{"id":14781,"date":"2024-10-30T07:29:00","date_gmt":"2024-10-30T06:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=14781"},"modified":"2024-10-28T16:34:51","modified_gmt":"2024-10-28T15:34:51","slug":"digitales-erfassen-musealer-bestaende-und-die-plattform-digicult","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2024\/10\/30\/digitales-erfassen-musealer-bestaende-und-die-plattform-digicult\/","title":{"rendered":"Digitales Erfassen musealer Best\u00e4nde und die Plattform digiCult"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist gleich ein doppelter Medienwandel, der im Bereich der musealen Inventarisierung in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat. Lange Zeit waren Karteikarten das gebr\u00e4uchlichste Mittel der Wahl, um Sammlungsobjekte zu erfassen und zu dokumentieren. In den 1990er Jahren in Museen noch allgegenw\u00e4rtig, muten diese heute bereits wie antiquierte Relikte einer vergangenen Epoche an. Technologische Entwicklungen eilten vorw\u00e4rts und mit der zunehmenden Verbreitung und vereinfachten Anwendbarkeit von Computern wurden Datenbankprogramme zum Selbstverst\u00e4ndnis. Tausende Objektdaten waren in der Folge nicht nur in Jena von den analogen Karteikarten (oftmals) h\u00e4ndisch in eine spezifische Software \u00fcbertragen worden. Ein entscheidender Fortschritt \u2013 das rasante Tempo der digitalen Entwicklung bedingte mit dem Aufkommen des Internets jedoch direkt die n\u00e4chste Anpassung: Aus der schnell veralteten, internen Museumssoftware musste eine Datenmigration auf eine zukunftsf\u00e4hige, online verf\u00fcgbare Plattform stattfinden. Seit 2019 werden die Sammlungen der St\u00e4dtischen Museen Jena sukzessive auf die Plattform <a href=\"https:\/\/digicult-verbund.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">digiCult<\/a> \u00fcbertragen, wobei nicht nur alle Kosten, sondern auch die Entwicklung vom <a href=\"https:\/\/thueringen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freistaat Th\u00fcringen<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/museumsverband-thueringen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Museumsverband des Landes<\/a> getragen worden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"524\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-1000x524.jpg\" alt=\"Altes Inventarbuch\" class=\"wp-image-14777\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-1000x524.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-500x262.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena-altes-inventarbuch-c-staedtische-museen-jena.jpg 1154w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das alte Inventarbuch der St\u00e4dtischen Museen Jena taugt heute selbst zum Museumsst\u00fcck. | \u00a9St\u00e4dtische Museen Jena<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Digitalit\u00e4t hat viele Vorteile und ist l\u00e4ngst zum Arbeitsstandard geworden. Das hat auch f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.museen-jena.de\/de\/startseite\/679372\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St\u00e4dtischen Museen Jena<\/a> viel ver\u00e4ndert und zahlreiche neue M\u00f6glichkeiten geschaffen \u2013 ein Prozess, der weiter fortschreitet und s\u00e4mtliche Bereiche ber\u00fchrt. F\u00fcr Museen und ihre Tr\u00e4ger bringt der digitale Wandel viele gro\u00dfe Chancen, stellt aber auch vor erhebliche Herausforderungen. Begonnen bei der digitalen Objektaufnahme \u00fcber digitale Vermittlungskonzepte bis hin zur Entwicklung digitaler Ausstellungsstrategien: sowohl aus Perspektive der Besucher:innen als auch seitens des Museums scheinen die Potenziale durch die Digitalisierung vielf\u00e4ltig und unersch\u00f6pflich. Gleichzeitig kollidieren die meist sehr gro\u00dfen Datenmengen bei der Sammlungsdigitalisierung mit Nachhaltigkeitszielen. Auch bleiben bis dato viele Fragen rund um den Urheberrechtsschutz \u2013 insbesondere im Bereich der Kunst \u2013 ungekl\u00e4rt. Neutraler formuliert handelt es sich bei der Digitalisierung mittlerweile unbestritten um ein Transformationsthema. Ob gewollt oder nicht: Im Rahmen des digitalen Wandels entscheidet sich, in welcher Form Museen ihre Zukunft gestalten. Das schlie\u00dft die interne Organisation und Arbeitsweise ebenso ein wie die Vermittlung musealer Inhalte und die Ansprache des Publikums.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-1000x525.jpg\" alt=\"Karteikarte der Kunstsammlung Jena zu Erich Kuithans Gem\u00e4lde &quot;Der Fr\u00fchling&quot;\" class=\"wp-image-14779\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena-karteikarte-kuithan-c-staedtische-museen-jena.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vor der Digitalisierung: Karteikarte der Kunstsammlung Jena f\u00fcr Erich Kuithans Gem\u00e4lde &#8222;Der Fr\u00fchling&#8220;. | \u00a9St\u00e4dtische Museen Jena<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die digitale Erfassung der eigenen Best\u00e4nde ist dabei der Bereich der musealen Arbeit, der die Grundlage schafft f\u00fcr alle weiteren Aufgaben, die im Zusammenhang mit den Sammlungen stehen. Das betrifft die Grundfunktionen eines Museums: Sammeln, Bewahren, Forschen und Ausstellen. Jedes einzelne Sammlungsobjekt, das sich im Museum befindet oder neu hinzukommt, wird mit spezifischen Angaben inventarisiert und \u00fcber eine eigene Inventarnummer identifizierbar gemacht. Die wichtigsten Informationen, wie die K\u00fcnstler:in \/ Hersteller:in, Titel, die zeitliche Einordnung, Gr\u00f6\u00dfenangaben, Materialien oder Technik wurden traditionell auch auf den Karteikarten aufgelistet. Die M\u00f6glichkeiten, wie sie sich durch digitale Systeme wie digiCult ergeben, f\u00fchren jedoch weit \u00fcber diese Basisangaben hinaus.<\/p>\n<p>2003 zun\u00e4chst als ein Pilotprojekt zur digitalen Erfassung und Publikation ausgesuchter Museumsbest\u00e4nde in Schleswig-Holstein gegr\u00fcndet, verwenden digiCult inzwischen zahlreiche Museen und Sammlungen anderer Bundesl\u00e4nder sowie in Belgien und den Niederlanden. Es handelt sich hierbei um einen Verbund von Museen, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen zur kooperativen digitalen Bestandserschlie\u00dfung und -publikation sowie Sicherung des kulturellen Erbes. Zentral ist die Bestrebung, durch neue Technologien den Weg in die Wissensgesellschaft zu unterst\u00fctzen. Zur Dokumentation der Museumsbest\u00e4nde wurde ein digitales Gesamtkonzept entwickelt, das nationale und internationale Standards aus der Bibliotheks- und Museumsdokumentation umsetzt und auch weiterentwickelt. \u00dcber die Bestandserschlie\u00dfung hinaus entsteht eine Datenvernetzung, die den Informationsaustausch zwischen Einrichtungen beg\u00fcnstigt und Best\u00e4nde im Internet zug\u00e4nglich macht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-digicult-c-staedtische-museen-jena-digicult-c-staedtische-museen-jena-1000x525.jpg\" alt=\"Datenbanksystem DigiCULT mit dem Eintrag zu Erich Kuithans Gem\u00e4lde &quot;Der Fr\u00fchling&quot;\" class=\"wp-image-14778\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-digicult-c-staedtische-museen-jena-digicult-c-staedtische-museen-jena-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-digicult-c-staedtische-museen-jena-digicult-c-staedtische-museen-jena-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-digicult-c-staedtische-museen-jena-digicult-c-staedtische-museen-jena-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-digicult-c-staedtische-museen-jena-digicult-c-staedtische-museen-jena.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Digitalisierte Bestandserfassung: Erich Kuithans Gem\u00e4lde &#8222;Der Fr\u00fchling&#8220; in digiCult. | \u00a9St\u00e4dtische Museen Jena<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Eingabe von Objektdaten bedeutet dies konkret, dass nicht nur die Grundangaben nach aktuellen Standards unter der Verwendung kontrollierter Vokabulare erfasst werden. An jeden einzelnen Datensatz lassen sich weiterf\u00fchrende Informationen kn\u00fcpfen, die die Forschung unterst\u00fctzen, Prozesse im Museum vereinfachen oder zur Vermittlung nach au\u00dfen dienen. Es kann zum Beispiel der Zustand eines Gegenstands protokolliert werden, <a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2021\/05\/26\/provenienzforschung-in-der-kunstsammlung-jena\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Provenienzhinweise<\/a> k\u00f6nnen gesammelt und bewertet werden und die Ausstellungs- und Leihgeschichte ist anschaulich dokumentierbar. Neben fotografischen Abbildungen k\u00f6nnen weitere Dateien, Links oder Literaturhinweise hinterlegt werden, au\u00dferdem lassen sich verwandte Objekte miteinander verkn\u00fcpfen sowie Verweise zu anderen Datenbanken einf\u00fcgen. Die Dokumentation und die wissenschaftliche Erforschung der Sammlung werden dadurch bedeutend erleichtert und effektiviert. Ebenso ist die Aufbereitung zur Onlinepr\u00e4sentation von Kunst- und Kulturgegenst\u00e4nden f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit unkompliziert m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wo der virtuelle Raum als grenzenlos dargestellt wird und sich den Anwender:innen unz\u00e4hlige Optionen darbieten, achten wir als Museum darauf, dass die Digitalisierung nicht zu einem reinen Selbstzweck verkommt. Die prim\u00e4ren Nutzungsziele sind aktuell die Vereinfachung interner Arbeitsprozesse sowie das Sicherstellen eines langfristig zukunftsf\u00e4higen Sammlungsmanagements. Dar\u00fcber hinaus begreifen wir Digitalisierung als Medium der Wissensanreicherung, Forschung und Vermittlung. Mit fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnen die Kenntnis der Sammlung zu erweitern, ist die Voraussetzung einer sinnvollen Publikation, worauf wiederum die museale Vermittlung beruht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-1000x525.jpg\" alt=\"Magazin in der Kunstsammlung Jena mit Skulpturen, Gem\u00e4lden einer Ritterr\u00fcstung und einem Schwert\" class=\"wp-image-14780\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/10\/jenakultur-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena-skulpturen-frank-seidel-gemaelde-kuithan-c-staedtische-museen-jena.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Magazin der Kunstsammlung Jena. | \u00a9St\u00e4dtische Museen Jena<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei allen Perspektiven befinden wir uns hier in einer aktuell noch defizit\u00e4ren \u00dcbergangssituation. Denn der technische und personelle Aufwand von Digitalisierungsprozessen ist erheblich. Die Objekte sind erfasst, der eigentliche Vorteil der Digitalisierung, bis zur ausreichenden Anreicherung von Wissen und der Publikation dieser Erkenntnisse ist der Weg noch weit und enth\u00e4lt viel von dem, was man klassische Museumsarbeit nennt. So werden Neuzug\u00e4nge regelm\u00e4\u00dfig eingepflegt und inventarisiert, f\u00fcr die Erforschung fehlen allzu oft die Ressourcen.<\/p>\n<p>Der rechtliche Rahmen bez\u00fcglich der Digitalisierung urheberrechtlich gesch\u00fctzter Objekte stellt eine weitere H\u00fcrde dar, da vor allem Publikationen zeitgen\u00f6ssischer Werke mit aufw\u00e4ndigen Genehmigungsverfahren und Kosten verbunden sind. Als Kernaufgabe der musealen Praxis wird die Digitalisierung von Inhalten und Sammlungsbest\u00e4nden jedoch nicht verschwinden. Einen bemerkenswerten gegenl\u00e4ufigen Effekt hat diese Entwicklung allerdings auch: Im Schlagschatten der Digitalisierung w\u00e4chst im physischen Raum die Sehnsucht nach dem Original. Dieses bleibt in seiner Authentizit\u00e4t und Aura unersetzlich \u2013 f\u00fcr die Zukunft der Museen und ihre Gestaltung bleibt das eine essenzielle Voraussetzung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir danken dem Leiter der St\u00e4dtischen Museen Jena, Erik Stephan f\u00fcr diesen tiefen Einblick in die wichtige und vielschichtige Museumsarbeit! H\u00e4tten Sie gewusst, liebe Leser:innen, was hinter den Ausstellungsr\u00e4umen, im Verborgenen alles an musealer Arbeit l\u00e4uft?<\/em><\/p>\n<p><em>Welche Aspekte der Museumsarbeit w\u00fcrden Sie noch interessieren? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist gleich ein doppelter Medienwandel, der im Bereich der musealen Inventarisierung in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat. 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