{"id":6417,"date":"2022-04-19T07:25:00","date_gmt":"2022-04-19T05:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=6417"},"modified":"2022-04-07T11:58:26","modified_gmt":"2022-04-07T09:58:26","slug":"der-geist-der-kulturarena","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2022\/04\/19\/der-geist-der-kulturarena\/","title":{"rendered":"&#8222;Der Geist der Kulturarena&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Dr. Margret Franz studierte im damaligen Leningrad Philosophie und Soziologie, bevor sie f\u00fcr ihre Promotion zur Theorie der Idealtypen von Max Weber nach Jena kam. Als ihr Vertrag an der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena nicht verl\u00e4ngert wurde, wechselte sie 1994 an das Jenaer Kulturamt und \u00fcbernahm 1996 die Produktionsleitung der Kulturarena. Bei der Gr\u00fcndung von <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\/de\/startseite\/605322\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JenaKultur<\/a> wirkte Franz federf\u00fchrend mit und war bis zu ihrem Ruhestand 2013 erste Werkleiterin. Heute sitzt sie f\u00fcr B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen im Jenaer Stadtrat.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als Sie ans Kulturamt der Stadt Jena kamen, geschah dies im Rahmen einer ABM-Stelle. Was waren Ihre Aufgaben?<\/strong><\/p>\n<p>Damals war Norbert Reif Kulturamtsleiter. Es gab ein regionales Projekt, das mit der Europ\u00e4ischen Kulturhauptstadt Weimar 1999 zusammenhing. Als relativ kleine Stadt hat Weimar versucht, die Region Jena, Erfurt und das Weimarer Land mit einzubeziehen. Es wurden zahlreiche Projekte rund um das Thema Europa initiiert. Dort habe ich an einer Reihe mitgearbeitet, die die Geschichte und Kultur kleinerer europ\u00e4ischer L\u00e4nder vorstellte. Es begann 1995 mit Norwegen, dann kam Tschechien, Niederlande und Ungarn \u2013 immer ein osteurop\u00e4isches und dann ein westeurop\u00e4isches Land im Wechsel. Das war ungeheuer spannend f\u00fcr uns und das Jenaer Publikum.<\/p>\n<p>Dann kam es zu einem Wechsel in der Produktionsleitung der Kulturarena und Norbert Reif fragte mich, ob ich Lust h\u00e4tte, die <a href=\"https:\/\/www.kulturarena.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kulturarena<\/a> zu managen. Ich machte gro\u00dfe Augen, denn eine solche Aufgabe war v\u00f6llig neu f\u00fcr mich. Er war sich aber sicher, dass ich das kann und hat viel Vertrauen in mich gesetzt.<\/p>\n<p><strong>Sie wurden Produktionsleiterin?<\/strong><\/p>\n<p>Genau, parallel zu den laufenden Projekten habe ich 1996 die Produktionsleitung \u00fcbernommen. Das war \u00e4u\u00dferst spannend, aber nat\u00fcrlich auch sehr anstrengend. In den Jahren habe ich meine Familie nicht viel gesehen. Aber zum Gl\u00fcck waren meine Kinder damals schon sehr selbstst\u00e4ndig und es ist aus allen etwas geworden (lacht).<\/p>\n<p><strong>Was verbirgt sich hinter der Produktionsleitung?<\/strong><\/p>\n<p>Man k\u00fcmmert sich eigentlich um alles. Es geht damit los, die gesamten Vertr\u00e4ge aufzubereiten und mit den Vorgaben der verschiedenen Agenturen abzugleichen. Daraus ergeben sich technische Anforderungen, W\u00fcnsche f\u00fcr Catering und \u00dcbernachtung. Das muss alles rechtzeitig entsprechend der Vorgaben einer Stadtverwaltung ausgeschrieben werden. Die Budgetverwaltung liegt in den H\u00e4nden der Produktionsleitung. Auch die Gastronomie und die Abstimmung der einzelnen St\u00e4nde muss erledigt werden. Hinzu kommen die Akquise von Helfern, die Organisation des Fuhrparks, die Ausgabe der Tickets an die Vorverkaufsstellen und die \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Ein gro\u00dfer Termin war immer die Bekanntgabe des Programms im Mai. Zun\u00e4chst wurde alles noch analog \u00fcber Fax, Telefon und Brief gemanagt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margret-franz-arenajenakultur-archiv-bea-1000x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6418\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margret-franz-arenajenakultur-archiv-bea-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margret-franz-arenajenakultur-archiv-bea-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margret-franz-arenajenakultur-archiv-bea-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margret-franz-arenajenakultur-archiv-bea.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Archivbild: Dr. Margret Franz auf dem Theatervorplatz in Jena \u00a9JenaKultur<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich hatte jeden Tag eine wahnsinnig lange To-Do-Liste, denn wenn der Einlass und sp\u00e4ter das Konzert begannen, musste alles stimmen und am n\u00e4chsten Tag wieder alles sauber sein. Der Dienst ging w\u00e4hrend der sechs Wochen meist von 11 Uhr morgens bis 2 Uhr in der Nacht. Und nach den sechs Wochen begann die Nachbereitung.<\/p>\n<p>Man glaubt gar nicht, wie viel da dranh\u00e4ngt. Ich erinnere mich an eine Sitzung des Kulturausschusses, bei der ich anhand einer Pr\u00e4sentation vorgestellt habe, was alles zu machen ist. Da waren alle still, auch die, die dachten, die Kulturarena l\u00e4uft von alleine.<\/p>\n<p><strong>Das klingt nach sehr vielen Aufgaben, die sicher zum Teil neu f\u00fcr Sie waren.<\/strong><\/p>\n<p>Es war vieles neu f\u00fcr mich und ich musste mich auch erst sortieren. Das erste Jahr lief deshalb etwas holprig. Aber wir haben alles geschafft, vom Auftaktkonzert mit <em>Miriam Makeba<\/em> bis zum Abschluss mit den <em>Einst\u00fcrzenden Neubauten<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Neue Aufgaben sind andererseits oft mit einer steil ansteigenden Lernkurve verbunden.<\/strong><\/p>\n<p>Organisieren liegt mir im Blut. Letztlich geht es darum, Aufgaben zu erkennen, einen Plan zu erstellen und diesen abzuarbeiten. Man darf nicht warten, bis Dinge heranger\u00fcckt sind, denn dann verf\u00e4llt man in Panik. Das kannte ich bereits von anderen Projekten. Aber die Kulturarena war nat\u00fcrlich eine andere Nummer, gerade wenn es darum ging, mit unverhofften Problemen umzugehen. Meine Devise war immer: Je besser ich vorbereitet bin, desto besser kann ich spontan reagieren.<\/p>\n<p>Wir hatten mit Absagen zu tun, mit vergessenen Musikinstrumenten, Bands kamen zu sp\u00e4t und konnten deshalb keinen Soundcheck machen. Dann galt es, das Publikum zu beruhigen und die richtigen Worte zu finden. Es muss einfach reagiert werden und in solchen Momenten w\u00e4chst man \u00fcber sich hinaus. Man glaubt gar nicht, was man alles kann, wenn es notwendig ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1999 traten Sie die Nachfolge von Norbert Reif an. Es gab Stimmen, die der Kulturarena einen Abfall ins Provinzielle prophezeiten.<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorgen waren durchaus berechtigt. Es ging schlie\u00dflich auch darum, ob die Zusammenarbeit mit Lutz Engelhardt weitergef\u00fchrt werden soll. Aber wir waren eine kleine Gruppe, die f\u00fcr den Erhalt der Kulturarena k\u00e4mpfen wollte und zwar so, wie sie sich \u00fcber die Jahre entwickelt hatte. Es galt, das Konzept und die Idee von Norbert Reif weiterzuf\u00fchren. Er war der Erfinder der Kulturarena und das sollte er auch f\u00fcr immer bleiben.<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte es wirklich schade gefunden, wenn wir ins Provinzielle abgedriftet w\u00e4ren. Es gab schlie\u00dflich auch immer Kritiker und Gegner der Kulturarena. Aber wir waren immer der Meinung, dass die Kulturarena f\u00fcr die Entwicklung und das Selbstverst\u00e4ndnis der Stadt eine zentrale Rolle einnimmt \u2013 f\u00fcr eine moderne Stadt, die international angekommen ist.<\/p>\n<p>Ich komme aus dem universit\u00e4ren Umfeld und f\u00fcr viele internationale Dozenten war es kaum vorstellbar, dass in Jena Gr\u00f6\u00dfen wie <em>Patti Smith<\/em>, <em>Maceo Parker<\/em> oder <em>Giora Feidman<\/em> auf der B\u00fchne stehen.<\/p>\n<p>Es hat uns stolz gemacht, dass wir ein gewisses Flair mitten in der Stadt mitgepr\u00e4gt haben. Immer wieder erinnerten sich Bands daran, dass sie in einem Theater auftreten, dann \u00f6ffnet sich ein eiserner Vorhang und sie stehen im Freien und blicken auf die Skyline von Jena. Diese Perspektive hat sich vielen eingepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Genau dieses urbane Flair im Sommer durfte nicht verloren gehen. Die Kulturarena ist schlie\u00dflich auch Ma\u00dfstab f\u00fcr vieles geworden, was sonst an Kunst und Kultur in Jena geschaffen wurde.<\/p>\n<p><strong>Mein pers\u00f6nlicher Eindruck ist, dass Jena, trotz seiner Gr\u00f6\u00dfe, als sehr internationale und offene Stadt wahrgenommen wird \u2013 mit ein Verdienst der Kulturarena?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, dass die Kulturarena daran einen gro\u00dfen Anteil hat. In Gespr\u00e4chen ist mir das immer wieder zugetragen worden. Gro\u00dfe Firmen, die die Kulturarena \u00fcber Jahre hinweg mit Sponsoring unterst\u00fctzen, legen genau darauf viel Wert. Die Internationalit\u00e4t und die Verst\u00e4ndigung, die der Kulturarena innewohnen, repr\u00e4sentieren oft ihre eigene Unternehmensphilosophie.<\/p>\n<p><strong>L\u00e4sst sich das auch auf das Publikum \u00fcbertragen?<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Kulturarena haben viele Leute Musikstile kennen und lieben gelernt, von denen sie vorher nichts wussten. Damit geht einher, dass eine Offenheit f\u00fcr andere Menschen, andere Musik und andere Kulturen entsteht. Dieser Effekt ist besonders stark, wenn er sich \u00fcber die Sinne vollzieht, dann fallen auch Schranken oder l\u00f6sen sich Vorbehalte auf, die man m\u00f6glicherweise gegen andere Kulturen hatte. Ich erinnere mich gern an die Konzerte von <em>Goran Bregovic and his Wedding and Funeral Band<\/em> oder <em>Ruben Gonzales<\/em>, bei denen die Leute wirklich beseelt nach Hause gingen. Wenn man Musik und Kultur anbietet, muss das in den K\u00f6pfen und Herzen der Menschen bleiben. Sie m\u00fcssen dar\u00fcber reden, einander erz\u00e4hlen, was sie in der Kulturarena erlebt haben.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite bekamen K\u00fcnstler wie <em>Ren\u00e9 Aubry<\/em> hier ein Publikum, das sie auf den B\u00fchnen ihrer Heimatl\u00e4nder nicht hatten. Als Crew waren wir sehr stolz, dass wir geholfen haben, manche K\u00fcnstler bekannt zu machen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margretfranzholgerjohn2-bea-1000x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6419\" width=\"833\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margretfranzholgerjohn2-bea-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margretfranzholgerjohn2-bea-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margretfranzholgerjohn2-bea-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-der-geist-der-kulturarena-margretfranzholgerjohn2-bea.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><figcaption>Dr. Margret Franz auf der B\u00fchne der Kulturarena Jena \u00a9Holger John<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die n\u00e4chste Herausforderung stand 2005 mit der Gr\u00fcndung von JenaKultur an. Was hat sich dadurch f\u00fcr die Kulturarena ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kulturfinanzierung in Jena ist mit JenaKultur auf andere Beine gestellt worden. Vielleicht war das eine Erkenntnis aus der langj\u00e4hrigen Arbeit als Produktionsleiterin der Kulturarena: dass es wichtig ist, die Finanzen im Blick zu halten. Ich wollte nie den Kritikern Recht geben, die meinten, die Kulturarena k\u00f6nne nicht mit Geld umgehen. Das Wichtigste war, dass bei K\u00fcnstlerausf\u00e4llen das finanzielle Risiko nicht bei einer Person oder Firma lag, die im n\u00e4chsten Jahr das Budget gek\u00fcrzt h\u00e4tten, sondern die Stadt und sp\u00e4ter JenaKultur weiterhin Veranstalter geblieben ist. Man braucht einen festen Betrag, damit man auf dessen Grundlage Vertr\u00e4ge machen kann. Mit JenaKultur gibt es eine Zuschussvereinbarung \u00fcber mehrere Jahre. Mit diesem Budget kann man langfristig planen und davon profitiert nicht nur der Eigenbetrieb sondern auch die Kulturarena. Das ist in Th\u00fcringen einmalig.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>War die Gr\u00fcndung von JenaKultur somit vielleicht zwingend notwendig, um ein Festival \u00fcber so viele Jahre etablieren und erhalten zu k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Weise konnten das Festival und auch der inhaltliche Zuschnitt gesichert werden. Es war immer unser Ziel die Kulturarena finanziell auf stabile F\u00fc\u00dfe zu stellen und auf der anderen Seite weiterhin Musikgeschmack zu bilden. Davon profitieren auch andere Veranstalter. Wer erfolgreich bei der Kulturarena war, kommt vielleicht f\u00fcr ein Clubkonzert im Kassablanca oder F-Haus in Frage und umgekehrt. Damit unterst\u00fctzt man das Kulturportfolio der gesamten Stadt. Kulturf\u00f6rderung hei\u00dft ja nicht nur Geld ausgeben, sondern auch inhaltliche Angebote zu schaffen, die von den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern wahrgenommen werden k\u00f6nnen. Das ist die Philosophie, die Norbert Reif mitgebracht hat, das Spektrum so zu gestalten, dass das Kulturangebot der Stadt insgesamt profitiert \u2013 auch die Vereine, Privatleute und andere Einrichtungen. Das sind Ma\u00dfst\u00e4be und hinter die darf man nicht zur\u00fcckfallen. Und um die zu erhalten muss man als Stadt Geld ausgeben oder das Risiko \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie sind selbst ein gutes Beispiel f\u00fcr personelle Kontinuit\u00e4ten in der Kulturarena. Wie wichtig ist es f\u00fcr ein Festival, dass Personen \u00fcber mehrere Jahre und vielleicht auch auf wechselnden Positionen involviert sind?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kulturarena ist so etwas wie eine kleine Familie, da ist es wichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann und die Chemie stimmt. Es ist eben durchaus auch eine anstrengende Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite entsteht ein unglaublicher Zusammenhalt, eine Art \u201cGeist der Kulturarena\u201d. Zum Teil bilden ehemalige Mitarbeiter aus den 1990er Jahren Communities in St\u00e4dten wie Leipzig. Die treffen sich noch heute und tauschen sich aus. Es haben sich auch einige Paare in der Kulturarena gefunden, von denen manche sp\u00e4ter sogar geheiratet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit, die man miteinander verbringt, ist sehr intensiv und das schwei\u00dft zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr junge Menschen, die sich im Kulturbereich engagieren wollen und dort ihre Zukunft sehen, ist die Kulturarena sicherlich ein gutes Pflaster.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p>Ein Gru\u00df von Florian Ernst<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-florianernstbrunohoering-1-1000x525.jpg\" alt=\"Florian Ernst\" class=\"wp-image-6508\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-florianernstbrunohoering-1-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-florianernstbrunohoering-1-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-florianernstbrunohoering-1-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2022\/04\/jenakultur-florianernstbrunohoering-1.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Florian Ernst \u00a9Bruno H\u00f6ring<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>30 Jahre Kulturarena \u2013 gemeinsam mit Friedrich Herrmann genie\u00dfe ich ein Privileg, das sonst der \u201eSendung mit der Maus\u201c vorbehalten ist und darf hinter die Kulissen blicken. Ich freue mich auf die Eindr\u00fccke und darauf, sie zu teilen.<\/em><\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Margret Franz studierte im damaligen Leningrad Philosophie und Soziologie, bevor sie f\u00fcr ihre Promotion zur Theorie der Idealtypen von Max Weber nach&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":6286,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,706,15],"tags":[847,465,173,73],"class_list":["post-6417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-kultur-in-jena","category-kulturarena","tag-30-jahre-kulturarena","tag-dr-margret-franz","tag-kulturarena","tag-mitarbeiter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6417"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6511,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6417\/revisions\/6511"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6286"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}