{"id":7677,"date":"2022-10-28T07:30:00","date_gmt":"2022-10-28T05:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=7677"},"modified":"2022-10-27T07:53:11","modified_gmt":"2022-10-27T05:53:11","slug":"kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2022\/10\/28\/kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude\/","title":{"rendered":"Ein kontrovers diskutiertes Denkmal in Jena oder Wohin nur mit dem &#8222;Burschen&#8220; am Universit\u00e4tshauptgeb\u00e4ude?"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Das <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\/de\/aufgaben_und_service\/denkmal-_und_kulturfoerderung\/burschenschaftsdenkmal\/605864\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jenaer Burschenschaftsdenkmal<\/a> ist eines, das immer wieder polarisiert. Einerseits steht es in Erinnerung an die Gr\u00fcndung der Urburschenschaft 1815 in Jena ohne Frage f\u00fcr unsere Demokratie- und auch Stadtgeschichte, andererseits wird es von manchem als Symbol f\u00fcr \u00fcbersteigerten Nationalismus und Kl\u00fcngelei gelesen und erscheint dadurch verd\u00e4chtig. Wir freuen uns deshalb \u00fcber den folgenden Problemaufriss zum Thema Erinnerungskultur von Herrn <a href=\"https:\/\/www.weimarforschung.uni-jena.de\/forschungsstelle\/team\/andreas-braune\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dr. Andreas Braune<\/a>, der <\/em><em>die Forschungsstelle Weimarer Republik an der <a href=\"https:\/\/www.uni-jena.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena<\/a> leitet und zugleich wissenschaftlicher Leiter eines Festivals f\u00fcr Geist, Demokratie und Geschichte ist, das der Verein &#8222;Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte e. V.&#8220; seit einigen Jahren ausrichtet und das erstmals auch in Jena zu Gast sein wird. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Weimar zu Gast in Jena? Ja. Denn am 31. Oktober 2022 findet das diesj\u00e4hrige Geschichtsfestival <a href=\"https:\/\/weimarer-rendezvous.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eWeimarer Rendez-vous mit der Geschichte\u201c<\/a> statt, und erstmals in seiner \u00fcber zehnj\u00e4hrigen Geschichte w\u00e4chst es \u00fcber die Stadtgrenzen Weimars hinaus. Unter dem Motto \u201eEin Denkmal? Na, denk mal!\u201c widmet es sich umstrittenen Denkm\u00e4lern und kontroversen Zeitzeugnissen. Es geht also um Geschichte im \u00f6ffentlichen Raum, um sich wandelnde Verst\u00e4ndnisse von Geschichte und Erinnerung, um aktuelle politische Bez\u00fcge und Auseinandersetzungen, und schlie\u00dflich auch darum, erinnerungspolitischen Debatten Raum f\u00fcr demokratische Auseinandersetzung und wissenschaftliche Fundierung zu geben. Und da solche Kontroversen in aller Regel vor Ort ausgetragen werden, gastiert das Festival neben Gotha, Erfurt und Heldburg auch in Jena. Und gerade an der Saale verspricht es, spannend zu werden.<\/p>\n<p>Denn f\u00fcr Jena steht ein Denkmal auf dem Programm, das zuletzt etwas in Vergessenheit geraten ist, das aber gleichwohl einigen Gespr\u00e4chsstoff und Kl\u00e4rungsbedarf in sich birgt. Denn die Frage der Diskussionsveranstaltung, die um 16:00 Uhr in der Rathausdiele beginnt, lautet: \u201eWas soll nur aus dem Burschen werden?\u201c<\/p>\n<p>Es geht also um das Burschenschaftsdenkmal am Universit\u00e4tshauptgeb\u00e4ude, das seit einem Farbanschlag 2011 und einer aufwendigen Reinigung und Sanierung dauerhaft mit einer Einhausung verh\u00fcllt ist. Immerhin: Man kann es trotzdem noch sehen, wenn auch nur zweidimensional: Auf den Planen, die es sch\u00fctzen, ist es abgebildet. Dabei ist einem ersten Irrtum vorzubeugen: Die Einhausung sch\u00fctzt es zwar <em>auch <\/em>vor weiterer Besch\u00e4digung, <em>vor allem<\/em> aber vor Witterungseinfl\u00fcssen. Zu diesem Zweck war die Einhausung schon vor dem Anschlag \u2013 mit burschenschaftlicher Unterst\u00fctzung \u2013 angeschafft worden, um das sensible Denkmal in den Wintermonaten zu sch\u00fctzen. Erst seit der Sanierung verbirgt sie den Ur-Burschen dauerhaft. An diesem Zustand, der schon aus denkmalpflegerischer Sicht unbefriedigend ist, hat sich seitdem nichts getan. Gespr\u00e4che zwischen Stadt und Universit\u00e4t, die nach einem geeigneten Standort in einem gesch\u00fctzten Innenraum suchten, verliefen immer wieder im Sande. Eine Einhausung aus Glas erwies sich als zu teuer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-2011-0617burschenschaftsdenkm0183-1-evelyn-halm-1000x525.jpg\" alt=\"Beschmiert: Das Jenaer Burschenschaftsdenkmal\" class=\"wp-image-7683\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-2011-0617burschenschaftsdenkm0183-1-evelyn-halm-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-2011-0617burschenschaftsdenkm0183-1-evelyn-halm-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-2011-0617burschenschaftsdenkm0183-1-evelyn-halm-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-2011-0617burschenschaftsdenkm0183-1-evelyn-halm.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Beschmiert: Das Jenaer Burschenschaftsdenkmal | \u00a9JenaKultur<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Doch warum ist es so schwierig, eine praktikable L\u00f6sung f\u00fcr den Burschen zu finden? Diese Frage f\u00fchrt unmittelbar in ein ganzes Dickicht aus erinnerungspolitischen Kontroversen, in deren Zentrum die Frage steht, ob und wie man ein solches Denkmal \u201aheutzutage\u2018 \u00f6ffentlich pr\u00e4sentieren kann. Denn hinter der Einhausung an der Ecke des F\u00fcrstengrabens und des L\u00f6bdergrabens verbirgt sich ein in vielerlei Hinsicht politisch aufgeladenes Denkmal. Urspr\u00fcnglich auf dem Eichplatz neben der dortigen Burschenschaftseiche stehend, war es 1883 zum Gedenken an die Gr\u00fcndung der Urburschenschaft 1815 in Jena errichtet worden. Erst 1951 kam es an seinen heutigen Standort. In der rechten Hand h\u00e4lt der Bursche die Fahne der Urburschenschaft. Das ist neben all den anderen Insignien, Inschriften und Widmungen deshalb erw\u00e4hnenswert, weil das nicht irgendeine Fahne ist: Ausgehend von den Farben des L\u00fctzower Freikorps entwickelten sich aus ihr die Farben unserer heutigen parlamentarischen Demokratie, die Farben Schwarz-Rot-Gold. Dass das Jenaer Stadtmuseum das Original und damit einen demokratiegeschichtlichen Schatz zeigt, ist Vielen gar nicht bewusst.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte man es dabei belassen, w\u00e4re der Umgang mit dem Denkmal wohl unproblematisch. Doch so einfach ist es nicht. Das Schwert, das der Bursche in der linken Hand h\u00e4lt, tr\u00e4gt die Aufschrift \u201eF\u00fcrs Vaterland\u201c \u2013 und damit sind wir bei der hochproblematischen Geschichte der Burschenschaftsbewegung im 19. und 20. Jahrhundert. Denn selbst wenn die Farben der Demokratie auf die Gr\u00fcndung der Ur-Burschenschaft in Jena zur\u00fcckgehen: demokratische Akteure waren ihre Nachfolgerinnen fast nie. Insbesondere im Kaiserreich und der Weimarer Republik verk\u00f6rperten sie scharfen Nationalismus, elit\u00e4re Gesinnung, Militarismus und einen anti-demokratischen, reaktion\u00e4ren Geist. In Jena wie in ganz Deutschland bek\u00e4mpften sie zwischen 1919 und 1933 die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland, obwohl diese erstmals \u201aihre\u2018 Farben zu denen der Republik gemacht hatte. Ab 1933 integrierten sie sich ohne Weiteres in den NS-Staat. Eine unkritische, affirmative Lesart des Burschenschaftsdenkmals verbietet sich vor diesem Hintergrund.<\/p>\n<p>Und es wird noch komplizierter. Denn die Burschenschaftsbewegung existiert nach wie vor. Bis 1990 waren die Jenaer Verbindungen im westdeutschen \u201aExil\u2018, kamen nach der Wiedervereinigung aber sehr rasch wieder zur\u00fcck nach Jena. Sie brachten die politischen Kontroversen aus der alten Bundesrepublik rund um die Burschenschaften mit an die Saale, wo in der DDR bis dahin ein ganz eigener Umgang mit diesem Teil der Geschichte gepflegt worden war. Auch wenn die Hintergr\u00fcnde des Farbanschlags von 2011 nie aufgekl\u00e4rt wurden, liegt die Vermutung nahe, dass er im Zusammenhang mit linker Kritik an den zeitgen\u00f6ssischen Burschenschaften steht. Diese Kritik erhebt den Vorwurf, dass das Verh\u00e4ltnis der heutigen Burschenschaften zur Demokratie und dem Grundsatz der Gleichheit und Nicht-Diskriminierung (z. B. nach ethnischen oder Geschlechterkriterien) nach wie vor problematisch ist. Angesichts unz\u00e4hliger Verbindungen vieler deutscher Verbindungen in die rechtspopulistische und rechtsextreme Szene ist diese Kritik alles andere als unberechtigt \u2013 solange sie in Worten und mit Aufkl\u00e4rung und nicht mit Farbbeuteln artikuliert wird. Es mag sein, dass sich manche Verbindungen als \u201aliberal\u2018 und ohne Einschr\u00e4nkungen als Vertreterinnen des Grundgesetzes verstehen. Weil sich andere Teile der Burschenschaftsbewegung an dieser Klarstellung aber nicht einmal probieren, bleibt es problematisch \u2013 zumal in Zeiten, in denen Rechtsextremismus eine wachsende Gefahr ist.<\/p>\n<p>Es ist also eine gro\u00dfe Last, die auf den Schultern des verh\u00fcllten Burschen ruht. Am kommenden Montag soll offen diskutiert werden, wie mit dieser Last am besten umzugehen ist. Und auch dar\u00fcber, wie und wo es mit dem Burschen am besten weitergeht. Und vielleicht auch dar\u00fcber, ob diese Last nicht auch eine Chance sein kann: f\u00fcr einen kritischen und demokratischen Umgang mit Geschichte. Mit der Frage, wie auch problematische Denkm\u00e4ler so gezeigt werden k\u00f6nnen, dass sie zu einem Ort kritischen historischen Lernens und demokratischer Debatte werden. Viele andere Beispiele zeigen: Wo die Demokratie solche Debatten scheut, besetzen ihre Gegner das Feld. In dem Burschen steckt viel: Einerseits die Wurzeln unserer Demokratie, andererseits die Ambivalenzen und Abgr\u00fcnde der deutschen Geschichte. Welches andere Denkmal kann das schon von sich behaupten?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-img-1965-1000x525.jpg\" alt=\"Das Jenaer Burschaftsdenkmal\" class=\"wp-image-7690\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-img-1965-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-img-1965-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-img-1965-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/10\/jenakultur-ein-kontroverses-denkmal-in-jena-der-bursche-am-universitaetshauptgebaeude-img-1965.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Unverh\u00fcllt: Das Jenaer Burschenschaftsdenkmal  | \u00a9JenaKultur | Foto: Christian H\u00e4cker<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Am Reformationstag wird es dazu ab 16 Uhr in der Rathausdiele eine Podiumsdiskussion geben. Nach einer Einf\u00fchrung zum denkmalpflegerischen Zustand und zur k\u00fcnstlerischen Bedeutung des Denkmals durch Evelyn Halm (<a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JenaKultur<\/a>) diskutieren untereinander und mit dem Publikum: PD Dr. Stefan Gerber (Universit\u00e4tsarchiv der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena), Dr. R\u00fcdiger Stutz (Stadthistoriker Jenas), Prof. Dr. Winfried Speitkamp (Historiker, Staatssekret\u00e4r) und Heiko Ziemer (CDU, Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller). Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin, Autorin und Kunsthistorikerin Doris Weilandt, die sich bestens in der Jenaer Kultur- und Denkmallandschaft auskennt.<br \/><\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr die Veranstaltung wird die Einhausung im Auftrag von JenaKultur von Samstag (29. Oktober) bis Dienstag (1. November) entfernt. Der &#8222;Bursche&#8220; kommt an die frische Luft und alle Jenenser:innen und Jenaer:innen k\u00f6nnen sich seit langem mal wieder ein genaueres Bild von ihm machen. <br \/><\/em><\/p>\n<p><em>Wir danken Herrn Dr. Andreas Braune und sind gespannt, ob Sie, liebe Leser:innen unseres Blogs, Meinungen und Ideen haben, wie man aus Ihrer Sicht mit problematischen Zeitzeugnissen im \u00f6ffentlichen Raum angemessen umgehen sollte?<\/em><\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Jenaer Burschenschaftsdenkmal ist eines, das immer wieder polarisiert. 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