{"id":2182,"date":"2020-05-07T14:00:00","date_gmt":"2020-05-07T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=2182"},"modified":"2020-08-10T07:34:47","modified_gmt":"2020-08-10T05:34:47","slug":"positionspapier-der-thueringer-veranstaltungsbranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2020\/05\/07\/positionspapier-der-thueringer-veranstaltungsbranche\/","title":{"rendered":"Positionspapier der Th\u00fcringer Veranstaltungsbranche"},"content":{"rendered":"\n<p>Hinter uns liegt eine Zeit der Ver\u00e4nderung, wie wir sie uns vor einigen Wochen mit ihrer Wucht und H\u00e4rte nie h\u00e4tten vorstellen k\u00f6nnen. Messen werden abgesagt, wissenschaftliche Kongresse werden auf unbestimmte Zeit verschoben, die gro\u00dfen Th\u00fcringer Festivals, wie die <a href=\"https:\/\/www.kulturarena.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kulturarena<\/a>, werden im Th\u00fcringer Musikjahr 2020 nicht stattfinden. Gro\u00dfe und kleine Veranstaltungsh\u00e4user sind auf Nullbetrieb. Theater und Orchester beenden ihre Spielzeiten vorzeitig. K\u00fcnstler und Soloselbstst\u00e4ndige irren durch die Instanzen, immer am Rand des v\u00f6lligen Existenzzusammenbruchs. Spezialisierte Veranstaltungsdienstleister wie Technik- und Sicherheitsfirmen, Kongress- und Konzertagenturen und viele weitere noch vor einigen Wochen v\u00f6llig gesunde Unternehmen m\u00fcssen Insolvenz anmelden. Unverschuldet. Die in der Veranstaltungsbranche t\u00e4tigen Menschen waren die ersten, die von der Corona-Krise betroffen waren und sie werden die letzten sein, die mit ihrer Arbeit in die \u201eneue Normalit\u00e4t\u201c zur\u00fcckfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Anfang M\u00e4rz gehegten Hoffnung, ab dem Sommer 2020 den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu k\u00f6nnen, ist mittlerweile Gewissheit geworden, dass bis Ende August nur in geringem Umfang Veranstaltungen m\u00f6glich sind. Und das nur, wenn die Zahl der Corona-Infizierten infolge der absolut notwendigen Schul- und KITA-\u00d6ffnung nicht wieder rapide nach oben schnellt. Und selbst wenn diese Entwicklung nicht eintritt, werden Veranstaltungen angesichts der notwendigen Hygieneregeln nicht auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament durchf\u00fchrbar sein. Wenn dieser beschriebene Gegentrend eintritt, wird es f\u00fcr die politischen Krisenmanager auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene keine anderen M\u00f6glichkeiten geben, als die Lockerungen zur\u00fcckzunehmen und den Lockdown wieder anzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Szenario w\u00fcrde zum v\u00f6lligen Zusammenbruch der gesamtdeutschen und nicht nur der Th\u00fcringer Veranstaltungsbranche f\u00fchren. Jede abgesagte Veranstaltung bedeutet, dass ein K\u00fcnstler keine Gage erh\u00e4lt. Jede abgesagte Veranstaltung bedeutet, dass ein Veranstaltungstechnikunternehmen keine Ums\u00e4tze generiert, um die laufenden Investitions- oder \u00dcberbr\u00fcckungskredite zu bedienen. Jede abgesagte Veranstaltung bedeutet, dass ein Veranstaltungsgastronom keine Ums\u00e4tze generiert. Jede abgesagte Veranstaltung bedeutet, dass der Betreiber einer Messe- oder Veranstaltungshalle keine Mieteinnahmen erzielt. Auch gro\u00dfen Ticketsystembetreibern, Veranstaltern, Agenturen, PCOs und vielen anderen Unternehmen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette der Veranstaltungswirtschaft droht der v\u00f6llige wirtschaftliche Kollaps, wenn sich die Gesamtsituation nicht grundlegend sp\u00e4testens ab September 2020 ver\u00e4ndert. Und bereits zuvor werden viele Kollegen und Kolleginnen das unternehmerische Handtuch werfen m\u00fcssen. Egal, ob Verein oder GmbH, ob privat oder \u00f6ffentlich, ob Sozio-, Breiten- oder Hochkultur, ob gro\u00dfes Festival oder kleine Lesung, ob Sportveranstaltung oder Philharmonisches Konzert, egal ob Messehalle oder Szeneklub. Nichts davon wird in seiner Definition relevant sein, wenn keine Einnahmen flie\u00dfen und stattdessen die Kosten- und Verbindlichkeitsschraube sich unaufh\u00f6rlich nach oben dreht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir begegnen der Arbeit der Landesregierung mit hoher Wertsch\u00e4tzung. Wir wissen um das Ringen um die besten L\u00f6sungen und wir wissen auch, dass sich immer erst auf dem Weg feststellen l\u00e4sst, ob der geplante Schritt richtig ist oder ob das Eis unter den eigenen F\u00fc\u00dfen bricht. Wir wissen aber auch, dass viele der bisher von politischen Entscheidern auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene auf den Weg gebrachten Mittel und Ma\u00dfnahmen nicht ausreichen werden, um die Veranstaltungsbranche vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Zinslose Kredite machen nur Sinn, wenn sie der Liquidit\u00e4tssicherung auf absehbare Zeit dienen und in H\u00f6hen erfolgen, die es dem Unternehmen erlauben, eine wirtschaftliche Perspektive zu haben. Und sie machen nur dann Sinn, wenn ihre Gew\u00e4hrung nicht eine Reihe von Folgeeffekten, wie beispielsweise der Ausschluss von k\u00fcnftigen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, bedeutet. Die Soforthilfen wurden schnell und den Verh\u00e4ltnissen entsprechend unkompliziert ausgereicht, nur k\u00f6nnen sie ebenfalls lediglich ein zeitlich begrenztes \u00dcberleben sichern. Zudem erscheinen die Verwendungsvorgaben f\u00fcr F\u00f6rdergelder oft unklar. Viele kleine K\u00fcnstler wissen nicht, ob sie nur Betriebsausgaben davon bestreiten d\u00fcrfen oder auch Ausgaben des t\u00e4glichen Lebens. So ist z. B. die Frage, ob Krankenkassenbeitr\u00e4ge Betriebsausgaben sind oder eben nicht, v\u00f6llig ungekl\u00e4rt und umstritten. Abgeschlossene Betriebsausfallversicherungen werden von den R\u00fcckversicherern an die Unternehmen nicht ausgezahlt, weil die Vertr\u00e4ge Nichtzahlungsklauseln f\u00fcr den Pandemiefall enthielten oder die Versicherer lediglich bereits entstandene Kosten, nicht aber Umsatzausf\u00e4lle begleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend m\u00fcssen wir feststellen, dass die bisher auf den Weg gebrachten Mittel Hoffnung erm\u00f6glicht haben. Sie beantworten aber nicht die Frage nach der Zukunft, die sich immer mehr Menschen in der Veranstaltungsbranche stellen m\u00fcssen. Mit eingeschr\u00e4nkter Reisefreiheit und geltenden Quarant\u00e4neregeln k\u00f6nnen weder K\u00fcnstler noch Veranstaltungstechniker Konzerte und Theaterauff\u00fchrungen produzieren. Sportler k\u00f6nnen keine Wettk\u00e4mpfe bestreiten. Messen und Kongresse werden kaum Publikum und Aussteller finden. Mit Abstandsregeln und strengen Hygieneauflagen sind einige Veranstaltungsformate produzierbar. Aber eben nicht wirtschaftlich. Einige Formate, wie beispielsweise Stehkonzerte wird es in der Pandemie-Phase nicht geben k\u00f6nnen, wenn Abst\u00e4nde eingehalten und Nasen-Mund-Bedeckungen indoor getragen werden m\u00fcssen. Es ist nicht vorstellbar, dass Sportevents stattfinden, Klubs \u00f6ffnen und gro\u00dfe Konzerte stattfinden, selbst private Familienfeiern sind nicht vorstellbar, wenn die beim Singen und Skandieren freigesetzten Aerosole als Risikoquelle gelten. Die Konzerte der klassischen Orchester werden nur eingeschr\u00e4nkt stattfinden k\u00f6nnen, weil die Hauptpublikumsgruppe gleichzeitig die Hauptrisiko-Gruppe darstellt. Die essentielle Refinanzierung \u00fcber die Veranstaltungsgastronomie wird nicht m\u00f6glich sein, wenn Warteschlangen vermieden werden m\u00fcssen und die Hygieneauflagen steigen. Und die m\u00f6gliche Auslastung der bestuhlten Veranstaltungen wird auf ca. ein Viertel der \u00fcblichen Kapazit\u00e4t sinken, wenn die 1,50m-Abstandregeln gelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend bedeutet das, dass es in der Pandemie-Phase keine gro\u00dfen, kleinen, privaten oder \u00f6ffentlichen Veranstaltungen geben kann, wenn diese \u00fcber einen blo\u00dfen Symbolcharakter hinausgehen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb ben\u00f6tigen wir einen Strategiewechsel. Wir m\u00fcssen unser Mindset der Phase 1 \u00e4ndern, wenn Pandemieregeln weiter das Spielfeld unserer M\u00f6glichkeiten abstecken. Wir m\u00fcssen \u00fcber die M\u00f6glichkeit eines bundesweiten Rettungsschirms sprechen, der es den Unternehmen der Veranstaltungsbranche erm\u00f6glicht, bis zur Freigabe eines Impfstoffes oder einer entsprechenden Medikation, mindestens jedoch bis zum 31.12.2020, ihren Betrieb auf ein \u00fcberlebensnotwendiges Minimum herunterzufahren bzw. ver\u00e4nderte Kosten- und Einnahmenans\u00e4tze zu kompensieren und trotzdem in dieser Phase zu \u00fcberleben, mit genug Potential f\u00fcr einen Neustart. Der Patient \u201eVeranstaltungsbranche\u201c wird in ein \u201ek\u00fcnstliches Koma\u201c versetzt. Ohne neue Kredite, deren R\u00fcckzahlung die gegenw\u00e4rtige und zuk\u00fcnftige Liquidit\u00e4t der Unternehmen zus\u00e4tzlich belastet. Aber mit einer B\u00fcrgschaft f\u00fcr bereits laufende Kredite und deren Stundung. Ohne eine stufenweise Anhebung des Kurzarbeitergeldes (nach 4 Monaten auf 70 und 77 Prozent bzw. erst nach 7 Monaten auf 80 und 87 Prozent), sondern mit einer sofortigen Anhebung auf 80 und 87 Prozent. Und mit der M\u00f6glichkeit des erneuten Antrags auf Soforthilfen unter Aussetzung des Einmaligkeit-Prinzips.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir d\u00fcrfen bei allen \u00dcberlegungen und Ma\u00dfnahmen keine Ungleichheit bei der Behandlung \u00f6ffentlicher und privater Akteure zulassen. Der staatliche Ausgleich von Umsatzeinbu\u00dfen bereits subventionierter Kultureinrichtungen wird von allen privaten Unternehmen nicht akzeptiert werden k\u00f6nnen, die ihre Belegschaft auf Kurzarbeit Null fahren mussten, auf eigenes Risiko Kredite aufnehmen m\u00fcssen oder als langj\u00e4hriger Gewerbesteuerzahler Insolvenz anmelden, weil ihnen unverschuldet die Ums\u00e4tze weggebrochen sind. Eine Ungleichbehandlung f\u00fchrt zu einem Auseinanderdriften der in dieser Situation wichtigen Solidargemeinschaft. Die Werkleitung von <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">JenaKultur <\/a>formuliert diesen letzten Satz in vollem Bewusstsein dar\u00fcber, dass die <a href=\"https:\/\/www.jenaer-philharmonie.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jenaer Philharmonie<\/a> und der Eigenbetrieb, von einer solchen Theater- und Orchesterst\u00fctzung profitieren w\u00fcrden. Wir k\u00f6nnten diese Vorteile aber nicht gegen\u00fcber langj\u00e4hrigen privaten Partnern und Freunden rechtfertigen, deren Existenzen zeitgleich zerbrechen, weil sie eben nicht \u00fcber ein \u00f6ffentlich finanziertes doppeltes Netz verf\u00fcgen, das sie auff\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten deshalb mit allen politischen Entscheidern erneut im Team spielen. Wir wollen nicht nur fordern und ohne Konstruktivit\u00e4t kritisieren. Wir wollen die politischen Entscheidungstr\u00e4ger aktiv auf der Suche und Kreation von L\u00f6sungen begleiten. Mit unserem fachlichen Detailwissen, unserer betriebswirtschaftlichen Expertise, dem absoluten Willen im Kampf um Alles, was unsere Leidenschaft f\u00fcr unsere Arbeit und Branche ausmacht und den Erfahrungen der letzten Wochen. Eine Zukunft k\u00f6nnen wir nur gemeinsam als Partner entwickeln. Aber wir m\u00fcssen jetzt und mit Klarheit \u00fcber diese Aufgaben sprechen, damit wir diese bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Th\u00fcringer Landesregierung befinden wir uns bereits in einem konstruktiven Dialog. Jetzt bitten wir auch alle anderen politischen Akteure auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene herzlich, mit uns \u00fcber M\u00f6glichkeiten zur Unterst\u00fctzung der Th\u00fcringer Veranstaltungsbranche nachzudenken und dieses Signal auch auf die Bundesebene zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind bereit und stehen zur Verf\u00fcgung, gemeinsam mit Ihnen die anstehenden Herausforderungen anzunehmen. Es gilt keine Zeit zu verlieren, denn es sind nur 1,50 Meter bis zum wirtschaftlichen Abgrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n\n\n\n<p>Carsten M\u00fcller<br>Werkleitung JenaKultur \/ Veranstalter Kulturarena<br>Vorstand EVVC (Europ\u00e4ischer Verband der Veranstaltungscentren e.V.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Namen von:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jonas Zipf \/ Werkleiter JenaKultur<br>Rico Tietze \/ SonneMondundSterne-Festival<br>Petra Rottschalk \/ Rudolstadt-Festival<br>Ulrike K\u00f6ppel \/ Weimar GmbH \/ Weimarhalle<br>Andie Welskop \/ Zughafen Erfurt<br>Kristjan Schmitt &amp; Lutz Engelhardt \/ Kulturarena Jena<br>Thomas Sperling \/ Kassablanca Jena<br>Maik Weichert und Benjamin Mahnert \/ HEAVEN SHALL BURN<br>Christoph Drescher \/ Th\u00fcringer Bachwochen<br>Martin Kranz \/ K\u00f6stritzer Spiegelzelt Weimar<br>Heike Faude \/ Theaterhaus Jena<br>Jarne Brauns \/ PartySan-Festival<br>Raijko G\u00f6rls \/ CONVENTUS Congressmanagement Jena<br>Olaf Theuerkauf \/ KUKM Kongress- und Kulturmanagement Weimar<br>Sascha Sachse \/ K\u00e4nguruh Production Halle<br>Michael Appel \/ Konzertagentur Appel &amp; Rompf Erfurt<br>Thomas G\u00fcnther \/ Kaisersaal Erfurt<br>Matthias Gropp \/ Stadthalle Bad Blankenburg<br>Steffen Bernhardt \/ F-Haus Jena<br>Thomas Kastl \/ Sparkassen-Arena Jena<br>Olympiasieger Thomas R\u00f6hler \/ JenJavlin LC Jena<br>Lars Eberlein \/ Science City Jena Baskets<br>Chris F\u00f6rster \/ FC Carl Zeiss Jena<br>Thomas Adapoe \/ adapoe Event- und Studiotechnik Weimar<br>Jens Peterlein \/ Peterlein Veranstaltungsservice Jena<br>Frank Witte \/ Th\u00fcringer Eventakademie Weimar<br>Andreas Seiler \/ Centerline Event Assembly &amp; Support Weimar<br>Andreas Nichelmann \/ Guardian Force Security Erfurt<br>Kai Ostermann \/ Filmarena Jena<br>Barbara Vetter \/ Lichtbildarena Jena<br>Volk-Man, Dr. Pest, Fuchs, Ady, Sir G \/ Die Apokalyptischen Reiter<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/05\/jenakultur-positionspapier-der-thueringer-veranstaltungsbranche.pdf\">PDF: JenaKultur: Positionspapier der Th\u00fcringer Veranstaltungsbranche<\/a><a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/05\/jenakultur-positionspapier-der-thueringer-veranstaltungsbranche.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-very-light-gray-color has-background has-vivid-cyan-blue-background-color\" href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/anderthalb-meter-bis-zum-abgrund-fuer-einen-bundesweiten-rettungsschirm-der-veranstaltungsbranc-2\" style=\"border-radius:25px\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Open-Petition Veranstaltungsbranche<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter uns liegt eine Zeit der Ver\u00e4nderung, wie wir sie uns vor einigen Wochen mit ihrer Wucht und H\u00e4rte nie h\u00e4tten vorstellen k\u00f6nnen.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":2186,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,9,10],"tags":[516,473,322,517,515,514],"class_list":["post-2182","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-jenakultur","category-kulturpolitik","tag-carsten-mueller","tag-corona","tag-evvc","tag-open-petition","tag-thueringen-2","tag-veranstaltungsbranche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2182"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2211,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2182\/revisions\/2211"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}