{"id":4617,"date":"2021-07-09T07:27:00","date_gmt":"2021-07-09T05:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=4617"},"modified":"2021-07-08T12:01:18","modified_gmt":"2021-07-08T10:01:18","slug":"vielen-dank-und-alles-gute-isabell-eisentraut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2021\/07\/09\/vielen-dank-und-alles-gute-isabell-eisentraut\/","title":{"rendered":"Vielen Dank und alles Gute, Isabell Eisentraut!"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Seit 2019 hat Isabell Eisentraut das Team Personal\/Organisation bei <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\/de\/startseite\/605322\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JenaKultur<\/a> tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt und gerade in den letzten Monaten rund um Kurzarbeit, Homeoffice und Fieberhotline viel f\u00fcr die Mitarbeitenden hier gestemmt. Nun verl\u00e4sst sie JenaKultur und auch Th\u00fcringen, um sich einen Wunsch zu erf\u00fcllen. Zum Abschied hat sie uns noch einen Einblick in ihre Arbeit hier und einen Ausblick in ihre Pl\u00e4ne gew\u00e4hrt. Wir w\u00fcnschen ihr alles Gute daf\u00fcr und sagen Danke!<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Die Zeit vergeht wie im Flug. Es sind nur noch wenige Tage und dann hei\u00dft es Abschied nehmen. Zum einen von Euch, JenaKultur, aber auch von Jena und Th\u00fcringen. <br>Nun m\u00f6chte ich mein durch die Pandemie verschobenes, lang verfolgtes Ziel in die Tat umzusetzen: ein Masterstudium im Bereich Personalmanagement.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>In welcher Lebensphase und auf Grund welcher Umst\u00e4nde sind Sie zu JenaKultur gekommen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Oktober 2016 habe ich mein duales Studium bei der Stadtverwaltung Jena in der Studienrichtung <em>Management in \u00f6ffentlichen Einrichtungen und Unternehmen<\/em> begonnen. Das 3-j\u00e4hrige Studium beinhaltet Studienabschnitte an der <a href=\"https:\/\/www.dhge.de\/DHGE.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dualen Hochschule Gera-Eisenach<\/a> sowie Praxisphasen in verschiedenen Bereichen der Stadt Jena. Im Rahmen dieser Praxisphasen war ich u. a. f\u00fcr 3 Monate bei JenaKultur im Bereich Personal\/Organisation eingesetzt. Dort konnte ich erste intensive Einblicke in die Personalarbeit gewinnen. Hier hat es mir so gut gefallen, dass ich ab diesem Zeitpunkt f\u00fcr mich entschieden habe, dass ich nach Abschluss des Studiums im Personalbereich arbeiten m\u00f6chte. Umso mehr freute ich mich, als ich nach Abgabe meiner Bachelorarbeit im Sommer 2019 tats\u00e4chlich die M\u00f6glichkeit bekam, meine ersten Berufserfahrungen im mir bereits bekannten Bereich Personal\/Organisation von JenaKultur sammeln zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was haben Sie gelernt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In den vergangenen zwei Jahren habe ich mich vorrangig um den Recruiting Prozess bei JenaKultur, insbesondere die Ausschreibungs- und Auswahlverfahren, sowie um s\u00e4mtliche Themenstellungen rund um das Personalmanagement, prim\u00e4r f\u00fcr die Kolleg:innen der <a href=\"https:\/\/www.jenaer-philharmonie.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jenaer Philharmonie<\/a>, gek\u00fcmmert. Hier kam ich auch zum ersten Mal mit dem <em>Tarifvertrag f\u00fcr die Musiker in Konzert- und Theaterorchestern (TVK)<\/em> in Ber\u00fchrung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Orchesterintegration in den Leistungsverbund eines st\u00e4dtischen Tochterunternehmens ist bislang in ihrer spezifischen Form deutschlandweit einmalig. Ich empfinde es daher als gro\u00dfe Bereicherung, die Balance zwischen Kunst und Institution so hautnah miterlebt zu haben und bin dankbar f\u00fcr diese einmalige Chance.<br \/>Besonders einpr\u00e4gsam waren f\u00fcr mich die einmaligen Auswahlverfahren, die sich nicht deutlicher von den &#8222;\u00fcblichen&#8220; h\u00e4tten unterscheiden k\u00f6nnen und mich in Teilen an The Voice (of Germany) erinnerten: So l\u00e4uft ein sogenanntes Probespiel \u00fcblicherweise in mehreren Runden ab, in denen die Musiker:innen haupts\u00e4chlich bestimmte, f\u00fcr das jeweilige Instrument besonders schwierige Stellen aus wichtigen Orchesterwerken vorspielen m\u00fcssen. Oft finden die ersten Runden hinter einem Vorhang statt, um die Neutralit\u00e4t der Juryentscheidungen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dar\u00fcber hinaus durfte ich an zwei gro\u00dfen Digitalisierungsprojekten im Bereich P\/O mitwirken: So war ich Teil des Projektteams bei der stadtinternen Einf\u00fchrung der Bewerbermanagementsoftware <em>BITE<\/em> und unterst\u00fctze bei der \u00dcberf\u00fchrung der Personalakten ins Dokumentenmanagementsystem <em>enaio\u00ae<\/em>. Beides sind wichtige Schritte, um die administrativen Aufgaben in der Personalarbeit zu vereinfachen und damit vor allem die personellen Ressourcen zu entlasten. So bleibt wieder mehr Zeit f\u00fcr die wichtigen Dinge im Personalwesen, wie zum Beispiel f\u00fcr die zwischenmenschliche Kommunikation und die Entwicklung von Mitarbeiter:innen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie haben Sie die Corona-Zeit erlebt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit einem Schlag \u00e4nderte sich im M\u00e4rz 2020 f\u00fcr alle der Alltag. B\u00fcros und Arbeitsst\u00e4tten wurden gro\u00dfteils <span style=\"color: #000000\">geschlossen, wer konnte, arbeitete fortan von daheim aus. Viele w<\/span>urden in Kurzarbeit geschickt \u2013 und viele verloren ihre Jobs. Bildungsst\u00e4tten wurden geschlossen und das eigene Zuhause f\u00fchlte sich f\u00fcr viele Familien pl\u00f6tzlich sehr beengt an. Mein 15 qm\u00b2 WG-Zimmer zeigte mir auch sehr deutlich seine Grenzen auf, als ich meine Hochschulsportkurse in den eigenen vier W\u00e4nden belegen musste. Dennoch befand ich mich in einer privilegierten Situation: ich hatte einen einigerma\u00dfen festen Tagesablauf und durfte meinem Beruf nachgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Allerdings haben sich hier die Aufgabenschwerpunkte durch Corona stark gewandelt: Auswahlverfahren mussten vorerst auf Eis gelegt werden und Eins\u00e4tze in der Fieberhotline sowie die Organisation der allgemeinen Hotline waren an der Tagesordnung. Dazu kamen Teamtrennung und Homeoffice, was das Ganze nicht immer leichter gemacht hat.<br \/>Dar\u00fcber hinaus mussten wir uns im Bereich P\/O dann auch noch in ein f\u00fcr uns bisher unbekanntes Themengebiet einarbeiten: Kurzarbeit. Das hat uns bis zum heutigen Tag viel abverlangt. So mussten Antr\u00e4ge an den \u00f6rtlichen Personalrat und den Personalrat des Orchesters geschrieben, Arbeitszeitnachweise gepr\u00fcft und Abrechnungstabellen monatsbezogen vorbereitet werden, um nur einen kleinen Einblick zu verschaffen. Ohne Unterst\u00fctzung h\u00e4tten wir den Endgegner &#8222;Kurzarbeit&#8220; allerdings nicht besiegen k\u00f6nnen. Ein gro\u00dfer Dank geht daher an die Teamleitung Verg\u00fctung Frau Matthes, Katharina Landefeld, Claudia Weise \u2013 um nur ein paar Namen zu nennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der bereichs\u00fcbergreifende Zusammenhalt in dem ganzen Chaos hat mich wirklich sehr beeindruckt. Alle haben durchgehalten und an einem Strang gezogen. Das sind Momente, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was bleibt?<br \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich habe wahnsinnig viel gelernt und bin dankbar f\u00fcr die gemeinsame Zeit. Auf diese blicke ich mit einem lachenden Auge. Das weinende schaut auf Euch zur\u00fcck \u2013 einen wunderbaren Kollegenkreis. F\u00fcr diese Zeit und wertsch\u00e4tzende Zusammenarbeit sage ich: Danke! Ich habe mich hier sehr wohl gef\u00fchlt. <br \/>Ich w\u00fcnsche euch allen weiterhin viel Schaffenskraft und bitte behaltet die sp\u00fcrbare Leidenschaft f\u00fcr eure Aufgaben bei, die ihr jeden Tag aufs Neue unter Beweis stellt. <br \/>Es hei\u00dft ja, man sieht sich immer zweimal im Leben! \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Und das wollen wir auch sehr hoffen! Wir w\u00fcnschen Ihnen, liebe Frau Eisentraut, alles Gute f\u00fcr den neuen Lebensabschnitt, f\u00fcr Ihr Studium und das Ankommen im neuen Zuhause, gewinnen Sie viele unvergessliche Eindr\u00fccke und Erfahrungen. Wir alle danken Ihnen f\u00fcr Ihre Leistungen hier bei JenaKultur, f\u00fcr Ihre stets freundliche und hilfsbereite Arbeit und f\u00fcr Ihr Engagement vor allem in den letzten Monaten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!<\/em><\/p>\n<p><em>Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch solche Kolleg:innen, die in den letzten Monaten unerm\u00fcdlich gearbeitet haben, und denen man einfach mal Danke sagen m\u00f6chte? Haben Sie Frau Eisentraut auch noch einen Wunsch auf ihrem Weg mitzugeben? Dann schreiben Sie uns in den Kommentaren!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2019 hat Isabell Eisentraut das Team Personal\/Organisation bei JenaKultur tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt und gerade in den letzten Monaten rund um Kurzarbeit, Homeoffice und&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":4635,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,9],"tags":[68,70,752,751,641],"class_list":["post-4617","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-jenakultur","tag-abschied","tag-danke","tag-isabell-eisentraut","tag-mitarbeiterinnen-bei-jenakultur","tag-personal-organisation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4617"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4640,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4617\/revisions\/4640"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}