{"id":18824,"date":"2026-03-06T07:28:00","date_gmt":"2026-03-06T06:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=18824"},"modified":"2026-03-10T09:00:12","modified_gmt":"2026-03-10T08:00:12","slug":"gemeinsam-fuer-gesunde-arbeit-unsere-gesundheitsbotschafterinnen-ziehen-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2026\/03\/06\/gemeinsam-fuer-gesunde-arbeit-unsere-gesundheitsbotschafterinnen-ziehen-bilanz\/","title":{"rendered":"Gemeinsam f\u00fcr Gesunde Arbeit: Unsere Gesundheitsbotschafter:innen ziehen Bilanz"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Seit unserem letzten Blogbeitrag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement hat sich bei JenaKultur viel bewegt. Ein starkes Zeichen daf\u00fcr: das Engagement unserer Gesundheitsbotschafter:innen. Sie sind Ideengeber:innen, Zuh\u00f6rer:innen und Br\u00fcckenbauer:innen in ihren Bereichen \u2013 und machen \u201eGesunde Arbeit\u201c im Alltag konkret erlebbar. Zeit f\u00fcr eine erste gemeinsame Bilanz.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Als wir 2023 erstmals \u00fcber das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) bei JenaKultur berichtet haben (<a href=\"_wp_link_placeholder\" data-wplink-edit=\"true\">hier geht es zu dem Blogbeitrag aus 2023<\/a>), ging es vor allem um Strukturen, Ziele und den gemeinsamen Aufbruch. Heute \u2013 gut zwei Jahre sp\u00e4ter \u2013 zeigt sich: Gesunde Arbeit wird bei JenaKultur nicht nur organisiert, sondern gelebt.<\/p>\n<p><strong>Das Thema ist gewachsen. Es ist konkreter geworden \u2013 und pers\u00f6nlicher.<\/strong><\/p>\n<p>Ein wesentlicher Motor daf\u00fcr ist unser <strong>Team Gesunde Arbeit<\/strong> mit den Gesundheitsbotschafter:innen. Sie bringen Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen von JenaKultur zusammen und sorgen daf\u00fcr, dass Gesundheitsangebote nicht abstrakt bleiben, sondern zum jeweiligen Arbeitsalltag passen. Dabei h\u00f6ren sie hin, geben Impulse und tragen Themen aus ihren Teams in die Organisation \u2013 und umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Gesundheit braucht Gesichter<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Anja Z\u00f6phel<\/strong>, Teamleiterin Controlling, engagiert sich als Gesundheitsbotschafterin f\u00fcr das Zentrale Management, den kaufm\u00e4nnischen Bereich sowie die Stabsstellen von JenaKultur. F\u00fcr sie ist klar:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>\u201eMentale Aktivit\u00e4t und Fitness sind genauso wichtig wie k\u00f6rperliche Gesundheit und Wohlbefinden. Gerade weil wir so viel Zeit auf Arbeit verbringen, ist es wichtig, auch hier auf uns zu achten.\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im Zentralbereich wurden deshalb gezielt Angebote f\u00fcr \u201eVielsitzer\u201c eingef\u00fchrt und Tageslichtlampen in B\u00fcros integriert \u2013 kleine Ma\u00dfnahmen mit gro\u00dfer Wirkung.<\/p>\n<p>Auch in der Musik- und Kunstschule wird das Thema aktiv gestaltet. <strong>Martin Schwengner<\/strong>, Fachbereichsleiter JazzRockPop, initiierte ein achtw\u00f6chiges Spezialangebot direkt vor Ort \u2013 abgestimmt auf die Bedarfe der Mitarbeitenden. Der fachbereichs\u00fcbergreifende Austausch wird hier ebenso wertvoll erlebt wie die Gesundheitsimpulse selbst.<\/p>\n<p>Dass es dabei nicht nur um einzelne Ma\u00dfnahmen, sondern um eine langfristige Entwicklung geht, betont auch <strong>Claudia Ertel<\/strong> aus der Verwaltung der St\u00e4dtischen Museen Jena:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>\u201eGesunde Arbeit ist kein kurzer Sprint, sondern ein Marathon \u2013 und ein Weg, der sich immer wieder an ver\u00e4nderte Bed\u00fcrfnisse anpassen darf.\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein speziell angepasster Resilienz-Kurs f\u00fcr die Museumsmitarbeitenden oder Workshops zum Augentraining zeigen: Unterschiedliche Arbeitsrealit\u00e4ten brauchen unterschiedliche L\u00f6sungen. Entscheidend ist, zuzuh\u00f6ren und im Dialog zu bleiben.<\/p>\n<p>Damit dieser Dialog im Alltag funktioniert, braucht es verl\u00e4ssliche Ansprechpersonen in den jeweiligen Bereichen. F\u00fcr den vielseitigen Veranstaltungsbereich engagiert sich <strong>Sabina Callehn<\/strong>. Ihr Anliegen: Kolleg:innen sollen wissen, an wen sie sich wenden k\u00f6nnen, wenn es um gesunde Arbeitsplatzgestaltung oder Verbesserungsbedarfe geht.<\/p>\n<p>Im Bereich Tourismus\/Convention mit Jena Tourist-Information, Tourismusmarketing und Jena Convention Bureau sieht <strong>Jenny Marx<\/strong> ihre Rolle als Schnittstelle zwischen Team und Organisation:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eBGM ist f\u00fcr mich ein \u201aGesehen werden\u2018 durch den Arbeitgeber. Die Mitarbeitenden sind nicht nur da, um ihre Arbeit zu erledigen \u2013 es ist eine Form der Wertsch\u00e4tzung.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Teaminterne R\u00fccken- und Entspannungskurse st\u00e4rken nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Miteinander \u2013 besonders dort, wo sich Kolleg:innen im Arbeitsalltag sonst weniger begegnen.<\/p>\n<p>Die hier zitierten Gesundheitsbotschafter:innen stehen exemplarisch f\u00fcr das Engagement im Team Gesunde Arbeit. Dar\u00fcber hinaus wirken weitere Kolleginnen aus der Ernst-Abbe-B\u00fccherei und der Jenaer Philharmonie aktiv im Team mit und bringen ihre Perspektiven aus diesen Bereichen ein.<\/p>\n<p>So unterschiedlich die Perspektiven sind \u2013 eines wird deutlich: Gesunde Arbeit entsteht dort, wo Menschen Verantwortung \u00fcbernehmen und Themen aus ihrem Arbeitsalltag heraus gestalten.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Austausch, der tr\u00e4gt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Vier Mal im Jahr kommen die Gesundheitsbotschafter:innen zusammen. Dort berichten sie, was gut l\u00e4uft, wo es Herausforderungen gibt und welche Themen aktuell besonders bewegen. Sie teilen Erfahrungen, unterst\u00fctzen sich gegenseitig und entwickeln gemeinsam Ideen weiter.<\/p>\n<p>Gerade diese Mischung aus Unterschiedlichkeit und Zusammenhalt macht die Zusammenarbeit so wertvoll: Museum trifft Musikschule, Tourismus trifft Bibliothek \u2013 und alle eint das Ziel, Gesunde Arbeit bei JenaKultur aktiv mitzugestalten.<\/p>\n<p>Neben diesem regelm\u00e4\u00dfigen Austausch entstehen nicht nur bereichsspezifische Angebote, sondern auch gr\u00f6\u00dfere gemeinsame Projekte.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Meilenstein 2025: Unser E-Learning \u201eGesunde Arbeit\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein besonderes Highlight der vergangenen Monate ist das neue E-Learning-Modul \u201eGesunde Arbeit bei JenaKultur\u201c.<\/p>\n<p>In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der <a href=\"https:\/\/www.eah-jena.de\/\">Ernst-Abbe-Hochschule<\/a> sowie dem <a href=\"https:\/\/zett-thueringen.de\/\">ZETT \u2013 Zentrum f\u00fcr Digitale Transformation Th\u00fcringen<\/a> wurde ein interaktiver Kurs entwickelt, der alle wesentlichen Inhalte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bei JenaKultur anschaulich und praxisnah \u2013 mit \u00dcbungen, Reflexionsimpulsen und alltagsnahen Tipps &#8211; vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"297\" height=\"168\" data-id=\"18847\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2026\/03\/jenakultur-gemeinsam-fuer-gesunde-arbeit-unsere-gesundheitsbotschafterinnen-ziehen-bilanz-blogbeitrag-bgm-eab.png\" alt=\"Ein Screenshot aus dem E-Learning-Programm zur Gesunden Arbeit. Zu sehen ist die digitale Lerherin in der Ernst-Abbe-B\u00fccherrei. Hinter ihr eine leere Sitzgruppe sowie volle B\u00fccherregale\" class=\"wp-image-18847\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"458\" height=\"258\" data-id=\"18827\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2026\/02\/jenakultur-gemeinsam-fuer-gesunde-arbeit-unsere-gesundheitsbotschafterinnen-ziehen-bilanz-screenshot-1-blogbeitrag-bgm.png\" alt=\"Ein Screenshot aus dem digitalen Programm zu BGM: Zu sehen der Ernst-Abbe-Saal im Volkshaus mit einer gezeichneten Frau mit grauen Haaren und Brille. Sie erkl\u00e4rt etwas.\" class=\"wp-image-18827\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"><em>Unsere Einrichtungen im digitalen Lernraum: Der Neubau der Ernst-Abbe-B\u00fccherei und der Ernst-Abbe-Saal im Volkshaus steht exemplarisch f\u00fcr die Vielfalt von JenaKultur im E-Learning-Modul \u201eGesunde Arbeit\u201c. E-Learning \u00a9 Zentrum Digitale Transformation Th\u00fcringen<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie diese Zusammenarbeit konkret aussah und wie das Modul gemeinsam erprobt wurde, zeigt folgendes Kurzvideo:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Testimonial-Video: Wie hat das ZeTT JenaKultur unterst\u00fctzt?\" width=\"900\" height=\"506\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/CIaB8RqtEYk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>43 Prozent Beteiligung \u2013 ein starkes Signal<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dass sich das Thema auch im Kollegium verstetigt, zeigt ein Blick auf unsere letzte Mitarbeitendenbefragung.<\/p>\n<p>Vom 14. Februar bis 11. M\u00e4rz 2025 haben 107 Mitarbeitende an unserer Umfrage zur Gesunden Arbeit teilgenommen \u2013 das entspricht einer Teilnahmequote von <strong>43 Prozent<\/strong>.<\/p>\n<p>Dieses Ergebnis zeigt deutlich: Gesunde Arbeit ist ein <strong>zentrales Anliegen<\/strong> unserer Besch\u00e4ftigten. Die R\u00fcckmeldungen liefern wertvolle Impulse f\u00fcr die Weiterentwicklung unserer Angebote \u2013 sowohl einrichtungs\u00fcbergreifend als auch mit spezifischen Formaten vor Ort.<\/p>\n<p>Viele der bereits umgesetzten <strong>Spezialangebote in einzelnen Einrichtungen<\/strong> gehen direkt auf diese Bedarfsr\u00fcckmeldungen zur\u00fcck \u2013 ein sch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr, wie Mitarbeitendenbeteiligung und die Arbeit der Gesundheitsbotschafter:innen ineinandergreifen.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Engagement, das wirkt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ob bereichsspezifische Kurse, gemeinsame Austauschformate, das neue E-Learning oder die hohe Beteiligung an der Umfrage \u2013 all das zeigt: Gesunde Arbeit ist bei JenaKultur in Bewegung.<\/p>\n<p>Wir machen uns gemeinsam auf den Weg zu einer gesunden Arbeitskultur \u2013 Schritt f\u00fcr Schritt, bereichs\u00fcbergreifend und im Dialog. Dabei nutzen wir verst\u00e4rkt die Kompetenzen unseres internen Bildungstr\u00e4gers, der Volkshochschule Jena \u2013 ihr gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank.<\/p>\n<p><strong>Gesunde Arbeit ist bei JenaKultur kein Zusatz \u2013 sie ist Teil unseres Selbstverst\u00e4ndnisses. <\/strong>Und dank unserer Gesundheitsbotschafter:innen wird dieses Selbstverst\u00e4ndnis Tag f\u00fcr Tag mit Leben gef\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Dank geht an Isabell Eisentraut f\u00fcr ihren wertvollen Einblick in die T\u00e4tigkeit des Teams Gesunde Arbeit. Seit Anfang des Jahres \u00fcbernimmt sie die Koordination des BGM bei JenaKultur und tritt damit in die Fu\u00dfstapfen von Eva Munkelt, der wir f\u00fcr ihr langj\u00e4hriges Engagement herzlich danken.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit unserem letzten Blogbeitrag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement hat sich bei JenaKultur viel bewegt. 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