Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth von Doris Weilandt f\u00fcr Jena TV, 2004 | \u00a9St\u00e4dtische Museen Jena, JenaTV<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcber Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth in Jena zu sprechen, hei\u00dft Eulen nach Athen tragen. Aber so \u00fcberfl\u00fcssig ist es nicht, sich mit dem Werk der Grand Dame der Keramik zu besch\u00e4ftigen. Viele J\u00fcngere wissen wenig \u00fcber ihre Arbeiten und f\u00fcr die Kenner:innen h\u00e4lt die Ausstellung im Jenaer Stadtmuseum einige \u00dcberraschungen bereit. Ihr gesamtes Werk ist gepr\u00e4gt von einer unb\u00e4ndigen Experimentierfreude und Ausdruckskraft, die bis ins hohe Alter anh\u00e4lt. Doch dazu sp\u00e4ter, beginnen wir von vorn.<\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Einfluss auf die Entscheidung, einen kreativen Beruf zu erlernen, hatte die <strong>Universit\u00e4tsschule Jena<\/strong>, in der Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth ihre Schulzeit verbrachte. Der <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\/de\/aufgaben_und_service\/stadtgeschichtsforschung\/erinnerungskultur\/der_fall_petersen\/833228\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reformp\u00e4dagoge Peter Petersen<\/a> erprobte an dieser Versuchsschule seinen Jena-Plan. Im Gegensatz zu den Volksschulen hatten die Sch\u00fcler dort die M\u00f6glichkeit, sich nach den eigenen F\u00e4higkeiten zu entwickeln. Ulli Wittich-Gro\u00dfkurths k\u00fcnstlerisches Talent konnte sich frei entfalten. Das f\u00fchrte sie zu einer T\u00f6pferlehre nach B\u00fcrgel in die <strong>Werkstatt von Walter Gebauer<\/strong>. Auf dem Gebiet der Gef\u00e4\u00dfkeramik geh\u00f6rte er zu den namhaftesten T\u00f6pfermeistern der DDR. Ihm verdankt die Keramikerin nicht nur das hohe Niveau des Drehens und Brennens, sondern auch die Kenntnis im Mischen von Glasuren, von Eigenschaften und Besonderheiten. 1950 schloss sie die Gesellenpr\u00fcfung ab und ging nach Erfurt an die damals noch existente <strong>Fachschule f\u00fcr angewandte Kunst<\/strong>. Nach drei Jahren kehrte sie zu Walter Gebauer zur\u00fcck, da sich ihre Erwartungen in Erfurt nicht erf\u00fcllt haben. Ihr n\u00e4chstes Ziel: die Meisterpr\u00fcfung. Die Bodenvase, die in der Ausstellung zu sehen ist, war Teil der eingereichten Kollektion. Auf der <strong>Leipziger Messe<\/strong> gewann sie damit eine Goldmedaille und die Aufmerksamkeit der Keramikszene. Das Interesse an ihrer Arbeit ermunterte sie, 1957 den Schritt in die Selbstst\u00e4ndigkeit zu wagen und eine <strong>eigene Werkstatt<\/strong> in der Jenaer Ahornstra\u00dfe zu er\u00f6ffnen. Es brauchte nicht lange, bis sich ihr Name als Synonym f\u00fcr gute Keramik herumgesprochen hatte. Die Schlangen am einzigen Verkaufstag der Woche waren mehr als 100 Meter lang. Das konnte sie nicht lange durchhalten. Die Anerkennung als Kunsthandwerkerin und die Aufnahme in den Verband Bildender K\u00fcnstler \u00f6ffneten ihr die T\u00fcren zu den <strong>Galerien des Staatlichen Kunsthandels der DDR<\/strong>.<\/p>\n<p>Nach einer Phase mit strengen Formen, geometrischen Mustern und Kerbdekoren erfand sich Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth 1973 neu. Gef\u00e4\u00dfe wurden fortan als Plastik wahrgenommen und bildhaft geformt. Ausl\u00f6ser die Ver\u00e4nderung war die Teilnahme am <strong>internationalen Keramiksymposium<\/strong> im s\u00fcdungarischen Sikl\u00f3s. Noch heute spricht die Keramikerin von einer k\u00fcnstlerischen Explosion, wenn sie an die Wochen zur\u00fcckdenkt. Die &#8222;Wickeltechnik&#8220;, die sie dort f\u00fcr sich entdeckt, erm\u00f6glicht ihr eine nahezu unbegrenzte Gestaltungsvielfalt. Um Schalen, Vasen, Flaschen, Dosen und Spiegel winden sich filigrane Schleifen und B\u00e4nder mit gro\u00dfer Leichtigkeit. Tauben lassen sich auf Bildern und K\u00f6pfen nieder. Im Schaffensprozess von Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth entfaltete sich barocke Opulenz.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"362\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-aufbrechende-form-1973-362x500.jpg\" alt=\"Keramikarbeit von Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth &quot;Aufbrechende Form&quot; von 1973\" class=\"wp-image-9839\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-aufbrechende-form-1973-362x500.jpg 362w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-aufbrechende-form-1973-724x1000.jpg 724w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-aufbrechende-form-1973-768x1061.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-aufbrechende-form-1973-500x690.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-aufbrechende-form-1973.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 362px) 100vw, 362px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8222;Aufbrechende Form&#8220;, 1973 | \u00a9Doris Weilandt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In der Ausstellung wird ein Gef\u00e4\u00df mit dem Titel <strong>&#8222;Aufbrechende Form&#8220;<\/strong> vorgestellt. Dieses Objekt ist der Sch\u00f6pfungsakt, mit dem sich die Keramikerin von der reinen Drehform l\u00f6st. Wie bei einer Knospe \u00f6ffnen sich die Bl\u00fctenbl\u00e4tter. In sanften Schw\u00fcngen legen sie sich um den K\u00f6rper und geben die Mitte frei. Von dort reckt sich ein schlanker Hals nach oben. Die R\u00e4nder der Bl\u00fctenbl\u00e4tter, die sich nach au\u00dfen rollen, sind dunkel eingef\u00e4rbt. Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth arbeitet mit einer Mangan-Kupfer-Glasur, die ihr vielf\u00e4ltige Gr\u00fcn-Grau-Schwarz-Abstufungen gestattet.<\/p>\n<p>Mit der neuen Technik wagte sich die Keramikerin in den Bereich der <strong>baugebundenen Kunst<\/strong> vor. \u00d6ffentliche Auftr\u00e4ge lie\u00dfen nicht auf sich warten. Innerhalb weniger Jahre realisierte sie <strong>Innenausstattungen<\/strong> f\u00fcr L\u00e4den in den Neubaugebieten in Lobeda-West und Gera-Lusan. Dort gestaltete sie auch einen <strong>Brunnen<\/strong>, in dessen Zentrum die Figur der Th\u00fcringer Klo\u00dfmarie stand (Modell in der Ausstellung). Ein gro\u00dfer Brunnen entstand f\u00fcr den Platz der Kosmonauten in Jena (heute Eichplatz, zerst\u00f6rt), der das f\u00fcr die K\u00fcnstlerin typische Formenrepertoire enthielt: anschwellende Fruchtkapseln, \u00fcppige Bl\u00fctendekorationen und Tauben, die Wasser speien, das in Schalen aufgefangen wird. In unmittelbarer N\u00e4he gab es einen weiteren Brunnen, in dessen Zentrum ein Liebespaar stand (zerst\u00f6rt).<br \/>F\u00fcr die ehemalige Klinik f\u00fcr Innere Medizin in Jena-Lobeda schuf Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth eine <strong>&#8222;Dekorative Wand&#8220;<\/strong> von zehn Metern L\u00e4nge (Klinik abgerissen, Wand existiert noch). Von \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfe ist die <strong>&#8222;Baumlandschaft&#8220;<\/strong> f\u00fcr das Foyer des FDGB-Bundesvorstandes in Berlin (heute Chinesische Botschaft). Jenaer:innen aller Generationen kennen das plastische Bild <strong>&#8222;Froschk\u00f6nig&#8220;<\/strong> im Vestib\u00fcl der Universit\u00e4ts-Kinderklinik in der Westbahnhofstra\u00dfe, das inzwischen in die neue Kinderklinik in Lobeda umgezogen ist. Szene f\u00fcr Szene inszeniert die K\u00fcnstlerin das M\u00e4rchen als fortlaufende Geschichte. Liebevoll behandelt sie dabei auch kleinste Details wie die Schlossk\u00fcche, die sich jedem Kind eingepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 300. Geburtstages des Porzellanerfinders Johann Friedrich B\u00f6ttger <strong>lobt die Mei\u00dfner Porzellanmanufaktur einen Wettbewerb aus<\/strong>, zu dem Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth eingeladen wurde. Das weckt in ihr erneut die Freude am Experiment mit neuen Materialien. Die Formen beruhigen sich, werden reduzierter, die Objekte abstrakt. Auch durch die Besch\u00e4ftigung mit Keramik im Freibrandofen beschr\u00e4nkte sich die K\u00fcnstlerin auf die Sch\u00f6nheit der Gef\u00e4\u00dfk\u00f6rper mit Spatglasur.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-totenstadt-1989-1990-413x500.jpg\" alt=\"Keramikarbeit von Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth &quot;Totenstadt&quot; von 1989\/90\" class=\"wp-image-9841\" width=\"413\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-totenstadt-1989-1990-413x500.jpg 413w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-totenstadt-1989-1990-768x930.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-totenstadt-1989-1990-570x690.jpg 570w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/08\/jenakultur-ulliwittichgrosskurth-totenstadt-1989-1990.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 413px) 100vw, 413px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8222;Totenstadt&#8220;, 1989-1990 | \u00a9Doris Weilandt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Am Ende der DDR schuf Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth die Plastik <strong>&#8222;Totenstadt&#8220;<\/strong>. Der Titel bezieht sich auf eine Nekropole, eine eigens als Begr\u00e4bnis- und Weihest\u00e4tte gebaute Siedlung. Das Schiff mit mehrst\u00f6ckigem Aufbau ist mit aufgedruckten Inschriften verziert. Ganz offensichtlich verbindet sich mit der Plastik das Nachdenken \u00fcber die schwere Zeit f\u00fcr freiberufliche Keramiker, die wie die meisten K\u00fcnstler nach 1990 Auftraggeber und Kunden verloren haben.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fchlst du nicht an meinen Liedern \/ Dass ich Eins und doppelt bin?&#8220;, fragt Goethe in dem Gedicht <em>Ginko biloba<\/em>. Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth entdeckte das Ginkoblatt in ihrem <strong>Sp\u00e4twerk<\/strong>. Geometrische Grundformen wie Kreis und W\u00fcrfel umspannt sie mit Bl\u00e4ttern und Fr\u00fcchten des aus China stammenden Baumes, dem so viele besondere Eigenschaften zugesprochen werden. Die Mangan-Kupfer-Glasur veredelt diese Objekte und verleiht ihnen den Anschein von Patina, nat\u00fcrlicher Alterung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir danken der Kuratorin Doris Weilandt f\u00fcr diesen tiefen Einblick in das vielseitige Schaffen und Leben von Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth!<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt sind Sie, liebe Leserinnen und Leser bestimmt gespannt darauf, wie die Werke in ihrer Plastizit\u00e4t wirken, und welche Schaffensphase sie in den St\u00fccken wiedererkennen k\u00f6nnen. Dann nutzen Sie die Chance \u2013 d<\/em><em>ie Ausstellung ist noch bis zum 3. September 2023 im Stadtmuseum Jena zu sehen. Weitere Informationen finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/www.stadtmuseum-jena.de\/de\/\/974690\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.stadtmuseum-jena.de<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Welches Werk hat Ihnen besonders gut gefallen? Welches Fragen zur\u00fcckgelassen? Kennen Sie die gro\u00dfformatigen Arbeiten vielleicht sogar noch aus dem Jenaer Stadtbild? Berichten Sie uns davon in den Kommentaren!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Derzeit wird im Stadtmuseum Jena der Jenaer Keramikerin Ulli Wittich-Gro\u00dfkurth eine Sonderausstellung zu ihrem Lebenswerk gewidmet. 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