{"id":62,"date":"2014-09-19T12:13:53","date_gmt":"2014-09-19T10:13:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/?p=62"},"modified":"2017-07-31T11:55:39","modified_gmt":"2017-07-31T09:55:39","slug":"ergebnisse-woche-der-seelischen-gesundheit-2012-gesundheit-und-pflege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/2014\/09\/19\/ergebnisse-woche-der-seelischen-gesundheit-2012-gesundheit-und-pflege\/","title":{"rendered":"Ergebnisse Woche der Seelischen Gesundheit 2012: Gesundheit und Pflege"},"content":{"rendered":"<h2>Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Jena (PSAG): Auswertung Woche der seelischen Gesundheit 2012<\/h2>\n<figure id=\"attachment_71\" aria-describedby=\"caption-attachment-71\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2014\/09\/D3x_20140228_18923-e1411122589271.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2014\/09\/D3x_20140228_18923-150x150.jpg\" alt=\"Eine Person sitzend, Zwei Personen stehend hinter einem Tisch. Im Hintergund ist ein Raum mit Tischen und St\u00fchlen zu sehen.\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-71\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Jena Inklusiv<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ergebnisse der Workshops vom 11.10.2012 im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit \u201eSeelische Gesundheit morgen \u2013 wir gestalten Zukunft\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Themengruppe: Gesundheit und Pflege<\/h3>\n<p>Themen\/Ideen und W\u00fcnsche, die am Tisch \u201eGesundheit\u201c w\u00e4hrend der Woche der seelischen Gesundheit 2012 von den TeilnehmerInnen formuliert wurden:<\/p>\n<ul>\n<li>Schaffung einer zentralen Anlaufstelle f\u00fcr Betroffene, Interessierte und Angeh\u00f6rige \u2013 Wunsch nach Neutralit\u00e4t und Anonymit\u00e4t, m\u00f6glichst niedrigschwelliges Angebot (Vorschl\u00e4ge: Zentrum f\u00fcr seelische Gesundheit, IKOS)<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit der Nutzung vorhandener Strukturen wie die psychosoziale Beratungsstelle<\/li>\n<li>Anlaufstelle als Informationspool f\u00fcr s\u00e4mtliche Angebote, wie: Therapeuten, Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen<\/li>\n<li>Der psychosoziale Dienst muss gest\u00e4rkt werden:\n<ul>\n<li>mit besserer finanzieller Unterst\u00fctzung zur Sicherung einer stabilen Arbeit, u.a. Krisenintervention (muss in H\u00e4uslichkeit passieren), es gibt zu wenig Soziotherapeuten<\/li>\n<li>um einen Arzt besch\u00e4ftigen zu k\u00f6nnen<\/li>\n<li>bei Erstgespr\u00e4chen sollte Angeh\u00f6riger anwesend sein<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Schaffung von mehr \u00d6ffentlichkeit durch:\n<ul>\n<li>st\u00e4ndige Pr\u00e4senz in verschiedenen Medien (Angebot der zentralen Beratungsstelle) analog \u201e\u00c4rztedienst\u201c<\/li>\n<li>provokative Werbung (Auftr\u00e4ge an Fotozirkel und Filmclubs der Stadt)<\/li>\n<li>\u201efeste Rubrik\u201c in den Tageszeitungen f\u00fcr psychische Themen<\/li>\n<li>zentrale Aufkl\u00e4rungsfilme im Internet<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>\u201eInfoblatt\u201c \u00fcber bestehende Angebote f\u00fcr neue Studenten und Einwohner Jenas<\/li>\n<li>Schaffung eines st\u00e4ndigen \u201eKrisendienstes\u201c mit evtl. \u201eKrisenwohnung\u201c\n<ul>\n<li>f\u00fcr schnelle nicht station\u00e4re Hilfem\u00f6glichkeit, bestehend aus \u00c4rzten, Beratung etc.<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit der Finanzierung durch Stadt, Krankenkassn etc.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>\u201eVerpflichtung\u201c der Uni-Klinik zu umf\u00e4nglicher Information \u00fcber vorhandene Nachsorgeangebote in Jena nach Beendigung eines station\u00e4ren Aufenthaltes \u2013 Entlassungsmanagement (was kann der Mensch selbst, wer kann helfen, was wird ben\u00f6tigt, was fehlt)<\/li>\n<li>zu wenig Therapeuten in Jena mit zu langen Wartezeiten<\/li>\n<li>Einrichtung eines \u201eRaumes der Stille\u201c \u2013 m\u00f6glichst zentral und barrierefrei<\/li>\n<li>Sind Integrationsfachdienste m\u00f6glicherweise zu wenig genutzt?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erg\u00e4nzung w\u00e4hrend der PSAG-Sitzung:<\/p>\n<ul>\n<li>Gute Information \u00fcber vorhandene Angebote ist das eine \u2013 die Hemmschwellen bei den Betroffenen, diese zu nutzen sind trotzdem bei vielen Angeboten da. Daher sind evtl. f\u00fcr Pr\u00e4vention noch niedrigschwelligere Angebote zu pr\u00fcfen (Trialog in Jena).<\/li>\n<li>Es gibt viele und gute Angebote in Jena, diese m\u00fcssten mglw. an den Bedarf angepasst oder anders bekanntgemacht werden. Zusammenarbeit und Vernetzung unterst\u00fctzt die Lenkung zu passendem Beratungsangebot.<\/li>\n<li>Zusammenarbeit der nachstation\u00e4ren Angebote mit der Klinik ist gew\u00fcnscht und notwendig.<\/li>\n<li>Kl\u00e4ren, ob Psychiatriebeirat wieder aufleben soll oder gleich die Struktur des gemeindepsychiatrischen Verbundes hilfreich ist f\u00fcr die Zusammenarbeit untereinander und mit den st\u00e4dtischen Gremien.<\/li>\n<li>Es fehlt besonders die Zusammenarbeit mit dem Sozialdezerneten.<\/li>\n<li>Evtl. ist auch die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen zu pr\u00fcfen.<\/li>\n<li>Als Partner im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie \u2013 Projekt ZEBRA unter der Leitung von Frau Hoinkes.<\/li>\n<li>Pr\u00e4ventiv kann auch die Installierung des \u201ePsychosegespr\u00e4ches\u201c sein. Dazu sind z.Zt. der Landesverband der Psychiatrieerfahrenen und die Ambulante psychiatrische Pflege miteinander im Gespr\u00e4ch.<\/li>\n<li>Telefonseelsorge als sehr niedrigschwelliges Angebot sollte mit einbezogen werden. Hier ist zu pr\u00fcfen, inwieweit die sozialpsychiatrische Landschaft in die Ausbildung einbezogen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vorschlag des Sprecherrates:<\/p>\n<ul>\n<li>Zusammenarbeit mit Klinik als Thema f\u00fcr dieses Jahr \u00fcber Psychiatriekoordinatorin Frau Hofmann und die PSAG verfolgen<\/li>\n<li>Bei den Vorverhandlungen zum GPV (Gemeindepsychiatrischer Verbund):\n<ul>\n<li>von vornherein die Schaffung eines st\u00e4ndigen Krisendienstes mit evtl. Krisenwohnung mit einbeziehen, so da\u00df eine nichtstation\u00e4re Hilfem\u00f6glichkeit in psychischen Krisensituationen geschaffen wird<\/li>\n<li>Ebenso w\u00e4re auch \u00fcber den GPV das Thema Pr\u00e4vention weiterzuverfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeiten innerhalb der PSAG nutzen:\n<ul>\n<li>Schaffung eines Psychosegespr\u00e4ches durch Mitglieder der PSAG<\/li>\n<li>Schaffung von \u00d6ffentlichkeit \u00fcber feste Rubrik in den Tageszeitungen f\u00fcr SPDI oder in kostenlosen Zeitungen bzw \u00fcber die eigenen Web-Seiten \u2013 \u00fcber SPDI oder PSAG?<\/li>\n<li>Weiterhin Woche der seelischen Gesundheit als Mittel der \u00d6ffentlichkeitsarbeit, zur Vernetzung der Akteure und Erm\u00f6glichung von niedrigschwelligem Zugang zum Helfernetz f\u00fcr Betroffene und Angeh\u00f6rige (in diesem Jahr Kunst, n\u00e4chstes Jahr ggf. k\u00f6rperliche Gesundheit und Sport).<\/li>\n<li>\u00dcberpr\u00fcfen des Infomaterials von Jena und dessen Verbreitung als Erstzugang zu Hilfen in Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung (SPDI\/B\u00fcrgeramt) und der UNI \u2013 initiiert von PSAG.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Downloads<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2014\/09\/Psychosoziale-Arbeitsgemeinschaft-Jena1.pdf\">Auswertung Woche der seelischen Gesundheit 2012 (PDF-Datei)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Jena (PSAG): Auswertung Woche der seelischen Gesundheit 2012 Ergebnisse der Workshops vom 11.10.2012 im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit \u201eSeelische&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":71,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[6,7,48,4,22,5],"class_list":["post-62","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit-und-pflege","tag-6","tag-auswertung","tag-ergebnisse","tag-pasg","tag-pflege","tag-seelische-gesundheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":221,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions\/221"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/media\/71"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.jena.de\/inklusivestadt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}