{"id":3475,"date":"2021-01-22T07:30:00","date_gmt":"2021-01-22T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=3475"},"modified":"2021-01-19T16:56:47","modified_gmt":"2021-01-19T15:56:47","slug":"mitarbeiterinnen-von-jenakultur-vorgestellt-heute-melanie-gerstner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2021\/01\/22\/mitarbeiterinnen-von-jenakultur-vorgestellt-heute-melanie-gerstner\/","title":{"rendered":"Mitarbeiter:innen von JenaKultur vorgestellt | Heute: Melanie Gerstner"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Frau Gerstner, Sie haben am 1. November letzten Jahres als pers\u00f6nliche Referentin der Werkleitung bei <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\" target=\"_blank\">JenaKultur<\/a> begonnen. Ihr Start war conronabedingt holprig, begann doch gleich im November ein neuer Shutdown light. Wie haben Sie selbst Ihren Einstieg wahrgenommen?<\/strong><br>Die Ausnahmesituation brachte zumindest mit sich, dass es sehr schnell notwendig war, alle wesentlichen Akteure von JenaKultur kennenzulernen. Die F\u00fchrungsmannschaft mit den Einrichtungsleiter*innen hat mich wirklich positiv beeindruckt. Es herrscht eine sehr konstruktive und angenehme Gespr\u00e4chskultur. Trotz der Krise, die gerade im Kulturbereich starke Einschr\u00e4nkungen mit sich bringt, waren alle sehr l\u00f6sungsorientiert. Die Stimmung war teilweise angespannt, weil sehr kurzfristig auf neue Rahmenbedingungen reagiert werden musste. Ich habe dennoch alle als sehr professionell wahrgenommen. Man hilft sich gegenseitig, tauscht z\u00fcgig Informationen aus und geht sehr respektvoll miteinander um.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erz\u00e4hlen Sie doch bitte ein wenig \u00fcber sich selbst! Wie ist Ihr pers\u00f6nlicher Werdegang, und weshalb haben Sie sich auf diese Stelle beworben, was reizt Sie an dieser Aufgabe?<\/strong><br>Eigentlich hatte ich mit dieser Stelle schon abgeschlossen, weil der Bewerbungsprozess auf Grund des ersten Lockdowns unterbrochen werden musste. Als ich dann eine Einladung erhielt, hatte ich bereits eine andere T\u00e4tigkeit angenommen. JenaKultur pr\u00e4sentierte sich als familienfreundlicher und sympathischer Arbeitgeber, was mir mittlerweile als Mutter einer Vierj\u00e4hrigen ziemlich wichtig ist. Die Atmosph\u00e4re stimmt und die Werkleitung besteht aus beeindruckenden und engagierten Pers\u00f6nlichkeiten. Unter diesen Umst\u00e4nden macht es mir selbst in Krisenzeiten Spa\u00df zu arbeiten. Ich war nach meinem Studium der Staatswissenschaften als Erasmusstipendiatin in Finnland und schloss dann berufsbegleitend einen Master in Politikwissenschaft ab. Daher kenne ich Jena ein wenig. Meine bisherigen Aufgaben in Beruf und Ehrenamt bewegten sich immer im Spannungsfeld \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Politik und Verwaltung. Ich war im <a href=\"https:\/\/wirtschaft.thueringen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wirtschaftsministerium in Erfurt<\/a> und in den Stadtverwaltungen von Gera und Zwickau t\u00e4tig. Ich mag diese Vielfalt an Erfahrungen, die ich bisher sammeln konnte. Und ich bin \u00fcberrascht von mir selbst, wie spannend ich den Kulturbereich finde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was genau werden und wollen Sie bei JenaKultur bewegen? Wo sehen Sie Ihre wichtigsten Bet\u00e4tigungsfelder? Welche Projekte betreuen Sie augenblicklich und in welche Gremien und Netzwerke sind Sie eingebunden?<\/strong><br>Herr Zipf er\u00f6ffnete mir kurz nach meinem Antritt, dass er im Januar und Februar in Elternzeit gehen w\u00fcrde. Deshalb musste ich schnell einen \u00dcberblick \u00fcber die T\u00e4tigkeiten von JenaKultur bekommen. Herr Zipf hatte angek\u00fcndigt, dass er schnell ist und viele Projekte betreut. Das hat sich so best\u00e4tigt, was sch\u00f6n ist, denn ich mag Herausforderungen. Ich versuche, ihn etwas zu entlasten und betreue zum Beispiel gerade den Orgel-Gipfel, die Klimamanagenent AG und den Prozess zur Erarbeitung einer Museumskonzeption. Ich k\u00fcmmere mich um den Werkausschuss und begleite das NSU-Projekt. Im Moment geht es durch das Haushaltssicherungskonzept in erster Linie darum, keine gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den an der Jenaer Kulturlandschaft zuzulassen. Wenn Corona vorbei ist und sich alles wieder normalisiert, will ich dazu beitragen, JenaKultur noch st\u00e4rker als Einheit zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was werden Sie tun, was glauben Sie bewerkstelligen zu k\u00f6nnen, damit JenaKultur gut durch diese Krise kommt?<\/strong><br>Ich glaube, es ist wichtig, den Teamgeist bei JenaKultur aufrecht zu erhalten und sich gegenseitig den R\u00fccken zu st\u00e4rken. Gerade mit Blick auf die Haushaltsdiskussionen sehen wir ja, welcher Druck auf den kulturellen Institutionen als freiwillige Leistungen lastet. Dabei sieht man in der Krise besonders gut, was fehlt, wenn Kultur fehlt. Kultur ist das, was Gesellschaft zusammenh\u00e4lt und Verst\u00e4ndigung erm\u00f6glicht. Kultur ist \u2013 wie meine Kollegin sagen w\u00fcrde \u2013 das, was das Leben s\u00fc\u00df macht. Ohne Kultur fehlt Lebensqualit\u00e4t und das ist doch ein Markenzeichen von Jena. Nat\u00fcrlich geht es gerade auch ohne kulturelle Angebote, aber will man das als Dauerzustand? Ich finde nicht. Deshalb werde ich meine Netzwerke bestm\u00f6glich nutzen und das F\u00fchrungsteam so gut wie m\u00f6glich unterst\u00fctzen, Angebote \u00fcber die Krise hinaus zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir danken f\u00fcr das Gespr\u00e4ch und w\u00fcnschen ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen f\u00fcr die Kultur in Jena. Haben Sie Fragen an unsere neue Referentin der Werkleitung? Wir freuen uns dar\u00fcber.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4dnen stellen wir neue Kolleg:innen bei JenaKultur vor. Heute fragen wir: was macht eigentlich eine pers\u00f6nliche Referentin der Werkleitung, noch dazu in Zeiten von Corona? Melanie Gerstner anwortet.<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":3496,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,9],"tags":[664,473,477,34,6,492,221,665,8],"class_list":["post-3475","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-jenakultur","tag-belegschaft-von-jenakultur","tag-corona","tag-epidemie","tag-jena","tag-jenakultur","tag-mitarbeiterinnen-vorgestellt","tag-netzwerkarbeit","tag-pandemie","tag-werkleitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3475"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3475\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3540,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3475\/revisions\/3540"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3496"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}