{"id":3029,"date":"2020-10-09T07:24:00","date_gmt":"2020-10-09T05:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=3029"},"modified":"2020-10-07T07:55:00","modified_gmt":"2020-10-07T05:55:00","slug":"vielfalt-im-fokus-zusammen-leben-zusammen-wachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2020\/10\/09\/vielfalt-im-fokus-zusammen-leben-zusammen-wachsen\/","title":{"rendered":"Vielfalt im Fokus: \u201eZusammen leben, zusammen wachsen\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eZusammen leben, zusammen wachsen\u201c war das Motto der <strong><a href=\"https:\/\/www.interkulturellewoche.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Interkulturellen Woche 2020<\/a><\/strong>, die bundesweit vom 27.09. bis 04.10.20 stattfand. Auch die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.stadtbibliothek-jena.de\/de\/startseite\/700073\" target=\"_blank\">Ernst-Abbe-B\u00fccherei Jena<\/a> beteiligte sich mit einem spannenden Programm. Mit drei Veranstaltungen, einem Thementisch und Medienbeuteln f\u00fcr Kinder wurden Fragen nach dem gemeinsamen Zusammenleben, nach Heimatgef\u00fchl und Perspektivwechsel gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zusammenleben in einer vielf\u00e4ltigen Stadtgesellschaft erfordert den Austausch mit einander, gemeinsames Erleben, zusammen Wachsen und Einander-Zuh\u00f6ren. W\u00e4hrend der Interkulturellen Woche kamen Geschichtenerz\u00e4hler*innen, Autor*innen und K\u00fcnstler*innen zu Wort, die \u00fcber Toleranz und Diskriminierung, \u00fcber Vorurteile und Gemeinsamkeiten sowie \u00c4ngste und Hoffnungen schreiben und sprechen. Mit den Angeboten der Ernst-Abbe-B\u00fccherei wurden B\u00fccher und Filme f\u00fcr verschiedene Altersgruppen empfohlen, die zum Perspektive-Wechseln einladen. Bei den Lesungen konnten die Anwesenden lauschen, lernen und Einblick in die Lebenswelt von Menschen gewinnen, die oft \u201eanders\u201c behandelt oder als \u201efremd\u201c angesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Hoffnungen der Gefl\u00fcchteten in Jena<\/strong><\/p>\n<p>Viele Menschen sind in den letzten Jahren als Gefl\u00fcchtete, als Fremde, nach Jena gekommen. Sie mussten sich mit einer neuen Sprache, neuen kulturellen Regeln und dem Fremdsein auseinander setzen. Viele dieser Neu-Jenaer*innen stammen aus Syrien und mussten aufgrund des langj\u00e4hrigen B\u00fcrgerkriegs von dort fl\u00fcchten. Sie leben nun zusammen \u201emit uns\u201c und versuchen, sich in die f\u00fcr sie neue Situation und Rolle hinein zu finden und mit der Gesellschaft vor Ort zu (ver-)wachsen.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer Schreibwerkstatt zum Thema \u201eFlucht und Vertreibung\u201c wurden individuelle Geschichten von acht Autor*innen syrischer Herkunft gesammelt und zu einem Band zusammengefasst:<\/p>\n<p>Die Ernst-Abbe-B\u00fccherei bot so einigen Gefl\u00fcchteten die M\u00f6glichkeit, ihren Geschichten und Erfahrungen Geh\u00f6r zu verschaffen und trug damit zum Dialog mit den neuen Jenaer*innen bei.<\/p>\n<p>Sie alle berichten in kurzen Texten von ihrer Kindheit, dem Krieg, der Flucht und dem Ankommen in Deutschland. Dass die Autor*innen grunds\u00e4tzlich zuversichtlich sind, zeigt schon der Titel des entstandenen B\u00fcchleins: \u201eHoffnung\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stadtbibliothek-jena.de\/fm\/2316\/Hoffnung_EAB-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie die Brosch\u00fcre &#8222;Hoffnung&#8220; herunterladen (4 MB).<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"691\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-cover-hoffnungloewedesign-691x1000.jpg\" alt=\"Cover der Brosch\u00fcre &quot;Hoffnung&quot;\" class=\"wp-image-3033\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-cover-hoffnungloewedesign-691x1000.jpg 691w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-cover-hoffnungloewedesign-345x500.jpg 345w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-cover-hoffnungloewedesign-768x1112.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-cover-hoffnungloewedesign-1061x1536.jpg 1061w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-cover-hoffnungloewedesign-477x690.jpg 477w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-cover-hoffnungloewedesign.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><figcaption>\u00a9L\u00f6weDesign Jena<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er habe bereits \u201eerste Wurzeln geschlagen\u201c und verstehe \u201edie Menschen und die Kultur hier besser\u201c, so Ibrahim. Die innere Zerrissenheit zwischen alter Heimat und neuem Zuhause bleibt f\u00fcr Gefl\u00fcchtete jedoch oft ein allt\u00e4glicher Drahtseilakt \u2013 auch f\u00fcr Ahmed:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIn Deutschland habe ich viele gute und wundervolle Menschen getroffen, leider aber auch schlechte und rassistische. Nun, \u00fcberall auf der Welt gibt es gute und schlechte Menschen. Und ich habe viel nachgedacht. Ich suche immer noch nach dem, was war. Und muss mir doch M\u00fche geben, loszulassen, um wieder aufstehen zu k\u00f6nnen. Trotz und wegen allem bin ich Deutschland sehr dankbar.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Alle Autor*innen beschreiben ihre gro\u00dfe Dankbarkeit Deutschland gegen\u00fcber und das empfundene Gl\u00fcck, in einer friedlichen Demokratie leben zu d\u00fcrfen. Doch immer blitzen auch die diskriminierenden Erfahrungen auf. Die 16-j\u00e4hrige Viyan schreibt zum \u201eAnkommen\u201c in ihrem neuen Zuhause:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eNun sind wir alle in Deutschland und f\u00fchlen uns sicher. Ich bin im Gro\u00dfen und Ganzen gl\u00fccklich hier, nur manchmal habe ich Angst, weil es Menschen gibt, die mir \u201eSchei\u00df-Ausl\u00e4nder\u201c nachrufen. (\u2026) Das erste und schlimmste Erlebnis aber war, dass ein Mann meinen kleinen Bruder vor ein Auto schubste und ich die Polizei nicht rufen konnte, weil ich kein Deutsch sprach. Niemand hat uns damals geholfen!\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Oftmals dreht es sich bei den Geschichten der Gefl\u00fcchteten, die im Buch ihre Erfahrungen reflektierten, um islamophobe Angriffe, um ein rauer werdendes Klima, welches dem Motto der Interkulturellen Woche diametral entgegen steht. Die Autorin Asmaa berichtet von folgenden Erfahrungen in Jena:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDer Fremdenhass w\u00e4chst und das macht mir Angst. (\u2026) Einmal hat mir im Wartebereich des Jobcenters eine unfreundliche Frau mein Kopftuch heruntergerissen, dabei schrie sie, das Kopftuch geh\u00f6re nicht nach Deutschland und ich solle in mein Heimatland zur\u00fcck kehren, hier h\u00e4tte ich nichts verloren.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dennoch bleibt die Zuversicht \u2013 auch bei Asmaa:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&nbsp;\u201eF\u00fcr mich ist Heimat der Ort, wo Menschen mich verstehen, und die habe ich in Jena gefunden, dar\u00fcber bin ich sehr froh. (\u2026) Alles in allem: Jena ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Wir leben nun seit vier Jahren hier. Viele Menschen sind bem\u00fcht, auf unsere Gewohnheiten und Br\u00e4uche R\u00fccksicht zu nehmen, andere meinen, wir m\u00fcssten uns assimilieren. Die L\u00f6sung liegt in der Mitte, finde ich. Ich gr\u00fc\u00dfe mittlerweile mit Handschlag, obwohl ich Muslima bin, weil man sich hier die Hand als Zeichen von Respekt und Freundlichkeit gibt. Ich habe viele Deutsche in mein Herz geschlossen. Nat\u00fcrlich fehlt mir mein Land, meine Familie. Die Stimme des Muezzins f\u00fcnf Mal am Tag, der zum Gebet ruft. Das Meer, an dem Latakia liegt. Manchmal denke ich an die Zeit zur\u00fcck, als ich hier ankam, als ich nichts verstand und als mir alles fremd war. Das hat sich ge\u00e4ndert. Mir w\u00fcrde das Herz brechen, wenn ich hier wieder fort m\u00fcsste!\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-vorstellung-hoffnung-lisajenakultur-1000x525.jpg\" alt=\"Vorstellung der Brosch\u00fcre Hoffnung im Stadtteilzentrum LISA\" class=\"wp-image-3034\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-vorstellung-hoffnung-lisajenakultur-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-vorstellung-hoffnung-lisajenakultur-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-vorstellung-hoffnung-lisajenakultur-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/10\/jenakultur-vorstellung-hoffnung-lisajenakultur.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Vorstellung der Brosch\u00fcre Hoffnung im Stadtteilzentrum LISA \u00a9JenaKultur<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fremde Heimat: Wer geh\u00f6rt dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Am 03.10.20 wurde der Gedichtband \u201eHaymatlos\u201c vorgestellt, welcher 2018 in der Edition Assemblage erschien. Auch diese Veranstaltung der Interkulturellen Woche fragte nach Herkunft und dem subjektiven Heimatgef\u00fchl. In der Lyriksammlung geht es Autor*innen mit Migrationshintergrund darum, die Frage nach \u201eihrer Heimat\u201c zu stellen und Perspektiven aufzuzeigen, denen sonst wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Jena e. V. wurde erkundet, welche Grenzen, Br\u00fcche und (Miss-)Verst\u00e4ndnisse die Diskussion um \u201eunsere Heimat Deutschland\u201c hat und wer eigentlich dazu geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>\u201eHaymatlos\u201c ist ein Gedichtband, der Biografien, Emotionen und Geschichten aus verschiedenen Perspektiven vereint. Die Dichter*innen machen so Rassismuserfahrungen, Migrations- und Familiengeschichten und Sehnsucht nach \u201eNormalit\u00e4t\u201c \u00f6ffentlich. Zu Gast waren die Autorinnen \u00d6zlem \u00d6zg\u00fcl D\u00fcndar, Nadire Y. Biskin und der Herausgeber Tamer D\u00fczyol. D\u00fczyol organisierte gemeinsam mit Taudy Pathmanathan ab 2016 unter dem Namen \u201eKANAKISTAN\u201c Veranstaltungsreihen, um (post)migrantische Perspektiven in das Herz Th\u00fcringens zu tragen und diese sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Die dritte Lesung mit der Autorin Olivia Wenzel musste krankheitsbedingt leider verschoben werden. (Ein neuer Termin wird noch bekannt gegeben.) In ihrem Deb\u00fctroman \u201e1000 Serpentinen Angst\u201c (S. Fischer Verlage, 2020) schreibt die geb\u00fcrtige Weimarerin Olivia Wenzel \u00fcber Herkunft und Verlust, \u00fcber das Leben als schwarze Frau in Deutschland und \u00fcber die Suche nach der eigenen Identit\u00e4t. Mit ihrem stilistisch anspruchsvollen, spannenden Erstlingswerk gelang der studierten Kulturwissenschaftlerin und Theaterfrau sogar die Nominierung f\u00fcr die Longlist des Deutschen Buchpreises 2020. Wenzels Protagonistin schwankt zwischen ihrer Kindheit, dem Leben ihrer Mutter in der DDR und der Beziehung zu ihrer Gro\u00dfmutter sowie der Trauer um den Tod ihres Zwillingsbruders. Sie beschreibt auf unterhaltsame und aufw\u00fchlende Weise ihr Leben und F\u00fchlen in einer strukturell rassistischen Umgebung und gibt so einen Blick in den Alltag vieler People of Color in Deutschland.<\/p>\n<p>Die Veranstaltungen der B\u00fccherei wurden von der Kulturstiftung des Bundes im <a href=\"https:\/\/www.stadtbibliothek-jena.de\/de\/wir_ueber_uns\/programm_360_\/857459\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Programm &#8222;360\u00b0 \u2013 Fonds f\u00fcr Kulturen der neuen Stadtgesellschaft&#8220;<\/a> gef\u00f6rdert. Die Ernst-Abbe-B\u00fccherei will allen in Jena lebenden Menschen Zug\u00e4nge zur kulturellen Infrastruktur erm\u00f6glichen, sich f\u00fcr vielf\u00e4ltige Bed\u00fcrfnisse \u00f6ffnen, kreativ neue Perspektiven gewinnen und eine barrierefreie Kommunikation \u00fcber (vermeintliche) Grenzen hinweg leisten.<\/p>\n<p>Mit dem Programm \u201e360\u00b0 \u2013 Fonds f\u00fcr Kulturen der neuen Stadtgesellschaft\u201c unterst\u00fctzt die Kulturstiftung des Bundes Kulturinstitutionen dabei, sich intensiver mit Migration und kultureller Vielfalt auseinanderzusetzen und neue Zug\u00e4nge und Sichtbarkeiten f\u00fcr Gruppen der Gesellschaft zu schaffen, die bislang nicht angemessen erreicht wurden. Das Modellprogramm f\u00f6rdert zu diesem Zweck eine Vielfalt von Ans\u00e4tzen, die auf die diversit\u00e4tsbezogene \u00d6ffnung in den Bereichen Programm, Publikum und Personal zielen.<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter: <a href=\"http:\/\/www.360-fonds.de\/\">www.360-fonds.de<\/a>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gef\u00f6rdert im Programm:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/07\/Logo-360\u00b0-2-1000x525.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-831\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/07\/Logo-360\u00b0-2-1000x525.png 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/07\/Logo-360\u00b0-2-500x263.png 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/07\/Logo-360\u00b0-2-768x403.png 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/07\/Logo-360\u00b0-2.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eZusammen leben, zusammen wachsen\u201c war das Motto der Interkulturellen Woche 2020, die bundesweit vom 27.09. bis 04.10.20 stattfand. 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