{"id":1338,"date":"2019-11-27T07:23:00","date_gmt":"2019-11-27T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=1338"},"modified":"2019-12-03T14:02:02","modified_gmt":"2019-12-03T13:02:02","slug":"ein-zukunftskonzept-fuer-die-jenaer-philharmonie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2019\/11\/27\/ein-zukunftskonzept-fuer-die-jenaer-philharmonie\/","title":{"rendered":"Ein Zukunftskonzept f\u00fcr die Jenaer Philharmonie"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify\">Die <a href=\"https:\/\/www.jenaer-philharmonie.de\/willkommen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jenaer Philharmonie<\/a> ist ein Flaggschiff f\u00fcr Stadt und Gesellschaft Jenas. Ein Flaggschiff allerdings, das \u2013 obwohl es gleichzeitig st\u00e4ndig weiter auf Sicht fahren muss \u2013 gr\u00fcndliche Wartung und Pflege, mutige Investitionen und Weitsicht braucht, bevor es wirklich wieder im Wind wird segeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zusammen mit dem <a href=\"https:\/\/www.orbit-jena.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organisationsberatungsinstitut Th\u00fcringen (ORBIT)<\/a> erarbeiteten die Philharmonie und JenaKultur ein Papier, welches dem Stadtrat Jena nun zur Beschlussfassung vorgelegt wird. In diesem geht es im Kern darum, einen Weg der Ver\u00e4nderung und \u00d6ffnung des Orchesters aufzuzeigen, dessen Erfolg nicht alleine in der Steigerung von Erl\u00f6sen besteht, sondern auch in einer davon unabh\u00e4ngigen Steigerung der Besucherzahlen sowie in qualitativen Zielen: Das Erreichen neuer Zielgruppen innerhalb der Stadtgesellschaft einerseits und die Etablierung als exzellentes Aush\u00e4ngeschild Jenas und Th\u00fcringens andererseits.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die seit dem Amtsantritt von Generalmusikdirektor Simon Gaudenz eingef\u00fchrten programmatischen und Marketing-\u00c4nderungen (\u00c4nderung der Abo-Struktur, Einf\u00fchrung neuer Reihen, neues Erscheinungsbild etc.) zeigen erste Erfolge \u2013 nachhaltige Zuschauersteigerungen k\u00f6nnen aber nicht kurzfristig erreicht werden.&nbsp;Vielmehr lohnt es sich, in dieser Hinsicht, den sprichw\u00f6rtlichen \u201elangen Atem\u201c zu haben und&nbsp;durch jetzige, antizyklische Anstrengungen einen dauerhaften Imagewandel der Jenaer&nbsp;Philharmonie (und damit auch Steigerungen von Zuschauerzahlen und Erl\u00f6sen) herbeizuf\u00fchren. Daf\u00fcr lohnt es sich, in die Zukunft der Jenaer Philharmonie zu investieren!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-philharmonie2018-jenakultur-c.worsch-1000x525.jpg\" alt=\"Die Jenaer Philharmonie im Volkshaus (2018)\" class=\"wp-image-1347\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-philharmonie2018-jenakultur-c.worsch-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-philharmonie2018-jenakultur-c.worsch-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-philharmonie2018-jenakultur-c.worsch-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-philharmonie2018-jenakultur-c.worsch.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Die Jenaer Philharmonie 2018 | \u00a9 JenaKultur, C. Worsch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Das vorliegende Zukunftspapier geht davon aus, dass eine Erh\u00f6hung der Zuwendungen seitens Stadt und Land (derzeit 6,3 Millionen Euro) in einer gesamten H\u00f6he von rund 500.000 Euro p.a. im Rahmen der n\u00e4chsten Zuschussvereinbarungsperiode n\u00f6tig sein werden, um die oben genannten Ziele zu erreichen. Im Vergleich mit Orchestern anderer Universit\u00e4ts- und Technologiest\u00e4dte wie Oldenburg (Jahresetat 9,2 Millionen Euro), Darmstadt (13 Millionen Euro) oder Heidelberg (9,1 Millionen Euro) n\u00e4hmen sich die beschriebenen Steigerungen noch immer bescheiden aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Selbstverst\u00e4ndlich will und muss die Jenaer Philharmonie sich im Laufe und nach Ablauf der beschriebenen Entwicklungen an den dargestellten Zielen messen lassen. Neben der qualitativen k\u00fcnstlerischen Weiterentwicklung d\u00fcrfen dabei nie die (potentiellen) Nutzer aus dem Visier geraten \u2013 seien es die Menschen\/Zuh\u00f6rer vor Ort in Jena oder das Publikum bzw. die Veranstalter von Gastspielen. In diesem Sinne wird eine Evaluation der aufgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen im Sinne der jeweiligen und insgesamten Zielerreichung per 31.12.2023, mithin also rechtzeitig vor Neu-Verhandlung sowohl der Zuschussvereinbarung f\u00fcr die Jahre 2025 bis 2028 zwischen JenaKultur und der Stadt Jena, als auch des dann ebenfalls neu anstehenden Orchestervertrags mit dem Freistaat Th\u00fcringen, vorgeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Unsere Philharmonie?! \u2013 Potential &amp; Polarisierung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Unsere Philharmonie.<\/em> Seit \u00fcber 80 Jahren spielt die Jenaer Philharmonie. In den zur\u00fcckliegenden zehn Spielzeiten begeisterte sie j\u00e4hrlich durchschnittlich rund 53.000 Zuh\u00f6rer; sie ist Th\u00fcringens gr\u00f6\u00dfter rein philharmonischer Klangk\u00f6rper, das einzige deutsche Mitglied des europ\u00e4ischen <a href=\"http:\/\/www.orchestranetwork.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Orchesternetzwerks ONE<\/a>, eines von wenigen gef\u00f6rderten Orchestern im Rahmen des <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/-exzellente-orchesterlandschaft-deutschland-gruetters-neues-foerderprogramm-staerkt-vielfalt-unseres-musiklebens-397186\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BKM-Programms \u201eExzellente Orchesterlandschaft\u201c<\/a>; das einzige deutschsprachige Orchester im Leistungsverbund eines st\u00e4dtischen Tochterunternehmens \u2013 dem Eigenbetrieb <a href=\"https:\/\/www.jenakultur.de\/de\/startseite\/605322\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">JenaKultur<\/a> \u2013 gleichzeitig zust\u00e4ndig f\u00fcr Kulturelle Bildung und Tourismus. Wenn auf dem Marktplatz, im Stadtrat oder in der lokalen Presse die Rede von der Jenaer Philharmonie ist, dann kommt es vor, dass von einem Aush\u00e4ngeschild und Flaggschiff der Jenaer Kultur die Rede ist, von einer Institution, die nicht wegzudenken sei aus Jena \u2013 genauso wenig wie der JenTower, der Hanfried oder der FCC. Das sagen die einen: <em>Unsere Philharmonie.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"405\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-vh-jk-a.graef-1000x405.jpg\" alt=\"Volkshaus Jena\" class=\"wp-image-1358\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-vh-jk-a.graef-1000x405.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-vh-jk-a.graef-500x203.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-vh-jk-a.graef-768x311.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-vh-jk-a.graef.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Das Volkshaus &#8211; Heimst\u00e4tte der Jenaer Philharmonie | \u00a9 JenaKultur, A. Gr\u00e4f<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Andere sind ganz und gar nicht mit dieser Formulierung einverstanden, f\u00fchlen sich von diesem \u201eWir\u201c nicht gemeint. Immer wieder wird gefordert, dass sich die gr\u00f6\u00dfte Kulturinstitution der Stadt in Richtung neuer Zielgruppen, durchl\u00e4ssiger Formen der Kooperation und Vermittlung \u00f6ffnen m\u00f6ge. Innerhalb des Orchesters, der drei Ch\u00f6re und der Verwaltung sind Stimmen vernehmbar, die ein besser strukturiertes Management anmahnen: einerseits solche, die das Orchester aus dem st\u00e4dtischen Eigenbetrieb JenaKultur ausgliedern wollen; andererseits solche, die eine vorurteilsfreie und synergetische Zusammenarbeit innerhalb von JenaKultur einfordern. Kulturpolitisch wird bereits seit den ersten Monaten nach der Wiedervereinigung eine Neusortierung der Orchester- und Theaterlandschaft des Freistaats diskutiert; auf Ebene der Kommunalpolitik leiten sich alleine aus den letzten beiden Kulturkonzeptionen eine Vielzahl von offenen Fragen in Bezug auf die Jenaer Philharmonie ab. Die Polarisierung war zuletzt so stark, dass Stadtrat und st\u00e4dtischer Kulturausschuss in der Fortschreibung der Zuschussvereinbarung der Jahre 2017 bis 2020 f\u00fcr JenaKultur fest verankerten, dass die Werkleitung des Eigenbetriebs bis sp\u00e4testens Ende 2019 eine Zukunftskonzeption f\u00fcr die Jenaer Philharmonie vorlegen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einige Ver\u00e4nderungsprozesse laufen l\u00e4ngst, einige weitere Erkenntnisse sind auf dem Weg, einige kommen im Rahmen dieses Papiers hinzu: Das vorliegende Papier stellt den ersten umfassenden Versuch dar, inmitten bereits abgelaufener und laufender Ver\u00e4nderungsprozesse eine Standortbestimmung der Gesamtsituation der Jenaer Philharmonie vorzunehmen, diese mit den Erwartungshaltungen von Orchester, Ch\u00f6ren, k\u00fcnstlerischer Leitung und Verwaltung, aber auch denen des Publikums, der Jenaer Bev\u00f6lkerung, der politischen Geldgeber*innen abzugleichen und dabei auf die Synthese einer neuen Zielrichtung auszurichten. Nicht zuletzt dient die vorliegende Zukunftskonzeption einer Verst\u00e4ndigung der genannten Akteure untereinander: Es gilt, Anspruch und Wirklichkeit in ein Gleichgewicht zu bringen, die unterschiedlichen Grade an Tempo und Bereitschaft zur Ver\u00e4nderung miteinander abzugleichen und auf diesem Weg eine gemeinsame Verbindlichkeit in Zielen und daraus abzuleitenden Ma\u00dfnahmen zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/06\/Knabenchor\u00a9JP-1000x525.jpg\" alt=\"Knabenchor der Jenaer Philharmonie, Gruppenaufnahme\" class=\"wp-image-724\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/06\/Knabenchor\u00a9JP-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/06\/Knabenchor\u00a9JP-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/06\/Knabenchor\u00a9JP-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/06\/Knabenchor\u00a9JP.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Knabenchor der Jenaer Philharmonie | \u00a9 Jenaer Philharmonie<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3><strong>Ausgangssituation \u2013 Die gr\u00f6\u00dfte Kultureinrichtung Jenas zwischen Baum und Borke<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Jeder gelingende <em>Struktur<\/em>prozess fragt zuerst nach einer <em>inhaltlichen<\/em> Zielstellung, nach einem \u00fcberzeugenden Konzept. Auf den ersten Blick scheint die Situation der Jenaer Philharmonie von einem Ziel(gruppen)konflikt, einem Zustand \u201ezwischen Baum und Borke\u201c gepr\u00e4gt: zwischen Vergangenheit und Zukunft, Fremdbeschreibung des Orchesters (traditionell, konservativ) und Selbstbeschreibung der Stadtgesellschaft (innovativ, weltoffen); zwischen Hochkultur und breiter \u00d6ffnung, exzellenter Qualit\u00e4t und vernetzender Vermittlung; zwischen Eigenst\u00e4ndigkeit und Fremdbestimmtheit, Gestaltung und Verwaltung; zwischen hohem Niveau \u201eauf dem Platz\/auf der B\u00fchne\u201c und mangelnder Struktur \u201eneben dem Platz\/hinter der B\u00fchne\u201c; zwischen k\u00fcnstlerisch-repr\u00e4sentativem Anspruch und organisatorischer, finanzieller, institutioneller Wirklichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein zweiter Blick auf die aktuellen Rahmenbedingungen vermittelt allerdings einen g\u00e4nzlich anderen Eindruck. Neben den inhaltlichen Herausforderungen und Zielkonflikten steht die Jenaer Philharmonie auf einem stabilen Fundament mit guten Entwicklungsperspektiven. Ihre Rahmenvertr\u00e4ge reichen weit: Bis 2024 ist der grobe Rahmen der Finanzierung durch Stadt und Land gedeckt; bis 2024 l\u00e4uft der 2018 abgeschlossene Haustarifvertrag, bis 2021 Kooperationsvertr\u00e4ge mit der <a href=\"https:\/\/www.hfm-weimar.de\/start\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hochschule f\u00fcr Musik Weimar<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.tpthueringen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Theater Gera-Altenburg<\/a>\/ der <a href=\"https:\/\/www.duale-orchesterakademie-thueringen.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dualen Orchesterakademie Th\u00fcringen<\/a>, auf Ebene der Drittmittel seitens des Bundes (BKM\/Exzellenzf\u00f6rderung) und der EU (Creative Europe\/ONE) k\u00fcndigen sich ab 2020 respektive 2021 neue F\u00f6rderperioden an. Nach einer Sanierung im Bestand erstrahlt die traditionelle Hauptspielst\u00e4tte in neuem Glanz; die Planungen f\u00fcr ein Verbindungsgeb\u00e4ude inkl. neuem Konzert- und Probenraum zum nebenan neu gegr\u00fcndeten <a href=\"https:\/\/www.deutsches-optisches-museum.de\/work-in-progress.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutschen Optischen Museum<\/a> laufen auf Hochtouren. Last, but not least: Mit Simon Gaudenz trat zu Beginn der Spielzeit 2018\/19 ein spr\u00fchender, kommunikationsfreudiger und junger GMD sein Amt an und setzte mit neuem Programm und Marketing-Auftritt deutliche Zeichen: \u00dcberregionale Berichterstattung, Gastspieleinladungen und die Auslastungszahlen der ersten Monate k\u00fcnden von einem inhaltlichen Neuanfang.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-auftakt2017-gaudenz-jk-c.worsch-1000x525.jpg\" alt=\"GMD Simon Gaudenz beim Auktaktkonzert der Jenaer Philharmonie 2017\" class=\"wp-image-1346\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-auftakt2017-gaudenz-jk-c.worsch-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-auftakt2017-gaudenz-jk-c.worsch-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-auftakt2017-gaudenz-jk-c.worsch-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/11\/jenakultur-auftakt2017-gaudenz-jk-c.worsch.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Generalmusikdirektor Simon Gaudenz | \u00a9 JenaKultur, C. Worsch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist vor allem dieser k\u00fcnstlerische Neuanfang, der dabei helfen sollte, den Zustand zwischen Baum und Borke zu beenden: Der Jenaer Philharmonie bietet sich die einmalige Chance, inmitten einer Phase der institutionellen Stabilit\u00e4t einen inhaltlichen und politischen Zielkonflikt auf antizyklische Art und Weise aufzul\u00f6sen. Zudem l\u00e4sst sich auf der Grundlage verschiedener bereits vorliegender Ans\u00e4tze der letzten Jahre aufbauen: Zu nennen w\u00e4ren hier insbesondere die Strukturuntersuchung der Jenaer Philharmonie durch die <a href=\"https:\/\/www.actori.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00fcnchner Beratungsagentur actori<\/a> aus dem Jahre 2014 sowie der konzeptuelle Change-Prozess auf den Ebenen Programm, Marketing, Interne Kommunikation sowie Personal- und Organisationsentwicklung im Rahmen der Spielzeiten 2017\/18 und 2018\/19. Der perfekte Zeitpunkt f\u00fcr ein konzeptuelles und strukturelles Reset scheint gekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist an der Zeit, den Zustand der Jenaer Philharmonie zwischen Baum und Borke zu&nbsp;beenden und eine beispielhafte k\u00fcnstlerische Institution zu initiieren. <strong>Fortissimo \u2013 Gehen wir es an!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/12\/jenakultur-zukunftskonzept-jenaer-philharmonie.pdf\">Das komplette Zukunftskonzept der Jenaer Philharmonie als Download (481 KB)<\/a><a href=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2019\/12\/jenakultur-zukunftskonzept-jenaer-philharmonie.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h4>Sind Sie ein regelm\u00e4\u00dfiger Gast der Jenaer Philharmonie? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!<\/h4>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jenaer Philharmonie ist ein Flaggschiff f\u00fcr Stadt und Gesellschaft Jenas. 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