{"id":1948,"date":"2020-04-07T08:00:00","date_gmt":"2020-04-07T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=1948"},"modified":"2020-04-15T13:21:08","modified_gmt":"2020-04-15T11:21:08","slug":"systemrelevanz-wer-oder-was-ist-systemrelevant-oder-auch-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2020\/04\/07\/systemrelevanz-wer-oder-was-ist-systemrelevant-oder-auch-nicht\/","title":{"rendered":"&#8222;Systemrelevanz&#8220; \u2013 Wer oder was ist &#8222;systemrelevant&#8220; oder auch nicht?"},"content":{"rendered":"\n<h3>Ein Gastbeitrag von Tilo Schieck<\/h3>\n<p>Als mich Jonas Zipf letzte Woche fragte, ob ich f\u00fcr den JenaKultur-Blog einen Artikel schreiben wollte, jetzt, wo man in den Zeiten der abnehmenden Aktivit\u00e4ten und der langen einsamen Abende doch auch die Ruhe h\u00e4tte, wieder langfristiger zu denken, an das Nach-der-Krise und die Einsichten f\u00fcr diese Zeit, hatte ich mir erst einmal eine Woche Bedenkzeit erbeten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1954\" aria-describedby=\"caption-attachment-1954\" style=\"width: 237px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1954 size-full\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2020\/04\/jenakultur-systemrelevanz-wer-oder-was-ist-systemrelevant-oder-auch-nicht-schieck1.jpg\" alt=\"Tilo Schieck\" width=\"237\" height=\"343\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1954\" class=\"wp-caption-text\">Tilo Schieck \u00a9privat<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum einen, offen gesagt, ich hatte diese Ruhe nicht. Die Dauerbeschallung negativer Nachrichten, die immer sch\u00e4rferen Verordnungen und die sonnenbeschienene Stadt als unwirkliche Kulisse eines dort nicht mehr stattfindenden Lebens hatten in mir eher den Zustand des inneren Hamsterrades verursacht, desjenigen, der den Eindr\u00fccken entfliehen will und dies doch nicht schaffen wird (ehemals depressiv Erkrankten wird dieses Bild nicht unbekannt sein).<\/p>\n<p>Und zum anderen entsteht jetzt eine Gefahr bei solchen Artikeln, n\u00e4mlich die der Gef\u00e4lligkeit. Jonas und ich sprachen \u00fcber das Wort <strong>\u201eSystemrelevanz\u201c<\/strong>, genauer dar\u00fcber, was Krisenst\u00e4be, Politiker*innen und wohl viele Diskutant*innen auf Foren darunter verstehen und aufz\u00e4hlen, welche Bereiche denn als \u201esystemrelevant\u201c f\u00fcr das Aufrechterhalten der Gesellschaft angesehen werden und welche eben gerade auch nicht und somit jetzt runter gefahren werden.<\/p>\n<p>Und nein, es wundert nicht, dass kulturelle Einrichtungen es nicht auf die Liste geschafft haben. Dieses schmerzt, und daran \u00e4ndert auch nicht, dass nun Verantwortliche lieber vom Erhalt sensibler Infrastruktur reden (zu der dann Kultur immer noch nicht geh\u00f6rt), von Verb\u00e4nden schon die Wiederer\u00f6ffnung von Bibliotheken und Buchhandlungen gefordert wird und viele pers\u00f6nlich im Nichterreichenk\u00f6nnen erkennen, welche Bedeutung Kunst, Musik, Theater oder Kino f\u00fcr einen wirklich hatte (oder auch nicht \u2026). Kommen einem noch die Gedanken an die betroffenen Klubs, Aktiven und K\u00fcnstler einher, ja, dann sind sie da, die Solidarit\u00e4tsadressen und Zusammenhaltsaufrufe.<\/p>\n<p>Diese k\u00f6nnte ich nun mit kulturtheoretischen und zeitphilosophischen Betrachtungen untersetzen. Doch wie wohlfeil sind sie? Klar tut dies gut, diese W\u00e4rme, die da mitschwingt,\u00a0 der Likebutton, der nach oben geht, die unverhofft andere N\u00e4he beim Ukulelelernen auf YouTube, der wohlwollende Kommentar zum gestreamten Wohnzimmerkonzert oder dem M\u00e4rchenpodcast und die Klicks f\u00fcr die Webcam aus dem Museum. Wenn dies noch in einen Verzicht auf die R\u00fcckerstattung schon bezahlter Eintrittsgelder oder den Erwerb eines Klubsolitickets m\u00fcndet, umso besser.<\/p>\n<h3>Was passiert nach &#8222;Corona&#8220;?<\/h3>\n<p>Doch was passiert, wenn wir in einigen Wochen oder Monaten unseren Balkon verlassen, auf dem wir applaudierten, unsere eigene Arbeit wieder aufnehmen, in den normalen Alltag zur\u00fcckkehren werden? Was werden wir aus der jetzigen Zeit mitnehmen, und was geben wir dann der Kultur? Haben wir am Ende nur applaudiert, um uns selbst zu h\u00f6ren?<\/p>\n<p>Manchmal herrscht beim Publikum ja immer noch eine romantische Vorstellung von Kultur vor, dass die Selbstverwirklichung der K\u00fcnstler*innen das in ihr ruhende eigentliche Wesen sei und sie quasi aus sich heraus immer wieder neu entsteht und ihre Wege zu uns findet, das schafft sie ja auch gegenw\u00e4rtig \u00fcber das Internet. Vielleicht hilft hier ein n\u00fcchterner Blick auf das, was \u201esystemrelevant\u201c f\u00fcr die Kultur selbst ist, was unter diesem Blickwinkel heute zu tun w\u00e4re und nach der Krise zu ver\u00e4ndern sein wird.<\/p>\n<p>Gerade in Jena sollte dies m\u00f6glich sein, lebt und finanziert sich Kultur doch hier (da wir in Jena jenseits einiger Universit\u00e4tsmuseen keine landeskulturellen Institutionen beherbergen und auch die finanziellen Landesmittel in Gegensatz zu anderen Kommunen eher in die Stadt tr\u00f6pfeln als flie\u00dfen) aus der st\u00e4dtischen Gesellschaft selbst. Wo, wenn nicht hier, sollte es doch m\u00f6glich sein, dies ganz unmittelbar zu besprechen und als B\u00fcrgerschaft zu ver\u00e4ndern. Mir fallen drei Essenzen ein: Orte, K\u00fcnstler*innen \/ aktive Organisator*innen, das Publikum.<\/p>\n<h3>1. Essenz &#8222;Kulturelle Orte&#8220;<\/h3>\n<p>Ich habe Sorge um die kulturellen Orte in unserer Stadt. Ohne diese Orte werden K\u00fcnstler*innen auch in Jena nicht wieder auftreten und ausstellen k\u00f6nnen, sie sind das Skelett, an das sich die Inhalte anschmiegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nein, die bestehenden Einrichtungen von <a href=\"https:\/\/jenakultur.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">JenaKultur<\/a> werden nicht verschwinden. Auch die laufenden Bauvorhaben am Volkshaus und f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?s=EAB&amp;submit=Search\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ernst-Abbe-B\u00fccherei<\/a> werden zu Ende gef\u00fchrt werden. Das ist schon ein Nebeneffekt des forschen Festklopfens des Stadionneubaus durch die Stadtspitze mit der Vertragsunterzeichnung genau in diesem Moment. Kein*e Politiker*in w\u00fcrde vermitteln k\u00f6nnen, dass in der Krise ein Stadion gebaut und daf\u00fcr bei der Bibliothekseinrichtung gespart wird. Ok, vielleicht wird es jetzt keine Orgelsanierung geben, dann ist es so. Schwieriger wird es f\u00fcr zuk\u00fcnftige Pl\u00e4ne, das lange Gespr\u00e4ch, z. B. zur Kunsthalle, wird sich weiter verl\u00e4ngern. Aber vielleicht ergibt sich daraus die Chance, doch noch einmal zu diskutieren, ob f\u00fcr Jena ein Kunsth\u00e4uschen auf dem Eichplatz oder eine urbanere, gro\u00dfz\u00fcgigere Variante angemessener w\u00e4re.<\/p>\n<p>Nein, meine Sorge betrifft die gr\u00f6\u00dferen und kleineren Gegebenheiten, in denen sich in Jena die freie Kunst verortet, gr\u00f6\u00dferer Art wie <a href=\"http:\/\/www.kassablanca.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kassa<\/a> und <a href=\"http:\/\/theaterhaus-jena.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Theaterhaus<\/a>, aber auch die kleinen Projekte wie das <a href=\"https:\/\/www.10000volt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Trafo<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kuba-jena.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cosmic dawn<\/a>, das <a href=\"https:\/\/www.glashaus-paradies.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Glashaus im Paradies<\/a> oder die Prober\u00e4ume f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/bewegungskuche-ev.business.site\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bewegungsk\u00fcche<\/a>. Hier k\u00f6nnte die Stadt jenseits der Sofortprogramme des Landes, das die entsprechenden Fonds auch f\u00fcr Kulturvereine ge\u00f6ffnet hat, konkret aktiv werden. Sind in Jena einmal Orte weg, werden sie nicht wiederkommen, so viel Realismus habe ich in den letzten 20 Jahren lernen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ich rege an, dass die Stadt in Form ihres <a href=\"https:\/\/www.kij.de\/de\/startseite\/738966\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Immobilienbetriebes KIJ<\/a> zun\u00e4chst f\u00fcr das kommende halbe Jahr auf die Kaltmiete und Pachten f\u00fcr freie Kultureinrichtungen verzichtet. Das w\u00fcrde unmittelbar z. B. dem Kassa, dem Theaterhaus, dem Kunstverein, z. T. Momolo, dem Glashaus im Paradies und dem Kulturschlachthof zu Gute kommen. Nat\u00fcrlich ist das ein Eingriff in den Wirtschaftsplan und damit eine politische Entscheidung, die eigentlich von den zust\u00e4ndigen Aussch\u00fcssen und dem Stadtrat getroffen werden m\u00fcsste. Fatalerweise hat sich die Kommunalpolitik in Jena derzeit selbst paralysiert und sich auf einen nicht beschlussf\u00e4higen Sonderausschuss reduzieren lassen.<\/p>\n<p>Wir haben aber keine Zeit, und so w\u00e4re es wichtig, dass die Werkleitungen von KIJ und JenaKultur in Vorleistung gehen, ggf. mit Unterst\u00fctzung des Oberb\u00fcrgermeisters, und die politische Unterst\u00fctzung nachtr\u00e4glich einholen. W\u00fcrde dies gelingen, g\u00e4be es genug R\u00fcckenwind, auch andere \u00f6ffentliche Vermieter wie das Land oder JenaWohnen zu einem vergleichbaren Schritt ins Boot zu holen, was u. a. dem Caf\u00e9 Wagner und der Rose helfen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>An vielen Vereinen, die andere Vermieter haben, w\u00fcrde diese Hilfe noch vorbeigehen. Hier sollte die Stadt selbst in unmittelbaren Kontakt zu den Vermietern treten. W\u00e4re es nicht m\u00f6glich, dass sie eine Mietb\u00fcrgschaft aussprechen k\u00f6nnte? Auch dies hat Vorbilder in Jena, in den letzten Jahrzehnten hat die Stadt f\u00fcr den Fu\u00dfballclub mehrfach geb\u00fcrgt, warum nun nicht im Kulturbereich? Diese B\u00fcrgschaften k\u00f6nnten ja abgel\u00f6st werden, wenn die ausgefallenen Mieten im kommenden Jahr mit dann daf\u00fcr gew\u00e4hrten gesonderten F\u00f6rdermitteln zur\u00fcckgezahlt werden w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>2. Essenz &#8222;Initiativen&#8220; und die Menschen dahinter<\/h3>\n<p>Hinter den Orten stehen als zweite Essenz Initiativen und dort einzelne Menschen, die sich nicht nur ehrenamtlich engagieren, sondern auch \u00fcber Honorare und meist schlecht bezahlte Anstellungen ihren Lebensunterhalt sichern. Viele Vereine ordnen jetzt auch Kurzarbeit an, d. h. von schon geringem Nettoverdienst bleiben 60 bis 67 %. Auch hier w\u00e4re ein Signal der Stadt hilfreich, n\u00e4mlich dass das dadurch eingesparte Geld nicht auf die F\u00f6rdermittel angerechnet wird, sondern bei den Vereinen verbleiben kann \u2013 zur Aufstockung der Kurzarbeitsgelder ihrer Angestellten und f\u00fcr das In-Gang-Setzen der Kultur im Herbst und im kommenden Jahr. F\u00f6rderrechtlich gesehen w\u00e4re das die Umwidmung von einer Fehlbedarfs- in eine Festbetragsfinanzierung einhergehend mit einer Verl\u00e4ngerung des F\u00f6rderzeitraumes; die geneigte Leser*in kann dazu die Zuschussrichtlinien Jenas konsultieren. Das Gute dabei, dieses Geld war im Haushalt sowieso f\u00fcr Kultur verplant.<\/p>\n<p>Dazu noch ein Wort zu den freien K\u00fcnstler*innen selbst. Ich k\u00f6nnte jetzt jemanden aus meinen Bekanntenkreis in Jena erw\u00e4hnen, aber ich will keine R\u00fcckschl\u00fcsse zulassen. Daf\u00fcr ein weiter entferntes Beispiel: Jutta Ditfurth hat vor einigen Tagen als Publizistin und Autorin auf Twitter einen Hilferuf versendet und um pers\u00f6nliche Hilfe gebeten. Ich stehe ihr weder politisch nahe, noch mag ich den Weg der Bitte beurteilen. Aber die \u00fcberwiegende H\u00e4me, die ihr auf den sozialen Netzwerken entgegenschlug, und das Unverst\u00e4ndnis, warum man als 68-j\u00e4hrige keine Altersr\u00fccklage hat, machte mir eines deutlich. Die wenigsten wissen, was die Existenz als freie K\u00fcnstler*in f\u00fcr den jeweiligen Menschen bedeutet, die Abh\u00e4ngigkeit davon, dass die Tournee, der Auftritt, die Buchver\u00f6ffentlichung weitergeht. Und was es bedeutet, wenn auf einmal eine Pause da ist, die unbestimmt andauern wird. Dies sollte uns Anlass geben, dar\u00fcber nachzudenken, wie wir k\u00fcnstlerische Existenzen zuk\u00fcnftig erm\u00f6glichen wollen. Derzeit l\u00e4uft eine Petition f\u00fcr ein halbj\u00e4hriges Grundeinkommen f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige im Kulturbereich, vielleicht sollten wir diese Diskussion noch intensiver \u00fcber diese Zeit hinaus f\u00fchren. W\u00e4ren wir bereit, vergleichbare Geh\u00e4lter zu den Tarifen \u00f6ffentlicher Kultur auch in der freien Szene zu erm\u00f6glichen, und w\u00e4ren wir dazu bereit, f\u00fcr entsprechende F\u00f6rdermittel zu sorgen? Und sind wir f\u00e4hig, diese Diskussion genau dann zu f\u00fchren, wenn nach der Coronakrise die \u00f6ffentlichen Einnahmen gesunken sind und alle anderen Begehrlichkeiten da sind? Und k\u00f6nnen wir selbst etwas tun? Sind wir bereit, zuk\u00fcnftig mehr f\u00fcr unsere Tickets zu bezahlen, wenigstens eine Zeitlang einen \u201eCorona\u201c-Aufschlag? Immerhin sind derzeit die K\u00fcnstler*innen \u00fcber die ganzen Internetangebote mit Lesungen, gestreamten Konzerten, Podcasts und Fernunterricht auch jetzt, kostenlos f\u00fcr uns da. Die Clubs in Jena bieten uns mit <a href=\"http:\/\/zwo20.live\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zwo20<\/a> ihren eigenen Kanal und mit dem <a href=\"https:\/\/www.tixforgigs.com\/Event\/34741?fbclid=IwAR2Fr5qfCfKb5RbEJJK_nDBFN9N1HfL37QkeV-Vq3wjebZLAHJ3KHKMTD1Y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KLUB-SOLI-TICKET<\/a> eine M\u00f6glichkeit an, schon etwas zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n<h3>3. Essenz &#8222;Wir&#8220;, das Publikum<\/h3>\n<p>Die dritte Essenz der Kultur sind somit wir, das Publikum. Und wir haben etwas von unserem Einsatz f\u00fcr die Kultur, f\u00fcr die Orte und Menschen der Kunst. Oben habe ich es angedeutet, viele von uns werden gestresst, verletzt, vereinsamt, fragend aus dieser jetzigen Zeit herausgehen. Kunst war immer ein Mittel, dies zu thematisieren, auszusprechen. Die Bilder, die gemalt und gezeigt werden, die St\u00fccke, die wir in den Theatern sehen werden, die Lieder, die wir wieder live h\u00f6ren, werden wir vor dieser Folie wahrnehmen. Sie k\u00f6nnen sowohl unseren Schmerz wiedergeben wie auch die Freude des \u00dcberwundenhabens, unsere Einsamkeit und unsere neu gefundene Gemeinschaft. Egal, sie sind einfach da f\u00fcr uns, unseren Gef\u00fchlen, Gedanken, Assoziationen. Sie sind einfach da.<\/p>\n<p><strong><em>Tilo Schieck lebt in Jena und war viele Jahre der Vorsitzende des Werkausschusses von JenaKultur.<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastbeitrag von Tilo Schieck Als mich Jonas Zipf letzte Woche fragte, ob ich f\u00fcr den JenaKultur-Blog einen Artikel schreiben wollte, jetzt, wo&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":365,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[473,82,348,496],"class_list":["post-1948","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-corona","tag-kultur","tag-kultur-in-jena","tag-systemrelevanz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1948"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1948\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2046,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1948\/revisions\/2046"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}