{"id":8247,"date":"2023-03-03T07:30:00","date_gmt":"2023-03-03T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=8247"},"modified":"2023-03-10T12:45:05","modified_gmt":"2023-03-10T11:45:05","slug":"ein-leben-voller-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2023\/03\/03\/ein-leben-voller-musik\/","title":{"rendered":"&#8222;Musik und meine Sch\u00fcler pr\u00e4gten mein Leben&#8230;&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h3>Gitarrenlehrerin Petra Jaros geht in den Ruhestand<\/h3>\n\n\n\n<p><em>Seit \u00fcber 40 Jahren unterrichtet Petra Jaros im Fach Gitarre an der <a href=\"https:\/\/www.mks-jena.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Musik- und Kunstschule Jena<\/a>. Am 1. M\u00e4rz 2023 begann ihr wohlverdienter Ruhestand. Gemeinsam mit der Direktorin Yvonne Kr\u00fcger schaut sie auf ein erfolgreiches Berufsleben zur\u00fc<\/em><em>ck.<\/em><\/p>\n<p><strong>Was sind Deine ersten Erinnerungen an die Musik- und Kunstschule Jena?<br \/><\/strong>Dass ich das Gitarrenspiel erlernt habe, habe ich meiner Mutter zu verdanken. Daf\u00fcr bin ich ihr \u2013 r\u00fcckblickend \u2013 sehr dankbar, denn es hat mein Leben sehr positiv gepr\u00e4gt.<br \/>Erinnern kann ich mich an eine musiktheoretische \u00dcberpr\u00fcfung meiner F\u00e4higkeiten durch Herrn Hasselmeier. Erst dann ging es richtig los. Ich hatte keine konkrete Vorstellung, was mich erwartete. Mein erster Lehrer hie\u00df Franz Just und soweit ich mich erinnern kann, fing ich bei ihm zun\u00e4chst privat an zu lernen und wurde erst sp\u00e4ter in die damalige Volkskunstschule Jena <span style=\"color: #000000\">(sp\u00e4ter Musik- und Kunstschule Jena, Anm. d. Red.) <\/span>aufgenommen. Der \u00dcbergang war flie\u00dfend, ich musste den Unterrichtsort nicht wechseln.<\/p>\n<p>Da ich schon immer gern gesungen habe, wartete ich mehr oder weniger darauf, mich mit der Gitarre begleiten zu k\u00f6nnen. Doch mit dem Erlernen der Noten er\u00f6ffnete sich mir eine ganz neue Welt und ich fand Freude daran. Manchmal bedauerte ich, dass gro\u00dfe namenhafte Komponisten wie Beethoven und Mozart keine Werke f\u00fcr Gitarre geschrieben haben. Nannte ich Komponisten der Gitarrenliteratur, stie\u00df ich immer auf Unkenntnis. <br \/>In der damals \u00fcblichen Vortragsreihe &#8222;Pioniere spielen f\u00fcr Pioniere&#8220; sammelte ich meine ersten Vorspielerfahrungen. Diese waren immer mit gro\u00dfem Lampenfieber verbunden.<br \/>Die Frage, ob ich Musik studieren wolle, beantwortete ich mit &#8222;Nein&#8220;. Mein Vorbild war Albert Schweitzer, und ich wollte die medizinische Richtung einschlagen.<\/p>\n<p><strong>Was hat Dich bewegt, doch Gitarre zu studieren und Lehrerin f<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>r Gitarre zu werden?<br \/><\/strong>Eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung erlebte ich durch einen Lehrerwechsel. Herr Just verlie\u00df Jena, und meine neue Lehrerin hie\u00df Renate Hoy. Inzwischen war ich in einem jugendlichen Alter. Ihr Unterricht sprach in mir eine Seite an, die mich befl\u00fcgelte, mich intensiver und ausdauernder mit dem \u00dcben zu besch\u00e4ftigen. Der Erfolg blieb nicht aus. Anfang der 70er Jahre nahm ich mit &#8222;sehr gutem&#8220; Erfolg am Greizer Stavenhagenpreiswettbewerb teil.<br \/>Mit dem Erreichen der Abiturstufe stellte sich dann auch die Frage nach dem &#8222;Was kommt danach?&#8220; \u2013 Ein Medizinstudium zog ich aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht mehr in Betracht. &#8222;Sollte ich mein Hobby zum Beruf machen?&#8220; \u2013 Diesen Gedanken trug ich an meine Lehrerin heran. Gemeinsam beschlossen wir daraufhin, dass ich mich einfach mal in Weimar an der Hochschule f\u00fcr Musik Franz Liszt vorstelle. Mit einer Reihe von Aufgaben, die ich bis zum Beginn des Studiums zu erledigen hatte, kehrten wir nach Jena zur\u00fcck. Nun hatte ich eine Perspektive.<br \/>In Weimar habe ich von 1975 bis 1979 bei Herrn J\u00fcrgen und Frau Monika Rost studiert. Es waren pr\u00e4gende Jahre, nicht immer leicht, doch reich an wunderbaren Erlebnissen, Begegnungen und Eindr\u00fccken. Dass ich nicht f\u00fcr das Podium studierte, war mir klar und an die Zeit in der Musikschule dachte ich noch nicht. Anzuerkennen, dass Begabung einerseits und Flei\u00df andererseits zwei Seiten einer Medaille sind, war ein Prozess, in dem ich immer wieder meinen Platz in der Begegnung mit Anderen finden musste.<\/p>\n<p><strong>Wie kamst Du wieder zur<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>ck nach Jena an die Musik-und Kunstschule, und wie sahen Deine ersten Berufserfahrungen aus?<br \/><\/strong><\/p>\n<p>Mein eigentlicher Wunsch war es, nach dem Studium wieder zur\u00fcck nach Jena zu gehen, aber das war damals unter den gegebenen Umst\u00e4nden nicht m\u00f6glich. Von einer sogenannten Lenkungsstelle wurden einem bis zu drei Einsatzvorschl\u00e4ge unterbreitet, und nur unter diesen konnte ausgew\u00e4hlt werden. Es war mit einer dreij\u00e4hrigen Arbeitszeit gebunden. F\u00fcr mich kam Ilmenau in Frage, zumal ich zu diesem Zeitpunkt schon wusste, dass es ein Jahr sp\u00e4ter eine Interessentin f\u00fcr diese Stelle geben w\u00fcrde und ich die Hoffnung hatte, vorzeitig aus dem Vertrag herauszukommen.<\/p>\n<p>Es war im Herbst 1979, als ich mit gemischten Gef\u00fchlen meine erste Arbeitsstelle in Ilmenau antrat. Einen Wohnraum konnte man mir nicht bieten. F\u00fcr mehrere Wochen bewohnte ich ein Zimmer im alten Bahnhofshotel, das heute nicht mehr steht. Fr\u00fchst\u00fcck und Abendbrot hatte ich<strong>\u00a0<\/strong>immer im Gep\u00e4ck, denn meine Arbeitstage umfassten nur die Tage von Dienstag bis Donnerstag. Die M\u00f6glichkeit, sich damals mit Mahlzeiten zu versorgen, ist mit der heutigen Situation nicht vergleichbar. <br \/>Ein eigenes Musikschulgeb\u00e4ude gab es nicht, so dass ich in einem Unterrichtsraum einer Schule unterrichtete, immer dann,\u00a0wenn die Putzfrau ihre Arbeit erledigt hatte. Bedingt durch die kurze Anwesenheit vor Ort, war es mir auch nicht m\u00f6glich<strong>, <\/strong>das Kollegium kennenzulernen und Kontakte zu kn\u00fcpfen, denn die anderen Tage der Woche war ich in Jena. Es war ein Jahr, in dem ich weder dort noch hier richtig zu Hause war.<br \/>Die Arbeit mit den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen gefiel mir. Nach und nach lernte ich, auf die individuellen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten dieser einzugehen. Ich bin mir zudem ziemlich sicher, dass ich bereits in diesem Zeitraum montags auf Honorarbasis in Kahla f\u00fcr ein paar Stunden gearbeitet habe. Kahla war damals eine Au\u00dfenstelle der Volkskunstschule Jena. Als ich im Fr\u00fchsommer 1980 mein Anliegen, dort eine Arbeitsstelle zu bekommen beim damaligen Direktor Rolf Apel zur Sprache brachte, wurden mir weitere Stunden f\u00fcr das neue Schuljahr zugesagt. Mein Wunsch hatte sich damit erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Jena war mir vieles vertraut, doch neu war, dass meine ehemalige Lehrerin \u2013 und nicht nur sie \u2013 mir nun als Kollegin gegen\u00fcberstand. Manchmal steckte ich gef\u00fchlt noch in der Sch\u00fclerrolle, und das wollte und musste ich \u00fcberwinden. Die Arbeit in der Musikschule war ausschlie\u00dflich leistungsorientiert. Ich erinnere mich, dass es bei Anf\u00e4nger:innen bereits nach 6 Wochen eine Leistungs\u00fcberpr\u00fcfung gab. Unter diesem Druck sammelte ich neue Erfahrungen einerseits, und andererseits hatte ich als jungverheiratete Frau auch den Wunsch, eine Familie zu gr\u00fcnden. Mitte der 80er Jahre war ich gl\u00fcckliche Mutter von drei Kindern.<\/p>\n<p>Nach 1989 wurde auf einmal vieles anders. Das Angebot stand nicht mehr nur Einzelnen auf Grund ihrer Leistung zur Verf\u00fcgung, sondern allen Interessierten. Zudem gab es einen ungehinderten Zugang zu einem vielseitigen Notenangebot. Dadurch erweiterte sich einerseits mein Blickfeld, und andererseits wurde es leichter, auf den einzelnen Sch\u00fcler bzw. die Sch\u00fclerin mit geeignetem Notenmaterial einzugehen. Das Notenangebot ist in den Jahren davor sehr \u00fcberschaubar und einseitig gewesen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/03\/jenakultur-ein-leben-voller-musik-konzert-der-gitarren-und-floetengruppe-im-volkshaus-1994-unter-leitung-von-petra-jaros-1-1000x710.jpg\" alt=\"Konzert der Gitarren- und Fl\u00f6tengruppe im Volkshaus 1994 unter der Leitung von Petra Jaros\" class=\"wp-image-8255\" width=\"833\" height=\"591\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/03\/jenakultur-ein-leben-voller-musik-konzert-der-gitarren-und-floetengruppe-im-volkshaus-1994-unter-leitung-von-petra-jaros-1-1000x710.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/03\/jenakultur-ein-leben-voller-musik-konzert-der-gitarren-und-floetengruppe-im-volkshaus-1994-unter-leitung-von-petra-jaros-1-500x355.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/03\/jenakultur-ein-leben-voller-musik-konzert-der-gitarren-und-floetengruppe-im-volkshaus-1994-unter-leitung-von-petra-jaros-1-768x545.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/03\/jenakultur-ein-leben-voller-musik-konzert-der-gitarren-und-floetengruppe-im-volkshaus-1994-unter-leitung-von-petra-jaros-1-972x690.jpg 972w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2023\/03\/jenakultur-ein-leben-voller-musik-konzert-der-gitarren-und-floetengruppe-im-volkshaus-1994-unter-leitung-von-petra-jaros-1.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Konzert der Gitarren- und Fl\u00f6tengruppe im Volkshaus Jena 1994 unter der Leitung von Petra Jaros \u00a9JenaKultur<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>W<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>hrend Deiner Berufslaufbahn hast Du Dich immer weitergebildet. Wichtige Impulse <\/strong><strong>hast Du aus Friedrichsrode aber auch vom Th<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>ringer Musikschulforum und den <\/strong><strong>Musikschulkongressen des <\/strong><a href=\"https:\/\/www.musikschulen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>VdM<\/strong><\/a><strong><span style=\"color: #000000\"> (=Verband deutscher Musikschulen e.V., Anm. d. Red.) <\/span>mit an die <\/strong><strong>Musik- und Kunstschule Jena gebracht.<br \/><\/strong>Weiterbildungen waren ein wichtiger Teil meines Berufslebens, und die M\u00f6glichkeiten dazu waren sehr vielf\u00e4ltig. Das Mitgebrachte hat meinen Unterricht immer wieder ver\u00e4ndert und belebt. Sicher nicht nur meinen Unterricht, sondern auch den Musikschulalltag im Allgemeinen. Zudem boten die Bundeskongresse die M\u00f6glichkeit, auch mal \u00fcber den Tellerrand zu schauen. Innerhalb der letzten 15 Jahre, meine Kinder waren inzwischen erwachsen, habe ich zus\u00e4tzlich Zeit gefunden, ein Ehrenamt zu bekleiden.<br \/>Ich war als sogenannte &#8222;Gr\u00fcne Dame&#8220; im Besuchsdienst des Klinikums einmal pro Woche unterwegs. Das bedeutete f\u00fcr mich in erster Linie, f\u00fcr einen anderen, mir fremden Menschen da zu sein, ins Gespr\u00e4ch zu kommen, zuzuh\u00f6ren. Das schloss ein, teilweise schwere Situationen auszuhalten. Unterst\u00fctzung fand ich diesbez\u00fcglich in Weiterbildungen. Mein Ehrenamt stand also in starkem Kontrast zu meiner Musikschularbeit, und das machte mir die Sch\u00f6nheit meines Berufes so richtig bewusst. Bedingt durch dieses \u00e4nderte sich die Art und Weise, wie ich kommunizierte \u2013 nicht nur mit Patienten, sondern auch im beruflichen und privaten Umfeld. Es war eine Bereicherung, und ich empfand sie als sehr wertvoll, da ich als Lehrende ja nicht nur Inhalte vermitteln wollte.<\/p>\n<p><strong>Die Gitarre ist dank ihrer vielseitigen Verwendungsm\u00f6glichkeiten eines der meistgespielten Instrumente. Sie ist als Solo- und Kammermusikinstrument etabliert und erfreut sich gro\u00dfer Beliebtheit, eignet sich hervorragend als Begleitinstrument und hat einen festen Platz in Zupf- bzw. Gitarrenensembles und an der MKS im AGB-Orchester. Wie hast Du diese Entwicklung wahrgenommen?<br \/><\/strong>In den 90er Jahren gr\u00fcndeten wir das erste Gitarrenensemble, das manchmal auch durch Blockfl\u00f6ten verst\u00e4rkt wurde. So wurde die Teilnahme an gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen, z.B. im Volkshaus Jena, auch f\u00fcr unser Instrument m\u00f6glich. Der Blockfl\u00f6tenklasse erging es \u00e4hnlich, und auch sie gr\u00fcndete ein Ensemble. Beide Ensembles erweiterten sich in den Folgejahren auf je zwei. Im Verlauf der Zusammenarbeit geh\u00f6rten sp\u00e4ter Probenphasen an einem anderen Ort zu den j\u00e4hrlichen H\u00f6hepunkten. Die Jugendherberge Dittrichsh\u00fctte bot gen\u00fcgend Platz f\u00fcr die Klassen <span style=\"color: #ff0000\"><strong>A<\/strong><\/span>kkordeon, <span style=\"color: #ff0000\"><strong>G<\/strong><\/span>itarre und <span style=\"color: #ff0000\"><strong>B<\/strong><\/span>lockfl\u00f6te. Die Idee und der Versuch, alle drei Instrumente in einem Orchester zu vereinen, wurde geboren. Inzwischen gibt es seit mehr als 10 Jahren das sogenannte <a href=\"https:\/\/www.mks-jena.de\/de\/ensembles\/orchester\/585769\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGB Orchester<\/a>, das sich zur diesj\u00e4hrigen <a href=\"https:\/\/www.kulturarena.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ArenaOuvert\u00fcre<\/a> mit seinem Programm pr\u00e4sentieren wird.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"AGB-Orchester\" width=\"900\" height=\"506\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/FipYjFL4-Uw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das AGB-Orchester (Akkordeon, Gitarre, Blockfl\u00f6te) unter der Leitung von Stephan Bahr spielt &#8222;Manvalsen&#8220;&nbsp;von Dan Gisen&nbsp;Malmquist in einer Bearbeitung von Markus Ziller-Schmidt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>In diesem Jahr wird die Musik- und Kunstschule Jena 75 Jahre. <\/strong><strong>\u00dc<\/strong><strong>ber viele Jahre hast Du diese <\/strong><strong>Einrichtung mit begleitet. Was w<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>nschst Du den Kolleginnen und Kollegen sowie den Sch<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>lerinnen und Sch<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>lern f<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>r die Zukunft?<br><\/strong>In Anbetracht dessen, dass wir uns global in einer sehr angespannten Situation befinden, w\u00fcnsche ich dem Kollegium, dass es auch weiterhin in Frieden seiner Arbeit nachgehen kann. Au\u00dferdem w\u00fcnsche ich allen, die in dieser Schule arbeiten, dass sie ihren Platz finden und Erf\u00fcllung darin, das Musikschulleben mitzugestalten. Den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern w\u00fcnsche ich mit der Musik- und Kunstschule Jena ein Haus, in das sie gern gehen, in dem sie sich wohl f\u00fchlen und f\u00fcr ihre Zukunft lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Liebe Petra, <br><\/strong><strong>wir lassen Dich schweren Herzens in den Ruhestand ziehen. Deine Arbeit hat die Entwicklung der Musik- und Kunstschule Jena nachhaltig gepr<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>gt. <\/strong><strong>Von Herzen w<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>nsc<\/strong><strong>hen wir Dir eine tolle arbeitsfreie Zeit. Genie<\/strong><strong>\u00df<\/strong><strong>e die Jahre, in denen Du selbst entscheiden kannst, wann Du Pause machst und wann der Alltag beginnt.&nbsp; <\/strong><strong>Viel Gl<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>ck, Gesundheit und Entspannung f<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>r Deine Rente. <\/strong><\/p>\n<p><em>Liebe Leser:innen, <\/em><br><em>kennen Sie Frau Jaros, vielleicht weil Ihre Kinder oder auch Sie selbst in der Musik- und Kunstschule Jena Gitarrenunterricht erhielten oder erhalten? Gibt es etwas, dass Sie Frau Jaros mit auf den Weg geben wollen? Wir freuen uns wie immer \u00fcber Ihr Feedback, und wir werden sicher zu gegebener Zeit ihre:n Nachfolger:in hier vorstellen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gitarrenlehrerin Petra Jaros geht in den Ruhestand Seit \u00fcber 40 Jahren unterrichtet Petra Jaros im Fach Gitarre an der Musik- und Kunstschule Jena.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":8259,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,9,20],"tags":[944,634,935,751,947,274,943,946,635,945],"class_list":["post-8247","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-jenakultur","category-mks","tag-gitarre","tag-instrument","tag-konzert","tag-mitarbeiterinnen-bei-jenakultur","tag-mks-jena","tag-musik-und-kunstschule-jena","tag-musizieren","tag-petra-jaros","tag-unterricht","tag-volkskunstschule"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8247","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8247"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8383,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8247\/revisions\/8383"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}