{"id":15588,"date":"2024-12-23T07:30:00","date_gmt":"2024-12-23T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=15588"},"modified":"2024-12-20T10:17:22","modified_gmt":"2024-12-20T09:17:22","slug":"es-ist-geschafft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2024\/12\/23\/es-ist-geschafft\/","title":{"rendered":"Es ist geschafft."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zuschussvereinbarung 2025 bis 2028<\/h2>\n\n\n\n<p>Es ist geschafft. Die Zuschussvereinbarung f\u00fcr die Jahre 2025 bis 2028 ist mit gro\u00dfer Mehrheit im Stadtrat verabschiedet worden. Ein sch\u00f6nes Weihnachtsgeschenk und das wichtigste Signal zum 20. Geburtstag, den <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\/de\/startseite\/605322\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JenaKultur<\/a> 2025 begehen wird. Aber was ist eigentlich eine Zuschussvereinbarung? Die finanziellen Zuwendungen der Stadt werden in einer <strong>vierj\u00e4hrigen Zuschussvereinbarung<\/strong> festgeschrieben. Die Etatverhandlungen zwischen K\u00e4mmerer und Werkleitung m\u00fcssen nicht j\u00e4hrlich stattfinden, wie \u00fcberall sonst. Diese monet\u00e4re Verl\u00e4sslichkeit setzt einen gro\u00dfen unternehmerischen Impuls frei, denn die zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel k\u00f6nnen nach inhaltlichen Kriterien innerhalb der F\u00f6rderperiode gewichtet eingesetzt werden. Erzielte Gewinne bleiben auf dem Konto des Unternehmens und k\u00f6nnen f\u00fcr Zukunftsinvestitionen oder zur Entlastung in Krisenzeiten eingesetzt werden. JenaKultur hat dadurch einen bemerkenswerten Bewegungsspielraum; keine andere Stadt Deutschlands gew\u00e4hrt seinen Kulturschaffenden ein vergleichbares Vertrauen. Und nur wenige andere St\u00e4dte, wie z.B. Dortmund, haben ihre gro\u00dfen Kultureinrichtungen unter das Dach eines Eigenbetriebes und damit eines zentralen Managements gestellt.<\/p>\n<p>Vor allem in Krisen hat sich diese Kombination aus finanzieller Planbarkeit und operativer Gestaltungs- und Steuerungsf\u00e4higkeit bew\u00e4hrt. Im <a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/15jahre-jenakultur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">R\u00fcckblick auf die Gr\u00fcndung von JenaKultur 2005<\/a> hatte die \u201eGr\u00fcnderin\u201c und erste Werkleiterin Dr. Margret Franz festgestellt, dass bereits damals die Kritik an den f\u00fcr klassische \u00f6ffentliche Kulturverwaltungen typischen starren und an die Jahresfristen von st\u00e4dtischen Kernhaushalten gebundenen Strukturen unternehmerisches Handeln und kreative Prozesse kaum zulassen und immer wieder unterbrechen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbliche Planungshorizonte in Kulturprojekten sind nur selten kongruent mit der Dauer von Haushaltsjahren. Das Dilemma dieses Konstrukts ist derzeit in Berlin, aber auch in anderen deutschen St\u00e4dten zu beobachten in denen mal wieder das ewige Spiel der K\u00fcrzung freiwilliger Leistungen, zu denen Kultur im Haushaltskanon gez\u00e4hlt wird, stattfindet. \u00dcblicherweise wird dann der Haushaltsrasenm\u00e4her aus der kommunalen Garage geholt, was dann zu den erwartbaren emotionalen Verwerfungen und Grabenk\u00e4mpfen f\u00fchrt. Weil ein Kultursenator, -dezernent, -referent, amtsleiter etc. selten einen tiefen Einblick in die operativen Strukturen von Kulturinstitutionen hat, geschweige denn direkte Steuerungsm\u00f6glichkeiten. Im Ergebnis muss der oberste Kulturverwalter die Stange Dynamit, welche ihm der oberste Finanzverwalter in die Hand gedr\u00fcckt hat, in das Kulturmeer werfen, um zu sehen, wer denn da am schnellsten nach oben kommt, wer sich wehrt und welcher Fisch \u00fcberhaupt wie gro\u00df ist. Am Ende f\u00fchrt dieses Vorgehen aber selten zu guten Ergebnissen, daf\u00fcr umso \u00f6fter zu menschlichen Verletzungen jeglicher Coleur.<\/p>\n<p>Und in Jena? Ist wiedermal alles etwas anders. Auch wenn der Druck, einen genehmigungsf\u00e4higen Haushalt zustande zu bringen, so gro\u00df wie seit Jahren nicht mehr in der erfolgsverw\u00f6hnten Saalestadt ist, konnte die Kulturfinanzierung stabilisiert werden, ohne, dass harte strukturelle Einschnitte erfolgen mussten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/03\/jenakultur-eab-eroeffnung-20240322jenakultur-cworsch-12-1000x525.jpg\" alt=\"Er\u00f6ffnung des Neubaus der Ernst-Abbe-B\u00fccherei Jena: Katja M\u00fcller, Doris Kohl, Barbara Sch\u00f6nig, Beate Wachenbrunner, Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Nitzsche, Olaf Schroth durschneiden ein rotes Band vor dem Eingang\" class=\"wp-image-12247\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/03\/jenakultur-eab-eroeffnung-20240322jenakultur-cworsch-12-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/03\/jenakultur-eab-eroeffnung-20240322jenakultur-cworsch-12-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/03\/jenakultur-eab-eroeffnung-20240322jenakultur-cworsch-12-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/03\/jenakultur-eab-eroeffnung-20240322jenakultur-cworsch-12.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sternstunde 2024: Die neue Ernst-Abbe-B\u00fccherei Jena wird er\u00f6ffnet \u00a9 JenaKultur, C. Worsch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die auslaufende Zuschussperiode umfasste den pandemiebedingt dreij\u00e4hrigen Zeitraum von 2022 bis 2024. Dieser Zeitraum und die darin enthaltenen Planungsgrundlagen waren ma\u00dfgeblich von den Unvorhersehbarkeiten infolge des Nachwirkens der Pandemiezeit, aber auch von positiven Entwicklungen wie der Fertigstellung des Neubaus der <a href=\"https:\/\/www.stadtbibliothek-jena.de\/de\/startseite\/700073\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.stadtbibliothek-jena.de\/de\/startseite\/700073\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ernst-Abbe-B\u00fccherei<\/a>, der Umsetzung des Zukunftskonzeptes der<a href=\"https:\/\/www.jenaer-philharmonie.de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.jenaer-philharmonie.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Jenaer Philharmonie<\/a>, der Sanierung des <a href=\"https:\/\/www.volkshaus-jena.de\/de\/startseite\/694140\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.volkshaus-jena.de\/de\/startseite\/694140\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Volkshauses<\/a> und dessen Aktivierung als Kongresszentrum sowie der Umsetzung des sog. Herrenberg-Urteils an der <a href=\"https:\/\/www.mks-jena.de\/de\/startseite\/548415\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.mks-jena.de\/de\/startseite\/548415\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Musik- und Kunstschule<\/a> gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/08\/MKSJena-ZiegenhainerStr\u00a9MKSJena-FRebner-1000x525.jpg\" alt=\"Die Musik- und Kunstschule Jena in der Ziegenhainer Stra\u00dfe, nunmehr mit einem Kollegium festangestellter Lehrkr\u00e4fte \" class=\"wp-image-941\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/08\/MKSJena-ZiegenhainerStr\u00a9MKSJena-FRebner-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/08\/MKSJena-ZiegenhainerStr\u00a9MKSJena-FRebner-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/08\/MKSJena-ZiegenhainerStr\u00a9MKSJena-FRebner-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/08\/MKSJena-ZiegenhainerStr\u00a9MKSJena-FRebner.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Musik- und Kunstschule in der Ziegenhainer Stra\u00dfe, nunmehr mit einem Kollegium festangestellter Lehrkr\u00e4fte \u00a9 MKS Jena, Frank Rebner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die neue Zuschussvereinbarung umfasst den Zeitraum 2025 bis 2028. Das Zahlenwerk ist das Ergebnis eines langen Aushandlungsprozesses, der bereits im letzten Jahr im Eigenbetrieb begonnen hat und vor allem ab Sommer mit hoher Intensit\u00e4t fortgef\u00fchrt wurde. Immer wieder verbunden mit der Bewertung von Koordinaten des JenaKultur umgebenden Koordinatensystems. Kommunalwahlen, Landtagswahlen, Bundestagswahlen, Steuerprognosen, Kundenverhalten, Tarifabschl\u00fcsse, Inflation, gesamtwirtschaftliche Entwicklung und so weiter, und so weiter \u2026 Wer ein Kulturunternehmen erfolgreich steuern will, darf seinen Blick nicht nur an den sch\u00f6nen W\u00e4nden des eigenen Elfenbeinturms schweifen lassen, sondern er muss hinausblicken. Weit hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Final wurde angesichts dieser komplexen Koordinaten ein Zuschuss f\u00fcr die Kalenderjahre 2025 bis 2028 in H\u00f6he von 25.495 T\u20ac zwischen der <a href=\"https:\/\/startseite.jena.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stadt Jena<\/a> und JenaKultur verhandelt. Dieser Betrag reicht dem Eigenbetrieb zwar nicht, um sich komplett zu finanzieren, doch k\u00f6nnen die Defizite mit den auf Rechnung vorgetragenen \u00dcbersch\u00fcssen der erfolgreichen Vorjahre ausgeglichen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00e4hrlich vereinbarte Zuschussh\u00f6he bedeutet im Vergleich zum Zuschussjahr 2024 (22.900 T\u20ac) einen Aufwuchs um j\u00e4hrlich 2.595 T\u20ac. Der monet\u00e4re Aufwuchs im Bereich des durch die Stadt Jena bzw. JenaKultur gef\u00f6rderten Theaterhauses Jena und der gr\u00f6\u00dften Einrichtung des Eigenbetriebes, der Jenaer Philharmonie, wird aus Perspektive des gesamtst\u00e4dtischen Haushalts durch die durch den Freistaat Th\u00fcringen \u00fcber den Kulturlastenausgleich ausgereichten Theater- und Orchesterpauschale an die Stadt Jena in H\u00f6he von rund j\u00e4hrlich 1.000 T\u20ac abgemildert. Insgesamt ergeben sich die Kostenaufw\u00fcchse in den Jahren der Zuschussperiode zum einen bei den Personalkosten, begr\u00fcndet in den allgemeinen Tarifangleichungen, der R\u00fcckkehr zum Fl\u00e4chentarif in der Jenaer Philharmonie und der \u00dcberf\u00fchrung von Honorarkr\u00e4ften in Festanstellungen an der Musik- und Kunstschule und zum anderen in den Miet- und Betriebskosten. Auch im Bereich der hoheitlichen Aufgabe der Kulturf\u00f6rderung sind begr\u00fcndbare Steigerungen zu verzeichnen, um der wichtigen Freien Szene in Jena eine notwendige strukturelle St\u00e4rkung zu erm\u00f6glichen. So erh\u00e4lt die institutionelle Kulturf\u00f6rderung gut 200T\u20ac mehr als 2024, was einer Steigerung von gut 25 Prozent entspricht. Gleiches gilt f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.theaterhaus-jena.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theaterhaus<\/a>, welches erstmals in seinem \u00fcber 30j\u00e4hrigen Bestehen seine Angestellten und k\u00fcnstlerischen Mitarbeiter:innen tariforientiert bezahlen kann.<\/p>\n<p>Der Stellenplan des Eigenbetriebs wurde bei den Planungen zur Zuschussvereinbarung fortgeschrieben. Dennoch musste die Werkleitung im Rahmen der Verhandlungen Konsolidierungsvorschl\u00e4ge erarbeiten. Im Sinne dieses Auftrages konnten einige Stellen in der Planung nicht ber\u00fccksichtigt werden, darunter u.a. die Position f\u00fcr Personalmarketing, der\/die Referent:in f\u00fcr kulturelle Bildung und die Direktionsstelle der Philharmonie. Die Entscheidung der Werkleitung, die neu geschaffene Stelle der JP-Direktion zun\u00e4chst in den n\u00e4chsten zwei Jahren nicht zu besetzen, erfolgte in Abstimmung mit dem Oberb\u00fcrgermeister und dem Dezernenten. Die Werkleiterin f\u00fcr Kulturelle Bildung und Kulturentwicklung Friedrun Vollmer wird die Einrichtungsleitung der Jenaer Philharmonie in dieser Zeit \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, da sie unter anderem Aufgaben der (hoheitlichen) Kulturentwicklung an den neuen Kulturdezernenten Johannes Schleu\u00dfner abgibt. Diese Fortf\u00fchrung des aus der Zukunftskonzeption der Jenaer Philharmonie abgeleiteten F\u00fchrungskonstrukts bleibt \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren bestehen und wird dann neu bewertet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/12\/jenakultur-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-1000x525.jpg\" alt=\"Musiker:innen der Jenaer Phliharmonie und der MKS Jena auf der B\u00fchne im Volkshaus Jena beim Format &quot;tutti pro&quot;\" class=\"wp-image-15326\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/12\/jenakultur-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/12\/jenakultur-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/12\/jenakultur-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/12\/jenakultur-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose-tutti-pro-2019-1-c-jenaerphilharmonie-utatrillhose.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Die Jenaer Philharmonie bei einem Konzert im Volkshaus Jena \u00a9Jenaer Philharmonie<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach den Jahren strukturell-quantitativen Wachstums soll sich JenaKultur in der beginnenden Zuschussperiode zwar qualitativ weiterentwickeln k\u00f6nnen, aber strukturelles Wachstum nur mit einem mittelfristigen Entwicklungshorizont in begr\u00fcndeten Einzelf\u00e4llen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass die Zuschussvereinbarung von der Werkleitung als stabiles Fundament betrachtet wird, das JenaKultur und die Kultur in Jena trotz begrenzter Ressourcen handlungsf\u00e4hig h\u00e4lt und dem bereits Ende 2023 entwickelten Motto \u201eQualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t\u201c Folge leistet. Qualitativ soll und muss eine Weiterentwicklung des gegenw\u00e4rtigen umfangreichen Leistungsangebotes immer m\u00f6glich bleiben, auch wenn das bedeutet, dass gro\u00dfe additive Themen in den n\u00e4chsten Jahren vorerst ruhen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Generationenbezogene Ver\u00e4nderungen im Freizeitverhalten der B\u00fcrger:innen unserer Stadt sind\u00a0 feststellbar. Die Erfahrungen der Pandemie wirken hier als soziale Katalysatoren. Deshalb muss in den n\u00e4chsten Jahren eine Langfriststrategie entwickelt werden, die auf die absehbaren demografischen Ver\u00e4nderungen in den n\u00e4chsten 15 Jahren reagiert und fr\u00fchzeitig die richtigen Entwicklungsimpulse setzt.<\/p>\n<p>Die Ver\u00e4nderung des Stadtraums, vor allem auf dem Eichplatz und am Engelplatz, ebenso wie die \u00c4nderung des Nutzerverhaltens sowie die generelle Neuausrichtung der Veranstaltungsbranche bieten f\u00fcr JenaKultur, neben allen daraus resultierenden Risiken, auch zahlreiche Chancen f\u00fcr konzeptionelle Anpassungen oder die Weiterentwicklung etablierter Formate. Hier\u00fcber hinaus wird auch die Erarbeitung verschiedener Konzepte zur Kl\u00e4rung diverser \u201eRaumfragen\u201c im Fokus stehen und als Chance verstanden werden.<\/p>\n<blockquote>\n<p>In Summe bleibt zu sagen, dass die Kultur in Jena im Vergleich zu anderen St\u00e4dten immer noch ein starkes finanzielles Fundament besitzt, welches die Entwicklung von Kultur auch in Zukunft zul\u00e4sst. In diesen Zeiten alles andere als selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left\">Der Eigenbetrieb geht 2025 in das 20. Jahr seines Bestehens und er ist st\u00e4rker denn je \u2026 zukunftsf\u00e4hig. Und ja, wir leben in Zeiten von Risiken, aber wir haben immer noch jede Menge Chancen.<\/p>\n<p>Doch nun erst einmal FR\u00d6HLICHE WEIHNACHTEN und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuschussvereinbarung 2025 bis 2028 Es ist geschafft. Die Zuschussvereinbarung f\u00fcr die Jahre 2025 bis 2028 ist mit gro\u00dfer Mehrheit im Stadtrat verabschiedet worden.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":15606,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,9,706,10],"tags":[818,650,34,6,348,805],"class_list":["post-15588","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-jenakultur","category-kultur-in-jena","category-kulturpolitik","tag-finanzen","tag-haushaltssicherungskonzept","tag-jena","tag-jenakultur","tag-kultur-in-jena","tag-zuschussvereinbarung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15588"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15588\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15623,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15588\/revisions\/15623"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}