{"id":6606,"date":"2022-05-27T07:19:00","date_gmt":"2022-05-27T05:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=6606"},"modified":"2022-05-19T17:07:52","modified_gmt":"2022-05-19T15:07:52","slug":"das-volkshaus-jena-ein-denkmal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2022\/05\/27\/das-volkshaus-jena-ein-denkmal\/","title":{"rendered":"Das Volkshaus Jena \u2013 ein Denkmal"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Gastbeitr\u00e4ge in unserem Blog sind immer willkommen, da sie interessante Zug\u00e4nge und neue Perspektiven zu unseren Kulturthemen erlauben. So freuen wir uns, dass wir Elke Zimmermann, Teamleiterin Denkmalschutz der Unteren Denkmalschutzbeh\u00f6rde (UDschB), gewinnen konnten, einen Beitrag zur Sanierung des Volkshauses Jena zu schreiben, jenem kulturellen Kleinod bis heute, das wir dem Engagement von Ernst Abbe und der Carl-Zeiss-Stiftung verdanken. Wir finden es spannend, welche Aspekte bei einer fachgerechten Sanierung ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen und wie kompliziert mitunter die Abw\u00e4gungen zwischen Denkmalschutz und Nutzerinteressen sind, wieviel Fingerspitzengef\u00fchl es daf\u00fcr braucht. Lesen Sie selbst!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auf ihrer Jahrestagung 2021 befasste sich die AG Kommunale Denkmalpflege des Deutschen St\u00e4dtetages mit Chancen und Grenzen der kulturellen Nutzung von Kulturdenkmalen. Diskutiert wurde, inwieweit eine Nutzungszuf\u00fchrung oder Umnutzung f\u00fcr kulturelle Zwecke dem gesch\u00fctzten Objekt die Chance auf \u201e\u00dcberleben\u201c bietet. Debattiert wurde aber auch, welche Grenzen seitens der Objekte gesetzt sind bzw. seitens der Denkmalpflege gesetzt werden m\u00fcssen, um trotz kultureller Nutzungszuf\u00fchrung oder Umnutzung das Kulturdenkmal als solches zu erhalten.<\/p>\n<p>Eine Baudenkmal, das um- bzw. weitergenutzt werden will, stellt aufgrund des Schutzstatus besondere Anforderungen an die Kultur-Akteur:innen. Gleichzeitig haben die Akteur:innen aus Kultur und Kunst spezielle Anforderungen an ein Objekt. Beides bestm\u00f6glich auszutarieren, bedarf viel Ausdauer, Bereitschaft zum Umdenken und zu unkonventionellen Gedankeng\u00e4ngen, manchmal etwas Mut, vor allem aber Vertrauen unter allen Beteiligten.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag m\u00f6chte am Beispiel des <a href=\"https:\/\/www.volkshaus-jena.de\/de\/startseite\/694140\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Volkshauses Jena<\/a> in stark verk\u00fcrzter Form diesen Prozess aus Sicht der Unteren Denkmalschutzbeh\u00f6rde Jena darstellen \u2013 wohl wissend, dass sich 7 Jahre und viele Ordner nur schwer derart komprimieren lassen.<\/p>\n<p><em>Den Anfang bildet ein Flie\u00dftext \u2013 das Ende ein Auszug der Pr\u00e4sentation auf der oben erw\u00e4hnten Tagung. Es w\u00e4re nicht hilfreich, diese komprimierte Zusammenstellung denkmalpflegerischer Belange wieder in Textform umzuwandeln. Aber lesen und sehen Sie selbst.<\/em><\/p>\n<p><em>Wozu hier noch nichts gesagt wird, ist die Freianlagengestaltung. Der seinerzeit von Kuithan entworfene und auf Volkshaus und Carl-Zei\u00df-Platz abgestimmte kunstvolle Vorplatz ist aber ebenfalls Bestandteil des gesch\u00fctzten Kulturdenkmals und soll zumindest ansatzweise wieder hergestellt werden.<\/em><\/p>\n<h3>Das Kulturdenkmal<\/h3>\n<p>Das Volkshaus Jena wurde bereits auf der Denkmalliste der DDR gef\u00fchrt. Nach \u00dcberpr\u00fcfung durch das daf\u00fcr zust\u00e4ndige <a href=\"https:\/\/denkmalpflege.thueringen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Th\u00fcringische Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege und Arch\u00e4ologie (TLDA)<\/a> wurde es aus geschichtlichen, bauk\u00fcnstlerischen und st\u00e4dtebaulichen Gr\u00fcnden in das Denkmalbuch des Freistaates Th\u00fcringen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Der Geb\u00e4udekomplex am Carl-Zeiss-Platz ist eines der gro\u00dfartigsten baulichen Zeugnisse des sozialen und kulturellen Engagements der Carl-Zeiss-Stiftung. Mit der \u00dcberf\u00fchrung der Firma Zeiss in die <a href=\"https:\/\/www.carl-zeiss-stiftung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Carl-Zeiss-Stiftung<\/a> 1889\/91 durch den fr\u00fcheren Teilhaber und Zei\u00df-Nachfolger Ernst Abbe und dem Statut von 1896 war festgelegt worden, dass der Gewinn des Unternehmens dem \u00f6ffentlichen Interesse und Gemeinwohl dienen sollte. In den Jahren 1901-1903 entstand daraufhin an der S\u00fcdseite des Zeiss-Platzes das von Abbe und Siegfried Czapski schon l\u00e4nger angestrebte f\u00fcr alle offene Haus der Bildung, Kultur, K\u00fcnste und politischen Debatte<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Bereits 1886 hatte sich in Jena ein Lesehallenverein gegr\u00fcndet, dem u.a. Abbe, Czapski, Eduard Rosenthal und Arthur Heidenhain angeh\u00f6rten und der sich zun\u00e4chst im L\u00f6bdergraben 15 einmietete. Ab den 1890er Jahre begann die Stiftung die inhaltliche Konzeptionierung und Planung eines Volkshauses &#8211; dabei federf\u00fchrend Ernst Abbe und Siegfried Czapski. 1896 best\u00e4tigte das Cultus-Departement des Gro\u00dfherzoglichen Staatsministeriums, dem die Verwaltung und Au\u00dfenvertretung der Stiftung oblag, die Mittelfreigabe f\u00fcr Planung und Bau einer Lesehalle. Aufgrund eines Widerspruchs des Jenaer Oberb\u00fcrgermeisters Singer verz\u00f6gerte sich die endg\u00fcltige Entscheidung f\u00fcr den Bau eines Volkshauses mit Lesehalle bis 1899.<\/p>\n<p>Mit den Planungen wurde Arwed Ro\u00dfbach<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> aus Leipzig beauftragt. Bereits im Juni 1900 stellte Ro\u00dfbach erste Entw\u00fcrfe dem Gemeindevorstand vor. Geplant war die Errichtung einer Geb\u00e4udegruppe in 2 Bauabschnitten (BA) auf dem Siebertschen Anwesen am Carl-Zei\u00df-Platz. Der 1. BA (=Bauabschnitt, Anm. d. Red.) beinhaltete das Lehrgeb\u00e4ude \u2013 also Lesehalle\/Bibliothek, Schaeffer-Museum, Gewerbeschule. Der 2. BA umfasste Saalgeb\u00e4ude und Zwischenbau, d.h. kleinen Saal, Vortragssaal, gro\u00dfen Versammlungssaal und die Wandelhallen. Im Juli 1900 stimmten die Gemeindegremien diesem Entwurf, der vor der Ostfassade der Lesehalle noch eine eingeschossige polygonale Vortragshalle vorsah, zu. Daraufhin konnten die Vorarbeiten, zu denen in erster Linie die Kanalisierung der Leutra sowie die Aufsch\u00fcttung und Einebnung des Gel\u00e4ndes z\u00e4hlten, durchgef\u00fchrt werden. Am 19.12.1900 wurde der leicht ge\u00e4nderte Bauantrag eingereicht. Dieser wurde trotz fehlender Statik bereits am 31.12.1900 von Stadtbaumeister Cosack beschieden. 1901 begann der Bau des Lesehallen-, Bibliotheks- und Lehrgeb\u00e4udes. Die Projektorganisation oblag Czapski, die Leitung vor Ort zun\u00e4chst Ro\u00dfbach, nach dessen Tod Richard Lucht, Bauf\u00fchrer der Firma Carl Zeiss war Carl M\u00fcller, die Maurer- &amp; Zimmerarbeiten oblagen C. Rausche jun. Mit der Meldung \u00fcber die Rohbaufertigstellung des \u00f6stlichen Teils ging am 08.03.1902 der nochmals \u00fcberarbeitete Bauantrag f\u00fcr Zwischenbau und Saalgeb\u00e4ude ein. Am 20. September 1902 konnte die Lesehalle an den Lesehallenverein \u00fcbergeben werden. Das Lese- und Lehrgeb\u00e4ude zeigte sich wie folgt:<\/p>\n<ul>\n<li>Erdgeschoss: gro\u00dfe Diele mit Garderobe und Treppe zu OG, Zeitschriftenlesesaal, Jugendzimmer, Raucherzimmer, Schaeffer-Museum<\/li>\n<li>Obergeschoss: Ausleihschalter, gro\u00dfer Lesesaal, Lesezimmer, B\u00fcchermagazin, Verwaltungsr\u00e4ume<\/li>\n<li>Obergeschoss: Lehrr\u00e4ume, Konferenzzimmer, Lehrsaal<\/li>\n<li>Dachgeschoss: Wohnung, Trockenboden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bereits ein Jahr sp\u00e4ter am 1. November 1903 wurde auch das Saalgeb\u00e4ude nebst Zwischenbau feierlich er\u00f6ffnet. Das Saalgeb\u00e4ude zeigten im:<\/p>\n<ul>\n<li>Erdgeschoss: Gro\u00dfe Wandelhalle mit Garderobe, Kleine Wandelhalle<\/li>\n<li>Obergeschoss\/Galeriegeschoss: Gro\u00dfer Saal, Oberlichtsaal<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8230;der Zwischenbau im:<\/p>\n<ul>\n<li>Erdgeschoss: Schaeffer-Vortragssaal<\/li>\n<li>Obergeschoss: Kleiner Saal<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Charakteristika und weitere Baugeschichte(n)<\/h3>\n<p>R\u00fchmten die lokalen Zeitungen schon die Lesehalle \u00fcber alle Ma\u00dfen, kannte die Begeisterung \u00fcber die Architektur, aber auch die funktional und \u00e4sthetisch hochwertige Innengestaltung des Saalgeb\u00e4udes nahezu keine Grenzen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_6741\" aria-describedby=\"caption-attachment-6741\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"longdesc-return-6741\" class=\"size-large wp-image-6741\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-das-volkshaus-jena-ein-denkmal-vh-1903-11-klszeissarchiv-1000x755.jpg\" alt=\"Der Saal des Volkshauses Jena, ca. 1903 \" width=\"900\" height=\"680\" longdesc=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur?longdesc=6741&amp;referrer=6606\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-das-volkshaus-jena-ein-denkmal-vh-1903-11-klszeissarchiv-1000x755.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-das-volkshaus-jena-ein-denkmal-vh-1903-11-klszeissarchiv-500x378.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-das-volkshaus-jena-ein-denkmal-vh-1903-11-klszeissarchiv-768x580.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-das-volkshaus-jena-ein-denkmal-vh-1903-11-klszeissarchiv-914x690.jpg 914w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-das-volkshaus-jena-ein-denkmal-vh-1903-11-klszeissarchiv.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6741\" class=\"wp-caption-text\">Kleiner Saal mit Ausmalung von Kuithan, ca. 1903\u00a0 \u00a9Zeiss-Archiv<\/figcaption><\/figure>\n<p>In zeit- und auch f\u00fcr Ro\u00dfbach typischer historistischer Formensprache war ein den Zeiss-Platz im S\u00fcden abschlie\u00dfendes monumentales Geb\u00e4udeensemble entstanden, das mit dem seinerzeit noch neogotischen Verwaltungsgeb\u00e4ude der Firma Zeiss gegen\u00fcber wunderbar korrespondierte. Der asymmetrisch gegliederte Bau setzt sich aus dem T-f\u00f6rmigen Turmbau mit hohem Erd- und je zwei Ober- und Dachgeschossen (Lese-\/Lehrgeb\u00e4ude), dem Saalbau mit gro\u00dfem Altan sowie dem zweigeschossigen Zwischenbau zusammen. In seiner Formensprache lehnt er sich stark an die Schlossarchitektur der Sp\u00e4tgotik und Fr\u00fchrenaissance im s\u00e4chsisch-th\u00fcringischen Raum an. Putzfassaden sind durch Werksteine aus Sandstein (\u00d6ffnungsrahmen\/ Gew\u00e4nde, Zwischengesimse, Eckelemente sowie Br\u00fcstungen) und Kalkstein (Sockel in massiver Bossierung) strukturiert. Turm, Eckerker und Dach-Zwischengeschoss wurden in Sicht-Fachwerk ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Den 1. Bauabschnitt (BA) pr\u00e4gen gro\u00dfe getreppte Schildgiebel, gekuppelte Rechteckfenster mit anlaufendem Gew\u00e4nde sowie Fenster mit Vorhangb\u00f6gen in der Fachwerkzone. Die Giebel im 2. BA haben einen halbrunden Abschluss, der Giebel am ehemaligen Haupteingang wurde in Renaissancemanier gestaltet. Die Altanbr\u00fcstung ziert (neo-)gotisches Ma\u00dfwerk, die Fensterbr\u00fcstungen und Erker Blendma\u00dfwerk. Die Eingangshallen folgen dieser Gestaltungsidee. Das Kleine Foyer des Saalgeb\u00e4udes (Max-Reger-Halle), die kleinen urspr\u00fcnglich von Kuithan gestalteten S\u00e4le und v.a. Treppenhaus und Gro\u00dfer Saal (heute Ernst-Abbe-Saal) spiegeln jedoch die Formvorstellungen des Jugendstils wider.<\/p>\n<p>In der Tagespresse, aber auch in Fachzeitschriften fand insbesondere die h\u00f6chst funktionale Ausstattung gro\u00dfe Anerkennung. Dazu muss kurz ein Blick auf die Deckenkonstruktion geworfen werden. Die meisten R\u00e4ume werden von Kleineschen Decken \u00fcberspannt, den gro\u00dfen Saal jedoch \u00fcberspannt eine Rabitz-Decke. Die Konstruktion besteht aus kreuzweise angeordneten Rundeisen, die an den Kreuzpunkten miteinander verbunden wurden. \u00dcber dieser Konstruktion spannt ein mit Kalkm\u00f6rtel angedr\u00fccktes und verputztes Metallgewebe. Bei gew\u00f6lbten Decken wird diese Konstruktion \u00fcber sogenannte Abh\u00e4nger vertikal mit der dar\u00fcber befindlichen Tragkonstruktion verbunden, wodurch entsprechende Zwischenr\u00e4ume entstehen. Dies wiederum erm\u00f6glichte die Installation eines \u00e4u\u00dferst funktionsf\u00e4higen L\u00fcftungssystems<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Das gute Klima im Saal wurde seinerzeit gelobt. Die Energie \u2013 u.a. f\u00fcr die ebenfalls bewunderte elektrische Beleuchtung \u2013 lieferte das Elektrizit\u00e4tswerk im Zeiss-Hauptwerk<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, die Beheizung erfolgte \u00fcber eine Zentralheizung, deren 4 Heizungskessel im Kellergeschoss des Lehrgeb\u00e4udes untergebracht waren.<\/p>\n<p>1906 wurde im Gro\u00dfen Saal die Reger-Orgel<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> eingebaut, deren Gitter nach Entw\u00fcrfen von E. Kuithan angefertigt wurden.<\/p>\n<p>In Vorbereitung der 700-Jahrfeier Jenas wurde am 01.11.1934 das erste eigene st\u00e4dtische Sinfonieorchester gegr\u00fcndet. Am 21.09.1969 erhielt es den Status <a href=\"https:\/\/www.jenaer-philharmonie.de\/die-jenaer-philharmonie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201ePhilharmonie\u201c<\/a>. Das Volkshaus Jena wurde und ist bis heute Konzert- und Heimst\u00e4tte der Jenaer Philharmonie.<\/p>\n<p>In den Jahren 1935-1937 erfuhren die <a href=\"https:\/\/www.stadtbibliothek-jena.de\/de\/startseite\/700073\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliotheks- und Lesehallen-R\u00e4ume<\/a> eine grundlegende Umgestaltung. Nach Pl\u00e4nen des B\u00fcros Schreiter &amp; Schlag wurde u.a. im OG ein zweietagiges Magazin ein- und der Schalter r\u00fcckgebaut, letzterer wurde durch ein Thekensystem ersetzt. Die Leser\u00e4ume erfuhren einen Neuzuschnitt. Ein Gro\u00dfteil dieser Umbauten bestand bis vor Kurzem.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1945 zerst\u00f6rte ein <a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2020\/10\/02\/baumassnahmen-im-volkshaus-stahltraeger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bombentreffer<\/a> Dach-, 2. und teilweise 1. Obergeschoss des Ostfl\u00fcgels der Lesehalle. W\u00e4hrend der von 1945-49 dauernden Generalreparatur wurden die Deckenkonstruktion in den zerst\u00f6rten Bibliotheksbereichen und das Dach sowie die Elektrik erneuert. Die S\u00e4le wurden nur einfach saniert. Erst 1958 restaurierte man im Gro\u00dfen Saal die Goldverzierung, erneuerte die Bestuhlung und sanierte die Orgel. Die Reger-Orgel erklang bis 1967. 1981 wurde sie zur\u00fcckgebaut, nachdem bereits 1978 der Auftrag f\u00fcr einen Orgel-Neubau erteilt wurde. Die <a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2021\/04\/23\/die-orgel-im-volkshaus-zu-geschichte-und-zukunft-des-historischen-instruments\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neue Orgel<\/a> baute die Firma Sauer 1986-87 in den Gro\u00dfen Saal ein<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>. Bereits in den 1970er Jahren war die H\u00f6rsaalkonstruktion aus dem Schaeffer-Saal ausgebaut und dieser in einen ebenerdigen Multifunktionssaal umgewandelt worden. 1976 richtete man in den Kellerr\u00e4umen des Saalgeb\u00e4udes einen Jugendklub, den Klubkeller \u201eModul\u201c ein.<\/p>\n<p>Die grundhafte Sanierung der Jahre 1981\/82 umfasste den Geb\u00e4udekomplex innen und au\u00dfen. So wurden Beleuchtung, Elektrik, Sanit\u00e4r, Fu\u00dfb\u00f6den erneuert. Ausgenommen davon waren der Gro\u00dfe Saal und der Saal im Obergeschoss der Lesehalle. F\u00fcr diese Bereiche wurden nur organisatorische Schutzma\u00dfnahmen wegen der unzureichenden Statik ergriffen. Die Fassade wurde leider entgegen den Ratschl\u00e4gen der damaligen \u201eFachbeh\u00f6rde\u201c \u2013 der Au\u00dfenstelle Erfurt des Instituts f\u00fcr Denkmalpflege \u2013 behandelt. Aufgrund der enormen Luftverschmutzung und Vergipsung waren die bauzeitlichen bzw. 1946 erg\u00e4nzten Oberputze stark verschw\u00e4rzt. Um sie zu \u201esch\u00f6nen\u201c, wurden sie mit einem wei\u00dfem Kalkanstrich und schlie\u00dflich Kunstharzdispersion \u00fcberstrichen. Ebenso schlimm traf es die Natursteinelemente (mit Ausnahme des Sockels). Sie erhielten allesamt einen dunkelgrauen Kunstharzanstrich. Diese neue Farbgebung, die f\u00fcr Putz und Steine wegen ihrer fehlenden Diffusionsoffenheit wenig ertr\u00e4glich war, bestimmte das Erscheinungsbild des Volkshauses die n\u00e4chsten fast 40 Jahre.<\/p>\n<p>Von 1992-2003 erfuhr das Volkshaus erneut eine umfassende Sanierung. Im gesamten Geb\u00e4udekomplex wurden die Sanit\u00e4reinrichtung, die Heizungsanlage einschlie\u00dflich Heizk\u00f6rper erneuert. Die Bibliotheksr\u00e4ume wurden modernisert und auch die S\u00e4le saniert. Dabei wurde auch die Be- und Entl\u00fcftungsanlage, die B\u00fchnen-, Licht- und Tontechnik erneuert.<\/p>\n<p>Die fehlerhafte Fassadensanierung korrigierte man aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden nicht. Auch erfolgte keine statische Ert\u00fcchtigung der Saaldecken.<\/p>\n<h3>Umbaupl\u00e4ne<\/h3>\n<p>Im Dezember 2015 stellte <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JenaKultur<\/a> als Mieter des Volkshauses der UDSchB (Untere Denkmalschutzbeh\u00f6rde) und der Stadtsanierung erstmals die Pl\u00e4ne zum Umbau des Volkshauses zu einer \u201eKonzert-, Gala- und Tagungsst\u00e4tte\u201c (<em>\u201ezukunftsorientierte Sanierung<\/em>\u201c) einschlie\u00dflich des Neubaus einer Bibliothek andernorts vor.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-6606 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"369\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7-369x500.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena vor der Sanierung, in die Jahre gekommen und abgebl\u00e4ttert\" aria-describedby=\"gallery-1-6721\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7-369x500.jpg 369w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7-739x1000.jpg 739w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7-768x1039.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7-1135x1536.jpg 1135w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7-510x690.jpg 510w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann7.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6721'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4-375x500.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena vor der Sanierung, in die Jahre gekommen und abgebl\u00e4ttert\" aria-describedby=\"gallery-1-6718\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4-375x500.jpg 375w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4-750x1000.jpg 750w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4-518x690.jpg 518w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann4.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6718'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"359\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3-359x500.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena vor der Sanierung, in die Jahre gekommen und abgebl\u00e4ttert\" aria-describedby=\"gallery-1-6724\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3-359x500.jpg 359w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3-718x1000.jpg 718w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3-768x1070.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3-1102x1536.jpg 1102w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3-495x690.jpg 495w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann3.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6724'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann5.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"379\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann5-500x379.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena vor der Sanierung, in die Jahre gekommen und abgebl\u00e4ttert\" aria-describedby=\"gallery-1-6719\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann5-500x379.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann5-1000x758.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann5-768x582.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann5-911x690.jpg 911w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann5.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6719'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6-500x375.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena vor der Sanierung, in die Jahre gekommen und abgebl\u00e4ttert\" aria-describedby=\"gallery-1-6720\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6-500x375.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6-1000x750.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6-920x690.jpg 920w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6-790x593.jpg 790w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann6.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6720'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann2.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"338\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann2-500x338.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena vor der Sanierung, in die Jahre gekommen und abgebl\u00e4ttert\" aria-describedby=\"gallery-1-6723\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann2-500x338.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann2-1000x676.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann2-768x519.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann2-1021x690.jpg 1021w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-vorherstadtjena-ezimmermann2.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6723'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: center\">Details am Volkshaus Jena vor der Sanierung \u00a9Stadt Jena, E. Zimmermann<\/p>\n<p>Diesen Pl\u00e4nen lagen ein umf\u00e4nglicher Raum- und Modernisierungsbedarf der Bibliothek zugrunde, jahrelange Beschwerden der Philharmonie \u00fcber B\u00fchne, Technik, Klimatisierung und Probensituation sowie Ergebnisse einer Studie zum Bedarf an Kongressr\u00e4umen, die gleichzeitig f\u00fcr die als Eigenbetrieb aufgestellten JenaKultur neue Einnahmeperspektiven er\u00f6ffnete. Im Saalgeb\u00e4ude sollten Struktur und Nutzung weitestgehend erhalten werden, allerdings war die Neuerrichtung des Sanit\u00e4rbereichs im Kellergeschoss (KG) und die Verlegung der Garderoben in selbiges geplant. Dies erforderte einen Umbau der Erschlie\u00dfung des KG. Zudem plante man im Erdgeschoss\/Treppenhaus die Errichtung barrierefreier Toiletten und Garderobenbereiche. Die technische Infrastruktur (Ton- u. Datentechnik, B\u00fchnentechnik, Elektrik, L\u00fcftung, Wasser\/Abwasser) und der Brandschutz sollten wie B\u00fchne und Parkett ebenfalls komplett erneuert werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Lehrgeb\u00e4ude stand ebenfalls eine komplette Erneuerung der technischen Infrastruktur an. Hier sollten jedoch zur Schaffung flexibler Tagungsr\u00e4ume auch die Raumstrukturen im Erd- und den Obergeschoss (OG) aufgel\u00f6st sowie das Treppenhaus ins 2. OG erweitert werden.<\/p>\n<p>Da hatte Jena nun <em>\u201e&#8230;ein f\u00fcr alle offenes Haus der Bildung, Kultur, K\u00fcnste und politischen Debatte\u201c <\/em>&#8230;und es gen\u00fcgte doch nicht?<\/p>\n<h3>Umbauma\u00dfnahmen \u2013 Chance f\u00fcr Komplettsanierung des Hauses<\/h3>\n<p>Nach anf\u00e4nglichem Schock \u00fcber den Umfang, einem bis heute nicht ganz beigelegten Unverst\u00e4ndnis dar\u00fcber, dass der so bedeutsame historische Bibliotheksstandort als solcher wirklich komplett aufgegeben wird, stellte sich als erstes seitens der Denkmalpflege die Frage, wie stark der Denkmalwert des Kulturdenkmals durch die Aufgabe zentraler bauzeitlicher Nutzungen (historische Gr\u00fcnde der Unterschutzstellung) beeintr\u00e4chtigt w\u00fcrde. Welche Auswirkungen hat dies ggf. auf andere Kulturdenkmale im \u201eAbbe-Kosmos\u201c Carl-Zei\u00df-Platz?<\/p>\n<p>Der reinen Nutzungs\u00e4nderung war seitens der Fachbeh\u00f6rde, dem Th\u00fcringischen Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege und Arch\u00e4ologie (TLDA), und somit auch der UDSchB zuzustimmen.<\/p>\n<p>Blieben die denkmalpflegerischen Bedenken bez\u00fcglich der mit einer Nutzungs\u00e4nderung einhergehenden Umbauma\u00dfnahmen und den dabei zu erwartenden Substanzverlusten.<\/p>\n<p>Diese konnten nach mehrfachen Umplanungen minimiert werden. Zudem sah die UDSchB in den geplanten Ma\u00dfnahmen verst\u00e4rkt auch die Chance, dem Objekt die notwendige denkmalgerechte Sanierung wichtiger Bauteile wie Fassade, Dach, und Fachwerk zukommen zu lassen.<\/p>\n<p>In intensivsten Gespr\u00e4chen wurde ein Fahrplan f\u00fcr Sanierung und Umbau erstellt, der trotz aller notwendiger Umbauten das Ziel hat, so viel gesch\u00fctzte Substanz und so viel darin schlummernde Informationen wie m\u00f6glich zu bewahren.<\/p>\n<p>Basis all dessen waren eine genau Bestandserfassung einschlie\u00dflich Schadkartierungen sowie umfassende restauratorische Untersuchungen. Hier zeigte sich, wie enorm wichtig, die vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit mit den beiden Projektleitern der <a href=\"https:\/\/www2.ernst-abbe-stiftung.de\/mieterservice\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ernst-Abbe-Stiftung (EAS)<\/a>, Herrn Hauschopp und Herrn Schmidt, war, denn Ergebnisse dieser Untersuchungen konnten ganze Planungsideen \u00e4ndern. Es ist aber wichtig zu betonen, dass die fr\u00fchzeitige Durchf\u00fchrung derartiger Untersuchungen auch vor Fehlplanungen und b\u00f6sen \u00dcberraschungen bewahrt.<\/p>\n<p>Was haben wir konkret gemacht?<\/p>\n<ul>\n<li><u>Putz<\/u>: Befundsondage und Kartierung durch Dipl. Rest. Bruckschlegel am gesamten Objekt; Putzm\u00f6rtelanalyse durch das Institut f\u00fcr Steinkonservierung (IfS) Mainz \u2192 Der noch bauzeitliche Putz musste leider bis auf einen Teilbereich abgenommen werden. S\u00e4mtliche Putzfl\u00e4chen waren durch die oben erw\u00e4hnte Fehlsanierung quasi versiegelt worden. Dadurch konnte die \u00fcber Risse im Oberputz bzw. in den vielen Anschlussbereichen zu den Natursteinelementen eindringende Feuchtigkeit nicht mehr austreten. Dies verst\u00e4rkte die Sch\u00e4digungen im Unterputz. Der Oberputz lag infolgedessen an zahlreichen Stellen hohl. Aufgrund der gro\u00dffl\u00e4chigen sehr starken Sch\u00e4digung des Unterputzes sowie der verstreuten Oberputzschadbilder war eine komplette Putzerneuerung die einzige nachhaltige Sanierungsoption. Dieser wurde gem\u00e4\u00df Putzanalyse als sandig eingef\u00e4rbter Putz aufgetragen. Eine geschlossene Referenzfl\u00e4che wurde nur im Durchgang erhalten.<\/li>\n<li><u>Fachwerk einschlie\u00dflich Uhr<\/u>: Auch hier wurde eine restauratorische Befundung beauftragt. Dank dieser konnte die bauzeitliche Farbigkeit dieser Elemente zur\u00fcckgewonnen werden. Mit den ebenfalls wieder im urspr\u00fcnglichen Gr\u00fcnton gefassten Holzfenstern bekommt das Objekt einen ganz neuen Ausdruck. Gleichzeitig wird die \u201eVerwandschaft\u201c zu den Kochschen Villen viel deutlicher ablesbar.<\/li>\n<li><u>Natursteinelemente<\/u>: Die Sand- und Kalksteine mussten in erster Linie behutsam gereinigt werden. Ziel war, so umfassend wie m\u00f6glich v.a. die sch\u00e4dlichen Kunstharz-Farbschichten zu entfernen. Dies war nicht komplett m\u00f6glich, da sonst Steinsubstanz verloren gegangen w\u00e4re. Im Anschluss blieben die Fugen &#8211; wo m\u00f6glich &#8211; bis heute offen, da sehr sehr viel Feuchtigkeit aus den Steinen austrat. Wo n\u00f6tig, wurden auch steinmetzm\u00e4\u00dfige Erg\u00e4nzungen vorgenommen, teilweise mussten auch Kopien angefertigt werden.<\/li>\n<li><u>Dachstuhl\/Dach<\/u>: Die relativ gut erhaltene Dachkonstruktion, die in Einzelbereichen bereits Erneuerungen erfahren hatte, wurde saniert, Dachaufbauten wurden denkmalgerecht zimmermannsm\u00e4\u00dfig restauriert. Das bedeutete, dass jedes Holzteil nur so weit bearbeitet (geschnitten) oder ausgetauscht wurde, wie es der tats\u00e4chliche Sch\u00e4digungsgrad erforderte. Das dauerte vielleicht etwas l\u00e4nger, aber es erh\u00e4lt Substanz und spart Ressourcen. F\u00fcr die UDSchB und die Projektleitung bedeutete es viele Ger\u00fcst- und Dachaufstiege. Zudem erhielten die Aufbauten die befundete Farbgebung. Das Dach selbst wurde komplett neu gedeckt. Da die inl\u00e4ndischen Schieferbr\u00fcche zu einem Gro\u00dfteil geschlossen bzw. deren Produkte in Masse nicht mehr bezahlbar sind, wurde auf einen Naturschiefer aus Spanien zur\u00fcckgegriffen, der sehr \u00e4hnlich in Farbe, Struktur und Festigkeit ist. Das neue Schieferdach ist ist eine Augenweide. Die Flaschnerarbeiten wurden ebenfalls ert\u00fcchtigt \u2013 wo m\u00f6glich als Rohr im Rohr.<\/li>\n<li><u>Oberfl\u00e4chen Innenr\u00e4ume<\/u>: Auch in den Innenr\u00e4umen wurden dort, wo zu den Fassungen Unklarheit herrschte oder unvollst\u00e4ndige Dokumentationen vorlagen, Nachbefundungen durchgef\u00fchrt. Wunder bzgl. der Kuithan-Ausmalungen gab es leider nicht, aber so manch andere Erhellung. Auch Fl\u00e4chen, die aufgrund der Umbauma\u00dfnahmen verloren gehen, wurden vor Eingriffen sondiert, und manchmal mussten auch Fl\u00e4chen nach dem R\u00fcckbau sp\u00e4terer Einbauten nochmal restauratorisch bewertet werden, da sich pl\u00f6tzlich neue Befundlagen zeigten. Befunde wurden in jedem Fall gesichert. Wo es die neue Raumstruktur erlaubt, werden diese auch gezeigt. Wo keine Fassungen mehr nachweisbar waren, wurde auch nichts nachgezeichnet.<\/li>\n<li><u>Fenster\/T\u00fcren<\/u>: So weit es m\u00f6glich war, wurden die Bestandsfenster aufgearbeitet und energetisch ert\u00fcchtigt. Im Erker des Lehrgeb\u00e4udes mussten leider nach mehrfachen Variantenpr\u00fcfungen die Bestandsfenster nach Bestandsvorbild erneuert werden. Eine energetische und v.a. die notwendige schallschutztechnische Ert\u00fcchtigung war im Bestand \u2013 ohne den Erkerinnenraum f\u00fcr die Nutzung zu verlieren \u2013 nicht m\u00f6glich. Diese Entscheidung war schmerzhaft.<\/li>\n<\/ul>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-6606 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann6.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"305\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann6-500x305.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung, frisch, gl\u00e4nzend, repariert\" aria-describedby=\"gallery-2-6733\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann6-500x305.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann6-1000x609.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann6-768x468.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann6-1133x690.jpg 1133w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann6.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6733'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann3.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"367\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann3-500x367.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung, frisch, gl\u00e4nzend, repariert\" aria-describedby=\"gallery-2-6730\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann3-500x367.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann3-1000x733.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann3-768x563.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann3-941x690.jpg 941w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann3.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6730'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann4.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"422\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann4-422x500.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung, frisch, gl\u00e4nzend, repariert\" aria-describedby=\"gallery-2-6731\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann4-422x500.jpg 422w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann4-843x1000.jpg 843w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann4-768x911.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann4-582x690.jpg 582w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann4.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6731'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"376\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2-376x500.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung, frisch, gl\u00e4nzend, repariert\" aria-describedby=\"gallery-2-6736\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2-376x500.jpg 376w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2-752x1000.jpg 752w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2-768x1021.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2-1155x1536.jpg 1155w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2-519x690.jpg 519w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann2.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 376px) 100vw, 376px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6736'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"363\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann-363x500.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung, frisch, gl\u00e4nzend, repariert\" aria-describedby=\"gallery-2-6735\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann-363x500.jpg 363w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann-725x1000.jpg 725w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann-768x1059.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann-1114x1536.jpg 1114w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann-500x690.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6735'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"370\" height=\"500\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7-370x500.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung, frisch, gl\u00e4nzend, repariert\" aria-describedby=\"gallery-2-6734\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7-370x500.jpg 370w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7-740x1000.jpg 740w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7-768x1038.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7-1136x1536.jpg 1136w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7-510x690.jpg 510w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann7.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6734'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann5.jpg' title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" data-rl_title=\"Stadt Jena, E. Zimmermann\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"319\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann5-500x319.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung, frisch, gl\u00e4nzend, repariert\" aria-describedby=\"gallery-2-6732\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann5-500x319.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann5-1000x638.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann5-768x490.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann5-1081x690.jpg 1081w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-vh-nachherstadtjena-ezimmermann5.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6732'>\n\t\t\t\tStadt Jena, E. Zimmermann\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: center\">Details am Volkshaus Jena nach der Sanierung \u00a9Stadt Jena, E. Zimmermann<\/p>\n<p>Die eigentlichen Anpassungen des Objektes an die neuen Nutzungsanforderungen werden in der folgenden PDF gezeigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/05\/jenakultur-das-volkshaus-jena-ein-denkmal-volkshaus-zusammenfassung-sanierung-4.pdf\">Volkshaus_Zusammenfassung_Sanierung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Liebe Elke Zimmermann, wir danken herzlich f\u00fcr den Beitrag!<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Haben Sie bereits einmal das neue, alte Volkshaus besucht? Wie finden Sie die L\u00f6sungen, die gefunden wurden? Wann betrachten Sie eine denkmalgerechte Sanierung f\u00fcr gegl\u00fcckt? Welchen Platz sollten darin die Nutzerinteressen finden??<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir freuen uns \u00fcber Ihre Meinungen!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>_______<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a>Vgl. Rede Czapskis zur Er\u00f6ffnung des Saalegb\u00e4udes am 01.11.1903, abgedruckt im Jenaischen Volksblatt Nr. 258 vom 3. November 1903.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a>Arwed Ro\u00dfbach (1844-1902) schuf Villen, aber auch \u00f6ffentliche Gro\u00dfbauten in historistischer Formensprache. Hervorzuheben sind u.a. die Universit\u00e4tsbibliothek, das Augusteum, die Neue Frauenklinik oder das Gesch\u00e4ftshaus Klinger in Leipzig. In Jena baute er f\u00fcr die Bankiersfamilie Koch die Villen im Forstweg 33 und der Kochstr. 5.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a>Vgl. hierzu u.a. Jenaisches Volksblatt Nr. 258, Dienstag, 3. November 1903<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a>erw\u00e4rmte und befeuchtete Luft str\u00f6mt \u00fcber gemauerte Kan\u00e4le zu 30 Seitenstr\u00e4ngen \u2192 \u00fcber diese in die R\u00e4ume, z.B. in den Gro\u00dfen Saal: Einblasen Zuluft \u00fcber Stahlgitterband unter dem Rang u. Stahlgitter im B\u00fchnenbereich \u2192 verbrauchte Luft \u00fcber Gitter in Decke in den Dachraum \u2192 von dort raus (Regulierung \u00fcber seilzugbet\u00e4tigte Klappen)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a>Bis 1945 Gleichstrom.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a>dreimanualig, 48 Klangreihen, 2.686 Pfeifen, Voit &amp; S\u00f6hne (Karlsruhe\/Durlach),<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a>61 Register, 3 Manuale, 4.800 Pfeifen; eigene Klimatisierung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denkmalschutz erhitzt mitunter die Gem\u00fcter. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ist das kluge Austarieren mit den Nutzerinteressen. Elke Zimmermann, Teamleiterin der Unteren Denkmalschutzbeh\u00f6rde Jena, gibt Einblick in die \u00dcberlegungen und Prozesse, die bei der fachgerechten Sanierung des Jenaer Volkshauses, eine Rolle gespielt haben. <\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":6739,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,11,28],"tags":[39,647,34,597],"class_list":["post-6606","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-denkmale","category-volkshaus","tag-denkmal","tag-denkmalschutz","tag-jena","tag-volkshaus-jena"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6606"}],"version-history":[{"count":54,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6791,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6606\/revisions\/6791"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6739"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}