{"id":13135,"date":"2024-07-09T12:00:00","date_gmt":"2024-07-09T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/?p=13135"},"modified":"2024-07-09T09:29:37","modified_gmt":"2024-07-09T07:29:37","slug":"das-beste-aber-ist-das-wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/2024\/07\/09\/das-beste-aber-ist-das-wasser\/","title":{"rendered":"&#8222;Das Beste aber ist das Wasser.&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Es geht bergab<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>(Pindar)<\/p>\n\n\n\n<p>Wer h\u00e4tte gedacht, dass ich tats\u00e4chlich einmal in die Kanalisation Jenas absteigen werde. In der Annahme, dass der \u00fcber 100 Jahre alte Schietrumpftunnel am Camsdorfer Ufer vor allem Regenwasser abtransportiert, frage ich vor Ort bei den Mitarbeitern vom <a href=\"https:\/\/www.jenawasser.de\/startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zweckverband JenaWasser<\/a> (Stadtwerke Jena) nach, ob es wirklich vonn\u00f6ten sei, Gasmessungen durchzuf\u00fchren, um unbeschadet die Unterwelt betreten zu k\u00f6nnen. Man beantwortet mir diese Sicherheitsma\u00dfnahme damit, dass ja auch Laub giftige Faulgase bilden kann. Ein erster Blick in den Schacht kann den braunen Berg dort unten nicht wirklich zuordnen. Als <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/user\/uwegermar\/videos\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Uwe Germar<\/a>, Produzent des Filmes, der begleitend zu einer Ausstellung \u00fcber die Geschichte des Jenaer Wassers entsteht, seinen Gummistiefel versehentlich in diese braune matschige Masse versenkt, ist mir eindeutig klar, dass der Abwassertunnel nicht nur Regenwasser, sondern auch die Notdurft der Menschen aus einem der \u00f6stlichen Gebiete Jenas gen Kl\u00e4ranlage transportiert. Die optischen Eindr\u00fccke der Tunnelw\u00e4nde, die teils mit Klinkern verblendet sind, teils den Blick auf Sandstein wie auf einen geologischer Aufschluss preisgeben, lassen den herben Duft, der hier unten herrscht, schnell vergessen. Wir wagen uns immer weiter in den Tunnel vor \u2013 teils watend durch die Mitte, teils auf den glitschigen Abs\u00e4tzen am Rand. &#8218;Jetzt nur nicht hinfallen&#8216;, denke ich die ganze Zeit. Ausnahmsweise scheint mein Schutzengel nicht zu schlafen und ich komme wohlbehalten durch und noch relativ sauber wieder aus dem Tunnel an die Oberfl\u00e4che, um den Nachmittag in der Zentralen Kl\u00e4ranlage Jenas verbringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"563\" height=\"1000\" data-id=\"13149\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-1jenakultur-tthieme-563x1000.jpg\" alt=\"2 M\u00e4nner im Schietrumpftunnel mit Schutzanzug und Kamera\" class=\"wp-image-13149\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-1jenakultur-tthieme-563x1000.jpg 563w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-1jenakultur-tthieme-281x500.jpg 281w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-1jenakultur-tthieme-768x1365.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-1jenakultur-tthieme-864x1536.jpg 864w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-1jenakultur-tthieme-388x690.jpg 388w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-1jenakultur-tthieme.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schietrumpftunnel, im Vordergrund Produzent Uwe Germar, im Hintergrund Marco H\u00fcttig, Abwassermeister Stadtwerke Jena \u00a9JenaKultur, T. Thieme<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" data-id=\"13150\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-2jenakultur-tthieme-1000x563.jpg\" alt=\"Uwe Germar bei Dreharbeiten im beengten Schietrumpftunnel mit Schutzanzug\" class=\"wp-image-13150\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-2jenakultur-tthieme-1000x563.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-2jenakultur-tthieme-500x281.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-2jenakultur-tthieme-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-2jenakultur-tthieme-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-2jenakultur-tthieme-800x450.jpg 800w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-schietrumpftunnel-2jenakultur-tthieme.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Uwe Germar bei Dreharbeiten im Schietrumpftunnel \u00a9JenaKultur, T. Thieme<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;<strong>In unsauberm Wasser mag man sich nicht reinwaschen.<\/strong>&#8220; <\/h2>\n\n\n\n<p>(Sprichwort) <\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken dar\u00fcber, was mit dem Schmutzwasser ihres Haushaltes passiert, nachdem sie bspw. die Toilettensp\u00fclung bet\u00e4tigt haben. Ansonsten w\u00e4re es kaum zu erkl\u00e4ren, was alles \u00fcber das stille \u00d6rtchen im Abwasser landet und dann aufwendig und kostenintensiv in unseren Kl\u00e4ranlagen in unterschiedlichen Reinigungsstufen entfernt werden muss. Und damit meine ich nicht das von der kleinen Schwester im Streit absichtlich im Klo versenkte Lieblingsspielzeugauto des b\u00f6sen gro\u00dfen Bruders oder das Gebiss, das beim Sp\u00fclvorgang versehentlich seinen angestammten Platz im Mund verl\u00e4sst. Was alles aus den Grobrechen gefischt wird, kann man sich staunend in der <a href=\"https:\/\/www.jenawasser.de\/startseite\/abwasser\/zentrale-klaeranlagen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentralen Kl\u00e4ranlage Jena<\/a> anschauen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-fundstueckejenakultur-tthieme-1000x563.jpg\" alt=\"Fundst\u00fccke in der Zentralen Kl\u00e4ranlage Jena: Ein Gebiss, eine B\u00fcrste als Frosch, Schnapsflaschen und mehr\" class=\"wp-image-13145\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-fundstueckejenakultur-tthieme-1000x563.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-fundstueckejenakultur-tthieme-500x281.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-fundstueckejenakultur-tthieme-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-fundstueckejenakultur-tthieme-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-fundstueckejenakultur-tthieme-800x450.jpg 800w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-fundstueckejenakultur-tthieme.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fundst\u00fccke in der Zentralen Kl\u00e4ranlage Jena \u00a9JenaKultur, T. Thieme<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass das Abwasser, das wir flei\u00dfig in unseren Haushalten produzieren, auch zu einer Gefahr f\u00fcr unsere Gew\u00e4sser und sogar f\u00fcr unser Trinkwasser werden kann. Da die meisten Kl\u00e4ranlagen noch nicht \u00fcber eine vierte Reinigungsstufe verf\u00fcgen, die bisher \u00fcbrigens auch noch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, k\u00f6nnen einige Mikroschadstoffe, die mit dem Abwasser in die Kl\u00e4ranlagen gelangen, nicht herausgefiltert werden. Das sind auch Stoffe, die t\u00e4glich in jedem Haushalt weggesp\u00fclt werden, wie Chemikalien aus Wasch- und Reinigungsmitteln, Arzneimittel und Hormone, Mikroplastik, Weichmacher etc. pp. Diese anthropogenen Spurenstoffe k\u00f6nnen oft nicht oder nicht vollst\u00e4ndig gefiltert, abgebaut und zur\u00fcckgehalten werden. Deshalb gelangen sie in die Gew\u00e4sser, teilweise auch ins Grundwasser und damit m\u00f6glicherweise sogar ins Trinkwasser. Sie sch\u00e4digen also nicht nur Gew\u00e4sserlebewesen, sondern letztlich uns selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun k\u00f6nnte man meinen, dass sich gerade diejenigen, die sich beruflich mit unseren Hinterlassenschaften besch\u00e4ftigen, zunehmend abstumpfen gegen\u00fcber den endlosen Problemen der Abwasserbelastung, vor allem hinsichtlich der Gleichg\u00fcltigkeit, ja oft schon Ignoranz, von uns Abwasserproduzenten dar\u00fcber, was nicht in die Toilette oder die h\u00e4uslichen Abfl\u00fcsse geh\u00f6rt. Wie oft handeln wir nach dem Motto &#8222;Aus den Augen, aus dem Sinn&#8220;, wenn wir die Sp\u00fcltaste bet\u00e4tigen, obwohl wir wissen, dass die K\u00fcchenabf\u00e4lle oder das Feuchttuch nicht in die Toilette geh\u00f6ren. Im Laufe der Dreharbeiten f\u00e4llt mir jedoch immer wieder die Begeisterung und das Engagement der Mitarbeiter:innen von JenaWasser und anderen Experten, die sich beruflich mit dem Bereich Abwasser besch\u00e4ftigen oder besch\u00e4ftigt haben, auf. Technische Neuerungen der Abwasserleitungsnetze, die Funktionsweise der Zentralen Kl\u00e4ranlage oder f\u00fcr die Stadthygiene wegweisende M\u00f6glichkeiten der Abwasseruntersuchung werden uns genauso enthusiastisch erkl\u00e4rt und vorgef\u00fchrt, wie das Maskottchen des Bereichs Abwasser, der Kl\u00e4rb\u00e4r, der f\u00fcr die Filmaufnahmen immer wieder ins Bild ger\u00fcckt wird. Dass die Mitarbeiter:innen ihr Arbeitsleben mit solch einer Leidenschaft einem Bereich des menschlichen Lebens widmen, zu dem wir alle &#8222;beitragen&#8220;, und auch gern dar\u00fcber berichten, verdient meinen vollsten Respekt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"525\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-header-zentraleklaeranlagejk-tthieme-1000x525.jpg\" alt=\"Dreharbeiten in der Zentralen Kl\u00e4ranlage Jena, 2 Personen stehe in der Mitte des Bildes und schauen sich die Anlage an\" class=\"wp-image-13146\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-header-zentraleklaeranlagejk-tthieme-1000x525.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-header-zentraleklaeranlagejk-tthieme-500x263.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-header-zentraleklaeranlagejk-tthieme-768x403.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-header-zentraleklaeranlagejk-tthieme.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zentrale Kl\u00e4ranlage, links Anne Gebhardt, Fachkraft Abwassertechnik, Stadtwerke Jena, rechts Max Pellny \u00a9JenaKultur, T. Thieme <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;<strong>Trink Wasser wie ein Ochs und Wein wie ein K\u00f6nig.<\/strong>&#8222;<\/h2>\n\n\n\n<p> (Sprichwort)<\/p>\n\n\n\n<p>Jeden Tag flie\u00dfen nat\u00fcrlich nicht nur zigtausend Liter Abwasser durch die Leitungsnetze des Zweckverbandes JenaWasser, sondern auch mehrere Millionen Liter Wasser. Denn JenaWasser bzw. die <a href=\"https:\/\/www.stadtwerke-jena.de\/energie\/privatkunden\/produkte\/strom\/stromprodukte.html?mtm_campaign=strom&amp;mtm_medium=cpc&amp;mtm_source=google&amp;mtm_kwd=%7Bkeyword%7D&amp;gad_source=1&amp;gclid=CjwKCAjwkJm0BhBxEiwAwT1AXE7BNXMs6q0s0D3wxORAN5dxg5UnnpQLIx6CXh2pgl98AGujYABcqBoCM7QQAvD_BwE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stadtwerke Jena<\/a> sorgen neben der Abwasserentsorgung nat\u00fcrlich auch f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige und qualitativ hochwertige Versorgung mit Trinkwasser. Daher darf nat\u00fcrlich die Jenaer Trinkwasserversorgung auch im Filmbeitrag nicht fehlen. Da Trinkwasser ein Lebensmittel ist, erfordert es im Umgang und Gebrauch besondere Sorgfalt. Daher werden auch an Planung, Bau, Betrieb und die Instandhaltung der Versorgungsanlagen besondere Anforderungen, vor allem hinsichtlich Sauberkeit und bakteriologischer Reinheit, gestellt. Und so ist es auch: Dort, wo wir drehen, wirkt es klinisch rein: im Wasserwerk Burgau oder im Hochbeh\u00e4lter Rautal k\u00f6nnte man sicherlich bedenkenlos vom Boden essen. Wie im Bereich Abwasser bemerkt man auch hier in den Gespr\u00e4chen und Interviews mit den Mitarbeiter:innen schnell die Begeisterung f\u00fcr die eigene Arbeit. Vielleicht liegt dies auch an der wichtigen Aufgabe, die Wasserversorger erf\u00fcllen, denn schlie\u00dflich ist sauberes Trinkwasser und eine nachhaltige Versorgung mit dem kostbaren Gut entscheidend f\u00fcr Gesundheit und Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" data-id=\"13143\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-wasserwerk-burgaujenakultur-tthieme-1000x563.jpg\" alt=\"Franziska Ihle, Qualit\u00e4tsingenieurin Trinkwasser Stadtwerke Jena, zeigt Uwe Germar Rohwasser im Wasserwerk Burgau\" class=\"wp-image-13143\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-wasserwerk-burgaujenakultur-tthieme-1000x563.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-wasserwerk-burgaujenakultur-tthieme-500x281.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-wasserwerk-burgaujenakultur-tthieme-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-wasserwerk-burgaujenakultur-tthieme-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-wasserwerk-burgaujenakultur-tthieme-800x450.jpg 800w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-wasserwerk-burgaujenakultur-tthieme.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Franziska Ihle, Qualit\u00e4tsingenieurin Trinkwasser Stadtwerke Jena, zeigt Uwe Germar Rohwasser im Wasserwerk Burgau \u00a9JenaKultur, T. Thieme<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" data-id=\"13148\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-marktjenakultur-tthieme-1000x563.jpg\" alt=\"Uwe Germar bei Dreharbeiten auf dem Markt, links Max Pellny, in der Mitte Benedict Thieme, Betriebsingenieur und Wassermeister Stadtwerke Jena\" class=\"wp-image-13148\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-marktjenakultur-tthieme-1000x563.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-marktjenakultur-tthieme-500x281.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-marktjenakultur-tthieme-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-marktjenakultur-tthieme-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-marktjenakultur-tthieme-800x450.jpg 800w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-marktjenakultur-tthieme.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Uwe Germar bei Dreharbeiten auf dem Markt, links Max Pellny, in der Mitte Benedict Thieme, Betriebsingenieur und Wassermeister Stadtwerke Jena \u00a9JenaKultur, T. Thieme<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wie viele Menschen sich in unserer Stadt mit dem Thema Wasser besch\u00e4ftigen, realisiere ich erst in der Vorbereitung der Ausstellung und des Filmbeitrages. Es sind bei Weitem nicht nur diejenigen, die im Bereich Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung und -reinigung arbeiten. Die Ziele sind hoch gesteckt: So will bspw. der vom Lehrstuhl Technische Umweltchemie der Universit\u00e4t Jena initiierte <a href=\"https:\/\/www.thwic.uni-jena.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Th\u00fcringer Wasser-Innovationscluster (ThWIC)<\/a> mit verschiedenen Partnern aus Forschung, Wirtschaft, \u00f6ffentlichem Sektor und Zivilgesellschaft das Wassermanagement der Zukunft entwickeln. Technologische und soziale Innovationen sollen f\u00fcr eine nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen, eine intelligente Wasserver- und -entsorgung sowie eine dauerhafte und ausreichende Verf\u00fcgbarkeit sauberen, bezahlbaren Wassers sorgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;<strong>Ohne Wasser gibt es kein Leben.<\/strong>&#8220; <\/h2>\n\n\n\n<p>(Europ\u00e4ische Wasser-Charta, Stra\u00dfburg 1968)<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ich habe mir in Vorbereitung der Ausstellung Gedanken gemacht. Schlie\u00dflich ist S\u00fc\u00dfwasser Lebensgrundlage f\u00fcr Mensch und Natur, Energiequelle, Rohstoff und zunehmend wichtiger Wirtschaftsfaktor. Trinkwasser ist vor allem bei uns f\u00fcr viele ein selbstverst\u00e4ndliches Gut. Aber wie lange noch? Durch Bev\u00f6lkerungs- und Wirtschaftswachstum wird immer st\u00e4rker auf begrenzte S\u00fc\u00dfwasserressourcen zugegriffen. Heute schon haben 2,2 Milliarden Menschen&nbsp;weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, ganz zu schweigen von den 3,6 Milliarden Menschen, die nicht \u00fcber hygienische Sanit\u00e4ranlagen verf\u00fcgen. Auch die Folgen des Klimawandels mit D\u00fcrreperioden und Starkregenereignissen sorgen vielerorts f\u00fcr eine weitere Verknappung des kostbaren Gutes. Durch h\u00f6here Temperaturen verdunstet mehr Wasser, Fl\u00fcsse trocknen aus, Gletscher schmelzen. Mit zunehmender Trockenheit sinkt der Grundwasserspiegel, B\u00f6den trocknen aus. Bei Starkregen und Hochwasser k\u00f6nnen die Wassermassen dagegen nicht in die B\u00f6den einsickern, sondern laufen ungehindert ab und fehlen dann dem Grundwasser. Da der lebenswichtige Rohstoff eine enorme \u00f6konomische Bedeutung hat, birgt er auch erhebliches politisches Konfliktpotential. Noch ist Deutschland ein wasserreiches Land. Dennoch ist eine Verknappung des Trinkwassers an einzelnen Orten auch schon hier zu sp\u00fcren. Das liegt nicht nur an D\u00fcrre- und Hitzeperioden, sondern auch an regionalen Unterschieden, denn sowohl Niederschlagsmengen als auch Grundwasservorkommen sind regional unterschiedlich verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung, die wir im Februar n\u00e4chsten Jahres im <a href=\"https:\/\/www.stadtmuseum-jena.de\/de\/startseite\/677121\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stadtmuseum Jena<\/a> er\u00f6ffnen, soll daher nicht nur die Geschichte der Jenaer Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung und -behandlung bis in die Gegenwart nachzeichnen, sondern auch die Bedeutsamkeit des Trinkwassers f\u00fcr den Planeten und seine Lebewesen aufzeigen. Sie verweist ebenso auf die Entwicklung von Wasserinfrastrukturen wie auf die allt\u00e4gliche Nutzung von Wasser in Industrie und Privathaushalten. Mit Blick auf die Gegenwart k\u00f6nnen aktuelle Konflikte der Wassernutzung, aber auch moderne Wassertechnologien nicht ausgespart werden. Denn auch Jena verschlie\u00dft sich nicht dem Druck nach Innovationen und neuen Ideen f\u00fcr ein &#8222;Wassermanagement der Zukunft&#8220;: Ganz gleich, ob es das Projekt zur digitalen Kanalnetzsteuerung bei JenaWasser ist, die Entwicklung von Methoden und L\u00f6sungen f\u00fcr das Abwassermonitoring durch <a href=\"https:\/\/www.analytik-jena.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Analytik Jena<\/a> oder Forschungen zu einem nachhaltigen Wassermanagement beim Th\u00fcringer Wassercluster: alle \u00dcberlegungen und Projekte dienen einem dringend notwendigen nachhaltigen Wasser- und Abwassermanagement.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;<strong>Wasser ist Leben, und sauberes Wasser bedeutet Gesundheit.<\/strong>&#8222;<\/h2>\n\n\n\n<p>(Audrey Hepburn)<\/p>\n\n\n\n<p>Jena ist schon seit langem wegweisend in puncto Wasserhygiene. Nicht zuletzt h\u00e4ngt dies mit dem damals weltweit bekannten Arzt und Hygieniker August G\u00e4rtner (1848\u20131934) zusammen, der 1886 \u2013 auf Vorschlag von Robert Koch \u2013 den neu geschaffenen Lehrstuhl f\u00fcr Hygiene und Bakteriologie an der Jenaer Universit\u00e4t \u00fcbernahm. &#8222;Sauberes Wasser bedeutet Gesundheit&#8220; k\u00f6nnte tats\u00e4chlich einer der Leitspr\u00fcche G\u00e4rtners sein, der sich vor \u00fcber hundert Jahren in Jena und der ganzen Welt um die Wasserhygiene verdient gemacht hat. Seine Erkenntnisse, aber auch die von anderen Jenaer Wissenschaftler:innen, die vor und mit ihm gewirkt haben, wurden wegweisend im Bereich Trinkwasserhygiene und damit zusammenh\u00e4ngend der Abwasserentsorgung. So ist G\u00e4rtners Anspruch auch heute noch zutreffend, dass Trinkwasser &#8222;frei von Krankheitserregern&#8220; sein muss und &#8222;gern genossen wird&#8220;. Es &#8222;soll m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfig k\u00fchl, farblos und klar, frei von fremdartigem Geruch und Geschmack, und frei von solchen Stoffen sein, die verm\u00f6ge ihrer Herkunft oder aus anderen Gr\u00fcnden Ekelgef\u00fchle zu erzeugen verm\u00f6gen&#8220;. Diese Erwartungen an die Beschaffenheit des Trinkwassers erscheinen uns heute selbstverst\u00e4ndlich. Vor etwas mehr als 100 Jahren, als G\u00e4rtner in der als &#8222;Wasserbibel&#8220; bekannt gewordenen &#8222;Hygiene des Trinkwassers&#8220; die genannten Kriterien formulierte, waren sie es keineswegs. Gl\u00fccklicherweise wissen wir heute nicht mehr, wie das Wasser in den St\u00e4dten vor der modernen Trinkwasserversorgung gerochen und geschmeckt hat. Dank Menschen wie August G\u00e4rtner ist Leitungswasser in Deutschland gegenw\u00e4rtig eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel, qualitativ hochwertig und bedenkenlos genie\u00dfbar. Und dank Menschen wie August G\u00e4rtner sorgt die fachgerechte Entsorgung von Abwasser daf\u00fcr, dass eine Belastung des Trinkwassers durch Abwasser im Laufe der Zeit stark einged\u00e4mmt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die k\u00fcnftige Herausforderung besteht in einer langfristigen Sicherung von Menge und Qualit\u00e4t vorhandener Wasserressourcen sowohl f\u00fcr uns Menschen als auch f\u00fcr die nat\u00fcrlichen \u00d6kosysteme. Gedacht werden muss dies unter sich teilweise rasant und weltweit \u00e4ndernden Rahmenbedingungen wie Klimawandel, Bev\u00f6lkerungswachstum, \u00c4nderung der Landnutzung und Industrialisierung. Da Wasserressourcen einerseits regional unterschiedlich verteilt sind, andererseits auch regional unterschiedlich stark genutzt werden, m\u00fcssen \u2013 immer im Hinblick auf globale Prozesse des Wandels \u2013 die regionalen Wassernutzungen in den verschiedenen Sektoren (Trinkwasser, Brauchwasser, Landwirtschaft, Energiegewinnung usw.) aufeinander abgestimmt werden. Beim Schutz des Wassers hat das Motto &#8222;global denken, lokal handeln&#8220; demzufolge eine ganz konkrete Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei k\u00f6nnen wir alle zur Sicherung einer nachhaltigen Trinkwasserversorgung beitragen, indem wir mit Wasser m\u00f6glichst sorgsam und sparsam umgehen. Dies betrifft zum einen das tats\u00e4chlich verbrauchte Trinkwasser im Haushalt, zumal ein geringerer Wasserverbrauch auch weniger Abwasser produziert und Energie f\u00fcr die Wasserver- und Abwasserentsorgung einspart. Wer nachhaltig den Wasserverbrauch reduzieren will, sollte aber zum anderen auch bewusster leben und einkaufen, um das sogenannte virtuelle Wasser einzusparen. Der Kauf saisonaler und regionaler Lebensmittel, der Konsum von weniger Fleisch oder eine langzeitige Nutzung und vielleicht sogar Reparatur von Produkten sind einige der M\u00f6glichkeiten, den eigenen Wasser-Fu\u00dfabdruck zu senken. Damit helfen wir auch anderen Regionen in der Welt, denn tats\u00e4chlich kommen viele wasserintensive Lebensmittel und Produkte unseres Alltags aus Regionen, die unter Wassermangel leiden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" src=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-hochbehaelter-rautaljenakultur-tthieme-1000x563.jpg\" alt=\"Trinkwasser im Hochbeh\u00e4lter Rautal, er ist fast bis unter die Decke gef\u00fcllt\" class=\"wp-image-13147\" srcset=\"https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-hochbehaelter-rautaljenakultur-tthieme-1000x563.jpg 1000w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-hochbehaelter-rautaljenakultur-tthieme-500x281.jpg 500w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-hochbehaelter-rautaljenakultur-tthieme-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-hochbehaelter-rautaljenakultur-tthieme-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-hochbehaelter-rautaljenakultur-tthieme-800x450.jpg 800w, https:\/\/blog.jena.de\/jenakultur\/wp-content\/uploads\/sites\/25\/2024\/07\/jenakultur-hochbehaelter-rautaljenakultur-tthieme.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Trinkwasser im Hochbeh\u00e4lter Rautal \u00a9JenaKultur, T. Thieme<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung im Jenaer Stadtmuseum m\u00f6chte \u2013 ohne den Zeigefinger zu erheben \u2013\u00a0 \u00fcber die vielf\u00e4ltige Bedeutung von Wasser aufkl\u00e4ren und f\u00fcr einen nachhaltigen Umgang mit der begrenzten und ungleich verteilten kostbaren Ressource sensibilisieren, damit es f\u00fcr alle &#8222;in ausreichender Menge vorhanden&#8220; ist, wie G\u00e4rtner in seiner &#8222;Wasserbibel&#8220; schreibt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Stadtmuseum Jena: Wasser &amp; Nachhaltigkeit\" width=\"900\" height=\"506\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7pMv888evaE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8222;Wasser im Wandel&#8220; \u00a9m4medien\/Uwe Germar<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wir danken Teresa Thieme, Kuratorin Stadtmuseum Jena (JenaKultur) f\u00fcr diesen informativen Beitrag, der Sie und uns hinter die Kulissen einer Ausstellungsentstehung schauen l\u00e4sst.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Und Sie, liebe Leserin, lieber Leser: Besch\u00e4ftigten Sie sich mit dem Thema Wasser und Nachhaltigkeit? Was sch\u00e4tzen Sie, wir gro\u00df ist Ihr Wasser-Fu\u00dfabdruck?<\/em><\/strong> <strong><em>Werden Sie die Ausstellung im Stadtmuseum besuchen?<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht bergab (Pindar) Wer h\u00e4tte gedacht, dass ich tats\u00e4chlich einmal in die Kanalisation Jenas absteigen werde. 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